Die Wut der Italiener auf Brüssel und Berlin
Die Enttäuschung vieler Italiener über die EU in der Corona-Krise spielt den Rechtsnationalisten in die Hände. Besonders eine Partei profitiert vom Unmut gegen die Europäische Union.
Die Enttäuschung vieler Italiener über die EU in der Corona-Krise spielt den Rechtsnationalisten in die Hände. Besonders eine Partei profitiert vom Unmut gegen die Europäische Union.
Bankenaufseher wollen, dass Geldhäuser nicht nur auf Dividenden und Aktienrückkäufe verzichten. Auch mit Erfolgsprämien für Mitarbeiter soll die Branche vorsichtiger sein.
Dax-Unternehmen haben noch im März eigene Aktien zurückgekauft. Doch angesichts der Krise wächst die Kritik. Adidas und Münchner Rück haben nun reagiert.
Auflagen für Empfänger von Staatshilfen sind grundsätzlich in Ordnung, eine allgemeine Dividendensperre für Banken aber ist ein zu starker Eingriff.
Der Wirtschaftsweise Volker Wieland spricht über die Folgen der Corona-Krise, knappe Schutzkleidung, Inflation – und die nötige Dauer des Shutdowns.
Als Reaktion auf den wirtschaftlichen Schock hat die EZB-Bankenaufsicht Entlastungen angekündigt. Jetzt müssen auch die Aktionäre ihren Beitrag leisten – und auf ihre Dividenden verzichten. Ein Gastbeitrag vom Vorsitzenden der Europäischen Bankenaufsicht der EZB.
Die Eurozone ist für die Corona-Krise kaum gewappnet. Schon sind die alten Grabenkämpfe wieder da: Nord gegen Süd.
In der EU ist ein Konflikt entstanden, der an die Eurokrise erinnert. Doch es besteht kein Grund, die gesundheitliche Not als Vehikel für schnelle Änderungen im System zu nutzen.
Die EZB-Bankenaufsicht hat europäischen Geldhäusern empfohlen, angesichts der aktuellen Krisensituation keine Dividenden auszuschütten. Erste Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten.
Die Aufseher der EZB empfehlen den Instituten, in der Corona-Krise auf Ausschüttungen zu verzichten. Damit haben die Banken ein weiteres Argument, ihre ursprünglichen Pläne zu ändern.
Im Kampf gegen die Corona-Krise kann die Europäische Zentralbank noch mehr Anleihen kaufen. Können Staaten sich jetzt zügellos finanzieren? Wir haben Top-Ökonomen gefragt.
Der deutsche Aktienmarkt startet mit einem deutlichen Minus. Die Erholung vom Vortag scheint sich damit erledigt zu haben. Positive Nachrichten könnten aus Japan kommen, wo wohl bis April ein gigantisches Konjunkturpaket geschnürt werden soll.
Das 750 Milliarden Euro schwere Anleihekaufprogramm „PEPP“ der Europäischen Zentralbank könnte nach Ansicht von Ökonomen die umstrittenen Forderungen der Bundesbank gegen die EZB anschwellen lassen.
In der Krise werden Milliarden aus dem Nichts geschaffen. Wer profitiert von der Geldschöpfung, und hat der Staat sie noch in der Hand? Drei Soziologen haken nach.
In der Corona-Krise muss Finanzminister Scholz zusätzlich 120 Milliarden Euro an Anleihen begeben. Das Emissionsvolumen fällt höher aus als in der Finanzkrise.
Solidarität führt über Staatshilfen, die die nationalen Parlamente billigen müssen. Ein kritischer Blick auf die EZB-Programme von Otmar Issing, Präsident des Center for Financial Studies und ehemaliger Chefsvolkswirtschaft der EZB.
Infolge der Pandemie hat die amerikanische Währung gegenüber vielen Devisen an Wert gewonnen. Besonders belastet ist Asien.
Unterstützung aus Harvard für Anleihekäufe: Der Jurist Sebastian Grund erörtert, warum das EZB-Programm PEPP sich im rechtlich zulässigen Rahmen bewegt und außerdem angemessen ist.
EZB-Direktorin Isabel Schnabel über den Kampf gegen die Krise, die Stabilität der Banken und den Reiz von Eurobonds. Auch die Ausgabe einmaliger Corona-Anleihen wäre denkbar.
Die Starken müssen den Schwachen helfen. Jetzt ist der Moment, wo die oft beschworene Schicksalsgemeinschaft Europa Flagge zeigen muss. Ein Gastbeitrag von sieben Ökonomen.
Jens Weidmann geht davon aus, dass die Pandemie Deutschlands wirtschaftliche Entwicklung bis zu ein Jahrzehnt lang beeinträchtigen könnte. Dennoch habe die Bundesrepublik günstige Voraussetzungen, um aus der Krise wieder herauszukommen.
Die erste Arbeitswoche im Coronamodus geht zu Ende, die AfD-Spitze berät über ihren als rechtsextremistisch eingestuften „Flügel“ und Friedrich Hölderlin hätte heute seinen 250. Geburtstag. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Volker Wieland gehört zu den „Wirtschaftsweisen“ der Bundesregierung. Im F.A.Z.-Gespräch erläutert er die Politik der EZB in Zeiten der Corona-Krise und erklärt, warum eine weitere Zinssenkung nicht viel bewirken würde.
Die beschlossenen Maßnahmen der EZB geben keinem Sicherheit. Nun sind europäische Lösungen gefragt.
Bernhard Langer, Stratege der Fondsgesellschaft Invesco erwartet vom jüngsten Hilfsprogramm der EZB einen positiven Effekt auf die Märkte, die derzeit übertrieben.
Die Währungshüter wollen Spekulationen auf eine Illiquidität von Staaten aus der Eurozone im Keim ersticken. Aber auch für sie gilt: Alleine die Geldpolitik wird diese Krise nicht lösen.
Wenn die Börsen weniger als 2 Prozent verlieren, ist das derzeit schon erfreulich. Am Donnerstag geht es wieder nach oben.
„Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliches Handeln“, teilt EZB-Präsidentin Lagarde mit. Lob kommt nicht nur vom französischen Präsidenten Macron.
Um eine internationale Finanzkrise zu vermeiden, sind in diesen Tagen die Notenbanken gefordert, denn sie können schnell Hilfe leisten. Alleine können sie die Corona-Krise aber nicht lösen.
Bundesregierung und Bankenaufsicht schaffen die erst im vergangenen Jahr eingeführte Kapitalvorgabe ab - und entlasten damit den deutschen Bankensektor in der Corona-Krise.
Düstere Vorhersage: Die Euro-Währungshüter rechnen nach F.A.Z.-Informationen mit einem massiven Rückgang der Wirtschaftsleistung in Folge des Coronavirus.
Eine Aussage des österreichischen Notenbankchefs gibt Anlass zu Debatten über den Kurs der Notenbank.
Die amerikanische Regierung plant, Geld an alle Haushalte direkt zu verteilen. Eine Idee auch für Deutschland? Ökonomen erwarten eher etwas anderes.
Die Corona-Krise trifft die Schweiz hart: Die Kurse der Banken UBS, Credit Suisse und Julius Bär schmieren am stärksten ab. Auch die Uhrenhersteller trifft es.
Die Corona-Krise sorgt auch für eine höhere Nachfrage nach Bargeld. Die Bundesbank befürchtet keine Engpässe. Und eine Quarantäne für Geldscheine halten Mediziner für „Unsinn“.
Der Ökonom Lars Feld, Mitglied des Sachverständigenrats der Bundesregierung, über angeblich unbegrenzte Corona-Staatshilfen für Unternehmen.