Die Macht der Ratingagenturen
Mit ihren Bonitätsnoten entscheiden die Ratingagenturen über Finanzierungskonditionen von Staaten, Banken und Unternehmen. Kein Wunder, dass diese auch ein Politikum sind.
Mit ihren Bonitätsnoten entscheiden die Ratingagenturen über Finanzierungskonditionen von Staaten, Banken und Unternehmen. Kein Wunder, dass diese auch ein Politikum sind.
Es gibt gute Argumente gegen einen vorschnellen und zu unbegrenzten Einsatz der EZB. Nur so haben die Eurozone-Staaten einen Anreiz, sich auf sinnvolle Schritte in der Krise zu einigen.
Die Zinsen in der Währungsunion bleiben auf Rekordtiefs. Die Währungshüter versuchen, mit einem anderen Mittel noch mehr zu tun.
Entgegen der Erwartungen an einen festeren Start haben die deutschen Börsen verhalten eröffnet. Mittlerweile liegen sie doch recht deutlich im Minus.
Das von dem Pharma- und Biotech-Unternehmen hergestellte Medikament Remdesivir könnte gegen Corona helfen. Es ist nicht das erste Mal, dass diese Hoffnung die Aktienmärkte euphorisiert.
Unternehmen, die Staatshilfe brauchen, sollen keine Gewinne ausschütten. Das fordern der Wirtschafts- und der Finanzminister.
Die Bankenaufseher haben die Vorgaben im Kreditgeschäft aufgeweicht, um die Kreditversorgung zu sichern. Diese Lockerungen müssen eine Ausnahme bleiben.
Aufgabe der EZB ist es auch, die Kontinuität und Sicherheit von Zahlungen zu wahren. Darauf können sich die Bürgerinnen und Bürger in Europa verlassen. Ein Gastbeitrag.
Zum Auftakt der neuen Börsenwoche hat der deutsche Aktienmarkt fester eröffnet. Neuen Mut macht eine massive Ausweitung der Wertpapierkäufe durch die Bank von Japan.
Die Corona-Krise zwinge die großen amerikanischen Geldhäuser, sich auf ihren Heimatmarkt zu konzentrieren. Diese „America first“-Strategie schaffe Spielraum für europäische Geldhäuser, sich zusätzliche Marktanteile zu sichern.
Anleihen begeben oder den Staat anzapfen? Investmentbanker Patrick Frowein von der Deutschen Bank kennt die Nöte der Konzerne in der aktuellen Corona-Krise.
Die Notenbank will dem Finanzsektor zusätzliche Liquidität verschaffen und senkt daher die Standards für Wertpapiere, die sie von Banken als Sicherheit verlangt. Der Druck des Kapitalmarkts auf südeuropäische Anleihen lässt leicht nach.
Die Corona-Krise verschärft die Debatte um die Nachhaltigkeit der italienischen Staatsverschuldung. Auf lange Sicht gibt es nur eine gute Lösung.
Die Immobiliennachfrage kann durch die Krise gedämpft werden. Auch Preisrückgänge schließen die auf Immobilienfinanzierung spezialisierten Kreditinstitute nicht aus.
Der Vorschlag stößt allerdings in Brüssel auf wenig Gegenliebe. Ein ehemaliger Bundesbanker warnt zudem davor, dass alte Problemkredite vergemeinschaftet werden könnten.
Dem Binnenmarkt und dem freien Grenzverkehr in Europa drohen Industriekommissar Thierry Breton zufolge noch für Monate starke Einschränkungen. Die EU-Kommission will die Tourismusbranche nun vor Übernahmen schützen.
Die Europäische Zentralbank soll den Eurostaaten bei der Bewältigung der billionenschweren Corona-Kosten helfen. Wenn das mal gut geht.
In Italien heizen nicht nur Populisten den Streit um europäische Hilfskredite weiter an. Ein einflussreicher Volkstribun fordert die direkte Finanzierung durch die Notenbank. Doch der Direktor des Rettungsfonds ESM versucht zu beruhigen.
Das soziale Netzwerk und die anderen Mitglieder des Libra-Konsortiums wollen Zentralbanken und Aufsehern Mitsprache bei dem Großprojekt einer Digitalwährung einräumen.
Wer hofft, im Zuge der Corona-Krise weniger Zinsen zahlen und mehr bekommen zu können, dürfte sich getäuscht sehen. Finanzdienstleister und Unternehmen haben noch ganz andere Probleme.
In den vergangenen zwei Wochen wurden fast 75 Milliarden Euro an neuen Unternehmensanleihen begeben. Es läuft eine „Jagd nach Liquidität“.
Seit April 2019 geben die Notenbanken im Euroraum keine 500-Euro-Scheine mehr aus. Doch die Banknote erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit.
Die Notenbank darf nun sogar griechische Staatsanleihen als Sicherheit akzeptieren. Mit ihren Maßnahmen will die EZB die Finanzierung der Eurozone und die Kreditversorgung der Wirtschaft sichern.
Der Streit in der EU um eine gemeinsame Antwort auf die Corona-Krise blieb am Dienstag ungelöst. Der frühere EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark sieht zu den von den Südländern geforderten gemeinsamen Anleihen eine einfache Alternative.
Frankreichs Wirtschaftsleistung verliert im ersten Quartal beunruhigend viel an Wert. Dabei sind in dem Minus nur zwei Wochen Ausgangssperre enthalten. Die französische Notenbank vermittelt auch ein paar positive Botschaften.
Die Corona-Krise macht sich zunehmend im Portemonnaie bemerkbar. Einige Verbraucher wird das freuen – viele andere aber nicht.
Sinnvoll wäre ein Europäischer Fonds, der Anleihen ausgeben kann, schreiben die für Binnenmarkt und Wirtschaft zuständigen EU-Kommissare in einem Gastbeitrag.
Wie weiter in der Corona-Krise? Finanzaufsichts-Präsident Hufeld über das Leid der Banken, verbotene Dividenden und die Sicherheit des Geldes.
Die EZB steigt als wichtiger Käufer auf dem Markt für kurzfristige Unternehmensanleihen ein. Ein Erfolg zeigt sich nach Ansicht der Währungshüter schon jetzt.
Immer mehr Banken beugen sich dem Druck der Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB) und legen ihre Ausschüttungen auf Eis. Aktionäre gehen leer aus, dürften aber auch Interesse an finanzieller Stabilität haben.
Die Eigentümer der Deka beugen sich dem Druck der Bankenaufsicht – auch der Vermögensverwalter Amundi packt die Dividende in die Reserve. Der Konkurrent DWS dagegen hält noch an seinem Dividendenplan fest.
In diesen Zeiten ist der Kapitalmarkt für Gerüchte empfänglich. Die Gefahr für Marktmanipulation und -versagen steigt. Ein Gastbeitrag.
Die Enttäuschung vieler Italiener über die EU in der Corona-Krise spielt den Rechtsnationalisten in die Hände. Besonders eine Partei profitiert vom Unmut gegen die Europäische Union.
Bankenaufseher wollen, dass Geldhäuser nicht nur auf Dividenden und Aktienrückkäufe verzichten. Auch mit Erfolgsprämien für Mitarbeiter soll die Branche vorsichtiger sein.
Dax-Unternehmen haben noch im März eigene Aktien zurückgekauft. Doch angesichts der Krise wächst die Kritik. Adidas und Münchner Rück haben nun reagiert.
Auflagen für Empfänger von Staatshilfen sind grundsätzlich in Ordnung, eine allgemeine Dividendensperre für Banken aber ist ein zu starker Eingriff.