Der Optimismus der Anleger hält an
Nach der Verschnaufpause zum Handelsstart hat der deutsche Aktienmarkt wieder auf Angriff geschaltet. Auch an den amerikanischen Börsen dominiert die Hoffnung auf eine Erholung der Wirtschaft.
Nach der Verschnaufpause zum Handelsstart hat der deutsche Aktienmarkt wieder auf Angriff geschaltet. Auch an den amerikanischen Börsen dominiert die Hoffnung auf eine Erholung der Wirtschaft.
Das Unionsrecht ist auf den Dialog angewiesen. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, sich über ein Urteil des EuGH hinwegzusetzen, droht die Fliehkräfte zu verstärken, die an der EU zerren. Ein Gastbeitrag.
Die Titel profitieren nicht von dem EZB-Kaufprogramm. Die sinkenden Kurse lassen die Renditen steigen. Wieder positiv rentieren 30-jährige Titel.
EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni lobt die Bundesregierung – und erwartet eine schnelle Einigung über den europäischen Wiederaufbaufonds.
Deutschland darf an den Anleihekäufen der Europäischen Zentralbank bald nicht mehr teilnehmen – und steckt nun in einer Zwickmühle. Aber Abgeordnete von Koalition und Opposition haben einen Plan.
Politisch und wirtschaftlich mag man das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Anleihenkaufprogramm befürworten oder auch nicht. Doch die juristischen Mängel der Entscheidung lassen sich nicht schönreden. Ein Gastbeitrag.
Die Kompetenz der EZB ist limitiert und die Einhaltung ihrer Grenzen unterliegt gerichtlicher Kontrolle. Die Unabhängigkeit der Zentralbank muss das aber nicht beschneiden. Im Gegenteil. Ein Gastbeitrag.
Um in Krisen liquide zu bleiben, sollen die Gesellschaften neue Instrumente einführen. Sie erschweren Anlegern den Ausstieg, um Fondsschließungen zu verhindern.
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Ankauf von Anleihen durch die Europäische Zentralbank wirft Fragen auf zur Politik in Zeiten der Globalisierung. Es zeigt aber auch: Die Demokratie lebt nicht vom Nationalstaat allein. Eine Replik auf Dieter Grimm.
Die EZB stockt ihr Krisenprogramm auf 1,35 Billionen Euro auf. Ökonomen streiten, ob das wirklich nötig gewesen wäre. Der Finanzmarkt reagiert kurz erfreut.
Angesichts einer drohenden Rekord-Rezession in der Euro-Zone weitet die Europäische Zentralbank (EZB) ihr Notfallprogramm gegen die Folgen der Corona-Pandemie kräftig aus.
Michael Hüther ist einer der geistigen Väter des Konjunkturpakets. Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft neigt ansonsten immer wieder zu „ordnungspolitischem Schweinkram“. Wofür steht der Ökonom?
Es ist falsch, dass die EZB ihr Anleihekaufprogramm ohne jede Not um 600 Milliarden Euro aufstockt. Denn die Anzeichen für eine allmähliche Belebung der Wirtschaft verdichten sich.
Die Europäische Zentralbank stemmt sich mit noch mehr Geld gegen die Wirtschaftskrise. Die Zinsen bleiben auf ihren historischen Tiefständen.
Die deutschen Bonitätsprüfer haben gegen eigene Regeln verstoßen. Für Scope ist das ein Rückschlag im Bemühen, von der EZB anerkannt zu werden.
Die Märkte warten auf die geldpolitischen Entscheidungen der EZB, die am Nachmittag anstehen. In der zuletzt stark gelaufenen Autobranche macht sich dagegen schon Enttäuschung breit. Die große Koalition hat sich gegen die Kaufprämie von Diesel und Benziner entschieden.
In der vergangenen Nacht hat die Bundesregierung ein gigantisches Konjunkturpaket verkündet. Doch durch Geldspritzen allein wird die Wirtschaft nicht heilen. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der Anleihemarkt sendet positive Signale. Die Deutsche Bank stößt auf hohes Interesse, die Nachfrage fällt 9,5-mal höher aus als das Angebot. Und der Internetgigant Amazon sichert sich historisch günstige Zinsen.
Ökonomen wollen Italien mit einer radikalen Maßnahme helfen: Ein Schuldenschnitt soll dem Euro-Krisenland aus der Klemme helfen. Kann das gutgehen?
Die Preise im Euroraum sind im Mai nur noch 0,1 Prozent gestiegen. Der Preisrückgang bei Energie glich den Anstieg für Obst und Gemüse aus. Aber wie lange wird das noch so gehen und was wird die EZB machen?
Die Inflationsrate ist denkbar gering. Allerdings spricht eine andere Kennzahl dafür, dass im Herbst vielleicht wirklich die Erholung der Wirtschaft beginnt.
Das Bundesverfassungsgericht hat sich von der Tradition verabschiedet, dass Geldpolitik von einer unabhängigen Zentralbank betrieben wird, die nur dem Ziel der Preisstabilität verpflichtet ist. Ein Gastbeitrag.
Die Bundesbank und die Commerzbank befassen sich in zwei Studien mit den Anleihekäufen der Europäischen Zentralbank – mitten im Streit um das kritische Urteil des Bundesverfassungsgerichts.
Die europäische Gesellschaft ist im Recht gesättigt und im Streben nach Geld unersättlich. Die Verschuldung für Staaten und Unternehmen muss begrenzt werden, denn sie schafft Abhängigkeiten.
Die Aktienkurse haben sich kräftig erholt, doch die Ausschüttungen an Aktionäre sinken auf den niedrigsten Stand seit der Finanzkrise. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung.
Im Bundesverfassungsgericht steht noch die Nachfolge von Johannes Masing aus. Das Vorschlagsrecht hat die SPD. Die von ihr geführten Bundesländer ringen um den Kandidaten. Drei Personen sind im Gespräch.
Der CSU-Politiker und EVP-Fraktionschef Manfred Weber wollte nie Schulden machen. Jetzt sagt er: Wir haben keine Alternative. Sonst drohe nicht nur die nächste „verlorene Generation“. Ein Gespräch über schnelle Wege aus der Krise und chinesische Spaltungsversuche.
Offenbar bereitet sich die Notenbank nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts intern auch auf einen extremen Fall vor: Weitermachen mit den Anleihekäufen ohne Deutschland.
Eine Finanzierung über Brüssel könnte die in Deutschland kritisch beäugte EZB entlasten. Und doch muss Ursula von der Leyens 750 Milliarden Euro schweres Paket kritisiert werden.
Hinter dem Paukenschlag, den das EZB-Urteil des BVerfG ausgelöst hat, verblasst die eigentliche Streitfrage: War die EZB berechtigt, in immensem Umfang Staatsanleihen zu kaufen?
Eigentlich haben Gerichte wie der EuGH oder das BVerfG das letzte Wort. Doch dem vermeintlichen Letztentscheidungsrecht wird plötzlich nicht nur munter widersprochen, Entscheidungen werden auch ignoriert.
Ein geeintes Europa schien lange Utopie, jetzt ist es Realität. Eine geeinte Rechtsprechung war bloße Hoffnung, jetzt ist sie zum Greifen nahe.
Die Pandemie verschärft bestehende Schwächen im Finanzsystem, warnt die EZB. Die Staatsschulden könnten bald nicht mehr tragbar sein. Für den Immobilienmarkt sieht sie gleich mehrere Risiken.
Anleihekaufprogramme haben in der Eurozone viel geringere Wirkungen als behauptet. Das gilt auch für Italien. Sollte ein Gericht entscheiden, wie das Programm letztlich gewirkt hat? Ein Gastbeitrag.
Das Verfassungsgericht hat den Politikern in Berlin eine heikle Aufgabe eingebrockt. Jetzt gibt es eine vielversprechende Idee.
Finanzprofis lieben Metaphern aus dem Tierreich. Nun rätseln sie: War der Corona-Crash ein Schwarzer Schwan oder ein Graues Nashorn? Eine kleine Tierkunde.