Die umstrittenen Details der EZB-Käufe
In Arbeitsgruppen rangeln die Notenbanker um die Ausgestaltung des Anleiheprogramms.
In Arbeitsgruppen rangeln die Notenbanker um die Ausgestaltung des Anleiheprogramms.
Die Europäische Zentralbank prüft einem Zeitungsbericht zufolge eine neue Variante für Anleihekäufe. Demnach könnte die EZB zwar eine Zinsobergrenze für Staatsanleihen eines Landes intern festlegen, diese aber nicht veröffentlichen.
Die Hoffnung auf baldige Konjunkturstützen durch die amerikanische Notenbank Fed haben die Anleger am deutschen Aktienmarkt zuversichtlich gestimmt. Der Dax kletterte am Donnerstag um 0,8 Prozent auf 7074 Zähler. Wie aus dem Fed-Protokoll der jüngsten Sitzung hervorging, halten die meisten Notenbanker Stützungsmaßnahmen für nötig, falls sich die Wirtschaftslage nicht abrupt verbessert. Zu den größten Gewinnern im Dax zählten die Aktien von Thyssen Krupp. Der Mischkonzern will Kreisen zufolge seine Tochter Tailored Blanks an den chinesischen Stahlkonzern Wuhan Iron and Steel (Wisco) verkaufen. Die Papiere legten um 1,4 Prozent zu.
Käme es zum Zahlungsausfall der Krisenländer, könnte die europäische Zentralbank einen Vorrang beanspruchen. Die EZB will das nun möglicherweise ändern. Es droht eine Glaubwürdigkeitskrise.
Seit gestern gelten neue Auflagen für die Occupy-Demonstration am Willy-Brandt-Platz. Unter anderem müssen die Aktivisten die Stühle, Tische und Plakate, die ...
Der Bundesverband deutscher Banken will der Bafin die Bankenaufsicht entziehen und vollständig auf die Europäische Zentralbank übertragen. Der Bundesfinanzminister hätte zu diesem Thema dann künftig nichts mehr zu sagen.
Die Hoffnung auf baldige Hilfen der Europäischen Zentralbank (EZB) für die kriselnden Eurostaaten hat die Börsen in Europa am Dienstag angetrieben.
Die Hoffnung auf baldige Hilfen der Europäischen Zentralbank (EZB) für kriselnde Euro-Staaten hat dem Dax zur Eröffnung am Dienstag Auftrieb gegeben. Er legte 0,2 Prozent auf 7052 Punkte zu. Die Analysten der Barclays Bank betonten allerdings in einem Marktkommentar, dass der Teufel im Detail stecke. „Eine begrenzte und mit strengen Auflagen verbundene Hilfe der EZB wird die finanziellen Belastungen, denen die Euro-Peripherie ausgesetzt ist, wohl kaum kurzfristig verringern.“
Wenige Tage vor dem Treffen von Kanzlerin Merkel mit dem griechischen Ministerpräsidenten Samaras dämpft Berlin die Erwartungen. Für einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone, müsse Athen die Auflagen erfüllen, sagt Außenminister Westerwelle.
Mit Enttäuschung haben Anleger Aussagen der Europäischen Zentralbank zu möglichen Zinszielen für Staatsanleihen aufgenommen. Dies belastete am Montag die Aktienbörsen.
sat./mas./hmk./ruh. BERLIN/BRÜSSEL/FRANKFURT, 20. August. Außenminister Guido Westerwelle hat sich nach einem Gespräch mit seinem griechischen Amtskollegen ...
Die Europäische Zentralbank erwägt, die Zinsen der Krisenländer mit radikalen Anleihenkäufen zu deckeln. Die meisten deutschen Ökonomen reagieren entsetzt.
Die EZB bereitet die Einführung von Zinsobergrenzen für Staaten vor. In dieser Zentralbank-Planwirtschaft, in der die Behörde EZB den Zins für Kapital bestimmt, ist finanzielle Repression mit erzwungen niedrigen Zinsen Programm. Das Ziel ist klar: Gläubiger sollen bluten, um Schuldnern zu helfen.
Die Trennung eines Landes vom Euro? Ein Horrorszenario! Denn der Euro ist mehr als eine Währung. Er ist eine Sprache, die jeder versteht. So wie es einmal das Griechische war, dem die deutsche Sprache ihre schönsten Dichtungen verdankt.
Sommerhitze und ein besonderes Spektakel haben viele Schaulustige ans Frankfurter Mainufer gelockt. Sie wollen einen Blick auf die neue Brücke werfen, die vom Nordufer aus ganz langsam auf den Main gewuchtet wird.
Frankfurt bekommt eine neue Mainbrücke. Dort, wo im Osten der Stadt derzeit die beiden schiefen Türme der Europäischen Zentralbank in den Himmel wachsen, wird ...
Im Kampf gegen die Schuldenkrise stellt die Europäische Zentralbank mehrere Optionen in Aussicht. Diskutiert werden Käufe von Staatsanleihen in unbegrenzter Höhe sowie Zinsschwellen für künftige Käufe. Die Bundesbank hält allerdings an ihren grundsätzlichen Bedenken fest.
EZB-Direktor Asmussen hat im Streit über die Krisenpolitik der Europäischen Zentralbank den Kurs von Notenbankchef Draghi und das neue Programm zum Ankauf von Anleihen verteidigt. Bedenken von Bundesbank-Präsident Weidmann wies Asmussen zurück.
Positive Vorgaben aus den Vereinigten Staaten haben den Dax am Montag Händlern zufolge leicht im Plus starten lassen. Zum Wochenschluss war der Leitindex um 0,6 Prozent auf 7040 Punkte vorgerückt. Die Wall Street hatte am Freitag nach Handelsende in Europa ins Plus gedreht. Der Dow-Jones-Index und der S&P-500-Index gewannen 0,2 Prozent. Der Nasdaq-Composite legte 0,5 Prozent zu. Zuvor hatten die Indizes unverändert notiert.
Opel plant eine Vier-Tage-Woche, Porsche will Sonderschichten an Samstagen einführen und Apple ist mehr als 600-Milliarden Dollar wert. Griechenlands Finanzlücke ist wohl noch größer als angenommen und die EZB plant Zinsschwellen für Anleihekäufe.
Noch sind die Umsätze am Ende der Ferienmonate gering, zugleich wächst aber die Hoffnung auf eine Konjunkturwende: Hiobs-Botschaften in der Euro-Krise sind ausgeblieben.
Der natürliche Ort der Euro-Skulptur wäre von 2014 an vor dem EZB-Neubau im Ostend. Das leuchtende Euro-Zeichen mit den Sternen ist ein Sinnbild für die Gemeinschaftswährung und darüber hinaus für Frankfurt.
So offen wie nie reden Politiker über einen Zerfall des Euro. Der Dax feiert trotzdem Rekorde. Warum?
Die Europäische Zentralbank erwägt laut einem Bericht, für künftige Käufe von Staatsanleihen Zinsschwellen für jedes Land festzulegen. Demnach würde sie Staatspapiere von Krisenländern immer dann kaufen, wenn deren Zinsen einen bestimmten Aufschlag auf die Renditen deutscher Bundesanleihen überschreiten.
F.A.S. Frankfurt. Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki hat in scharfem Gegensatz zur Linie seiner Partei eine Banklizenz für den Rettungsfonds ESM gefordert, um ...
Von Wolfgang KubickiDie Nachrichtenlage hat sich in jüngster Zeit dramatisch verschärft. Der britische Ölkonzern Shell hat seine liquiden Mittel in britische ...
F.A.S. Frankfurt. Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki hat in scharfem Gegensatz zur Linie seiner Partei eine Banklizenz für den Rettungsfonds ESM gefordert, um ...
Das hoch verschuldete Griechenland braucht offenbar noch mehr Geld als bislang angenommen. So fehlen laut einem Medienbericht in den beiden kommenden Jahren nicht 11,5 Milliarden Euro, wie von der Regierung in Athen eingeräumt, sondern bis zu 14 Milliarden Euro.
Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki fordert in der F.A.S. zur Lösung der Euro-Krise eine Banklizenz für den Rettungsfonds ESM. Damit stellt er sich gegen die Linie seiner Partei.
Spanien hat noch nicht entschieden, ob es offiziell um Stützkäufe spanischer Anleihen bitten wird. Aber Madrid äußert schon Wünsche, wie eine solche Intervention der Europäischen Zentralbank aussehen sollte.
Doch die Worte des EZB-Präsidenten Mario Draghi zur Erhaltung des Euro zeigen Wirkung. Die italienischen und spanischen Aktienmärkte haussieren seit Anfang August noch stärker als der deutsche Markt.
Die EU-Kommission würde der Europäischen Zentralbank gerne die Kontrolle über alle Banken des Euroraums anvertrauen. Vor allem die Sparkassen wollen davon allerdings nichts wissen. Sie finden das Projekt „überdimensioniert und nicht nahe genug an den Marktrealitäten“.
Das bekräftigte Bekenntnis der Bundeskanzlerin zum Euro hat den Dax am Freitag mit Leichtigkeit über die Hürde von 7.000 Punkten steigen lassen.
Die deutschen Aktienmärkte haben sind am Freitag mit leichten Gewinnen ins Wochenende verabschiedet. Hoffnungen machten Aussagen von Kanzlerin Merkel, weiter alles zur Stützung des Eurokurses zu tun.
Das kleinere Euro-Zeichen am Flughafen ist gestern schon abgebaut worden. Die Skulptur, die ebenso wie der „Riesen-Euro“ am Willy-Brandt-Platz in der ...
Wo steht die Kirche in der Euro-Krise, in der es um weit mehr geht als um die Währung? Eine offizielle Stellungnahme der Kirche fehlt bisher. Der Sozialethiker Elmar Nass entwirft eine freiheitlich-katholische Sicht.