Der 1140-Milliarden-Euro-Plan der EZB
Europas Zentralbank öffnet die Geldschleusen und startet ihr Billionenprogramm. EZB-Chef Draghi kündigt Käufe sogar von Anleihen mit negativer Rendite an. Und man sei nicht nur die Zentralbank von Griechenland.
Europas Zentralbank öffnet die Geldschleusen und startet ihr Billionenprogramm. EZB-Chef Draghi kündigt Käufe sogar von Anleihen mit negativer Rendite an. Und man sei nicht nur die Zentralbank von Griechenland.
Die EZB flutet die Märkte mit Geld. Der billionenschwere Kauf von Staatsanleihen soll den Preisrückgang stoppen. Die Käufe starten am Montag. Bis mindestens September 2016 wollen die Notenbanker jeden Monat Wertpapiere im Wert von 60 Milliarden Euro erwerben.
Der Dax hat am Donnerstag nach der EZB-Sitzung ein neues Rekordhoch erklommen. Der Euro fiel dagegen auf ein neues Elfeinhalb-Jahres-Tief.
Griechenland kämpft mit allen Tricks gegen die Pleite. Weil private Banken nur noch wenig griechische Anleihen kaufen, springt nun die Notenbank ein.
Knatternde Rotorenblätter, aufheulende Martinshörner, durchdringende Megaphon-Durchsagen: Wenn Hessens Abiturprüfungen auf die EZB-Eröffnung treffen.
Die EZB öffnet die Geldschleusen so weit wie noch nie. So will sie die Inflationsrate anheben. Kritiker sagen: Renditen vieler Staatspapiere werden unter null gedrückt.
Nach sieben Wochen mit steigenden Kursen haben Anleger Vorsicht walten lassen. Der Dax kletterte am Vormittag zwar kurzzeitig auf ein neues Rekordhoch, aus dem Handel ging er allerdings kaum verändert.
Griechenland steht schon wieder vor leeren Staatskassen. Schon im März könnte das Land deshalb Geld seiner internationalen Gläubiger bekommen – wenn es sofort mit Reformen beginnt.
Im Januar sind 27 Milliarden Euro ins Ausland abgeflossen – und die Wirtschaft schrumpft noch stärker als befürchtet. Das Risiko für Deutschland wächst. Ifo-Präsident Hans Werner Sinn fordert ein Ende der Notkredite von Notenbanken.
Die Sparkassen finden die Zinsen für ihre Sparer zu niedrig. Deshalb rufen sie nach Zuschüssen vom Staat. Doch die Idee hat wenig Freunde - auch nicht unter den Banken.
Die Anzeichen für einen Konjunkturboom nehmen zu, aber die Renditen für europäische Staatsanleihen fallen auf Rekordtiefs. Der Grund ist die EZB.
Die Rekordjagd des Dax nimmt kein Ende. Neben einem Kurssprung von Schwergewicht Bayer treiben die weltweit lockere Geldpolitik und gute Konjunkturdaten den deutschen Leitindex an. Warnende Stimmen verhallen am Markt bisher ungehört.
Es gibt Grüppchen im Netz, die planen vollmundig die Stilllegung der EZB-Eröffnung. Für die Polizei entwickelt sich dieses Gewaltpotential zu einer doppelten Herausforderung. Aber auch die Blockupy-Bewegung ist hier gefragt.
Gerade erst hat sich Griechenland mit den Europartnern auf eine Verlängerung des laufenden Hilfspakets geeinigt. Doch die Regierung steuert schon wieder auf ein neues Finanzloch zu – und das ist offenbar größer als bislang angenommen.
Patrick Artus, der Chefvolkswirt der Investmentbank Natixis, holt zum Rundumschlag aus. Er kritisiert die moderne Geldpolitik – und auch Deutschland.
Das kapitalismuskritische Blockupy-Bündnis bereitet sich schon lange auf „den Tag X“ vor: Die Eröffnungsfeier der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am 18. März. Die Polizei befürchtet, dass die Proteste nicht friedlich bleiben.
216 italienische Anleger fordern vor dem Gericht der Europäischen Union Schadenersatz von der EZB. Diese habe sich bei der Umschuldung ungerechtfertigt Vorteile verschafft.
In den USA ist die erste Zinserhöhung nun wohl wirklich zum Greifen nahe. Im Rest der Welt dagegen bleibt das Bild zu gemischt, um ein Auslaufen der lockeren Geldpolitik zu rechtfertigen. Die Divergenz wird das kommende Jahr prägen.
Die Fed hat Quantitative Easing (QE) beendet. Doch die Bank of Japan kauft weiter Wertpapiere. Und die Europäische Zentralbank (EZB) dürfte 2015 ebenfalls mit dem Aufkauf von Staatsanleihen beginnen. Die zusätzliche Liquidität sollte helfen, dass sich die Märkte auch im kommenden Jahr positiv entwickeln.
Noch vor ein paar Jahren hätte der Kurswechsel der Federal Reserve die Eurozone stärker getroffen. Das gilt heute nicht mehr. Die Epizentren liegen jetzt in den Schwellenländern.
Noch vor ein paar Jahren hätte der Kurswechsel der Federal Reserve die Eurozone stärker getroffen. Das gilt heute nicht mehr. Die Epizentren liegen jetzt in den Schwellenländern.
Der Europäischen Gerichtshofes (EuGH) verhandelt über Schadensersatz für griechische Staatsanleihen. Mario Draghi spricht vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europaparlaments.
Heute hat die Europäische Zentralbank die neuen 20-Euro-Banknoten vorgestellt. Auf den ersten Blick ändert sich nicht viel. Hinzugekommen sind vor allem weitere Sicherheitsmerkmale.
Die Europäische Zentralbank stellt den neuen 20-Euro-Schein vor. Er unterscheidet sich von den übrigen Banknoten: Er hat ein neues Sicherheits-Fenster.
Vor den britischen Parlamentswahlen wachsen für den Aktienmarkt die politischen Risiken. Die Entwicklung an der Börse begeistert wenig.
Bis Mitternacht muss Griechenland seinen Geldgebern erklären, wie man sich die weiteren Reformen vorstellt. An der Börse rechnen die Anleger offensichtlich schon jetzt mit einem Ende im leidigen Schuldendrama: Der Dax meldet ein neues Rekordhoch.
Die EU-Finanzminister hatten von Griechenland verlangt, bis Montagabend konkrete Reformzusagen zu machen. Das entsprechende Schreiben wird nach Angaben der Regierung in Athen aber erst am Dienstagmorgen fertig werden.
Im Sparkassen-Lager mehren sich die Forderungen nach einer staatlichen Sparprämie.
Unsere Gewichtung der Anlageklassen in einem ausgewogenen Portfolio
Wir glauben, dass die marktbeeinflussende Wirkung des QE-Programms der EZB anhalten wird. Trotz insgesamt stimulierender Wirkung wird sie aber auch die Volatilität erhöhen.
Griechenlands Ministerpräsident Tsipras hat viel versprochen und bislang wenig erreicht. Sein Amtsvorgänger Samaras spottet bereits. Wird Tsipras als Pausenclown der Finanzkrise in Erinnerung bleiben?
Wir rechnen in der Eurozone 2015 im Schnitt mit leicht sinkenden Preisen. Das ist zwar auch ein Zeichen der Schwäche, sorgt aber ebenfalls für positive Impulse.
Am Dienstag wird der 20-Euro-Schein präsentiert. Er hat ein weltweit einmaliges Fenster für mehr Sicherheit. Seine Vermarktung kostet 5 Millionen Euro. Auch ein Computerspiel dazu gibt es schon.
Bis Montag muss Griechenland eine Liste mit Reformen präsentieren, damit das Hilfsprogramm verlängert wird. Laut Medienberichten hat Athen die Liste nun abgeschickt – und wartet auf Anmerkungen der Geldgeber.
Der deutsche Finanzminister hat sich in Brüssel gegen die Griechen durchgesetzt. Warum wirkt er dann so mürrisch und müde? Offenbar traut er inzwischen seinem eigenen Erfolg nicht mehr.