Von Montag an muss Athen seine Konten überziehen
Schon am Montag steht Griechenland ohne liquide Mittel da. Aber das bedeutet noch nicht die Insolvenz. Die Regierung hat noch die eine oder andere Geldquelle.
Schon am Montag steht Griechenland ohne liquide Mittel da. Aber das bedeutet noch nicht die Insolvenz. Die Regierung hat noch die eine oder andere Geldquelle.
Die Linkspartei bleibt in der Kritik: Frankfurter Stadtverordnete diskutieren weiter über die Gewalt bei den EZB-Protesten. Gegen einige Täter ermittelt die Polizei nun wegen versuchter Tötung.
Nach dem Blockupy-Mittwoch beschäftigt sich der Landtag mit den Krawallen rund um die Einweihung des EZB-Neubaus. Die GdP nimmt sich Mitorganisator Wilken, einen der Vize-Präsidenten des Landtags.
Griechenlands Ministerpräsident will schnell mehr Geld. Aber ist das alles? Hat seine Regierungspartei ein Programm, das darüber hinausgeht? Die Antwort kann nun jeder auf Deutsch nachlesen.
In dieser Woche geht die Diskussion um die Blockupy-Ausschreitungen weiter. Der hessische Innenminister hat eine Regierungserklärung angekündigt. Auch die Linkspartei will sich äußern.
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker scheint einen Geduldsfaden aus Stahl zu haben: Er tut alles, um Griechenland zu helfen, obwohl Alexis Tsipras ihn hintergegangen hat.
Klammheimlich erhöhen die Banken die Gebühren für das Girokonto. Denn die niedrigen Zinsen verderben ihnen das Geschäft. Aber für die Kunden gibt es einen Ausweg.
Die Aktienkurse sind im Höhenflug. Auch Immobilien werden teurer - doch noch droht kein Crash. Die Geldschwemme kann auch dem ärmeren Teil der Bevölkerung helfen.
Nach den ganzen Rekorden an den Aktienmärkten wird nächste Woche wohl eine Verschnaufpause folgen. Denn die Bilanzsaison läuft aus und ein Grexit verliert an Schrecken. Der Blick auf die nächste Börsenwoche.
Volker Bouffier (CDU), der derzeit auf Dienstreise in Afrika ist, hat sich erstmals zur Gewalt bei den Blockupy-Demonstrationen geäußert. Derweil werden Forderungen laut, Linken-Politiker Ulrich Wilken solle für die Schäden aufkommen.
Die Zentralbank sagt, Aufsicht und Geldpolitik sind unabhängig. Doch Draghi vertagt die harte Gangart, die die Aufseher gegenüber Griechenland einschlagen wollen. Nun droht eine Verfassungsbeschwerde.
Sicher ist sicher: Wegen der gewaltsamen Proteste gegen die EZB-Eröffnung verlegte das Frankfurter Heinrich-von-Gagern-Gymnasium seine Abiturprüfungen an eine andere Schule. Die Schülerin Annika Waldhoff berichtet.
Nach den Blockupy-Krawallen wird aufgeräumt. Vor allem im Ostend und in der Innenstadt sind zahllose Fensterscheiben eingeschlagen worden. Der Einzelhandel beziffert den Umsatzverlust auf eine Million Euro.
Es ist noch immer unfassbar, was in Frankfurt passierte. Doch was wollte Blockupy eigentlich erreichen, wie kam es zu dem Gewaltausbruch und wohin führt er? Eine Erklärung für Kinder.
Die Euro-Schwäche macht es möglich: Händler kaufen in Europa massenweise Luxusuhren und Taschen billig ein, um sie in China und Hongkong auf dem Schwarzmarkt zu verschleudern. Deswegen müssen die Hersteller dort ihre Preise senken. Dem Markenimage tut das richtig weh.
Von Anlegern erhalten die griechischen Institute längst kein Geld mehr. Die Kennziffern sind viel schlechter als bei Lehman kurz vor dem Bankrott. Ohne Notkredite würden die Banken umkippen.
Amerika war am Aktienmarkt bislang die bevorzugte Region. Fondsmanager Bernhard Langer jedoch hält die Vereinigten Staaten für überschätzt. Und glaubt auch dort nicht so schnell an Zinserhöhungen.
Am Tag nach den schweren Krawallen in Frankfurt sitzt die Linkspartei in Hessen als Mitorganisator der Blockupy-Proteste auf der Anklagebank. Ihre Abgeordneten distanzieren sich von den Gewaltexzessen nur unter Vorbehalt.
Tausende Menschen haben zur Eröffnung der EZB demonstriert - viele bunt und friedlich, andere mit Gewalt. Fotografen der F.A.Z. waren den ganzen Tag in Frankfurt unterwegs und haben die großen und auch die kleinen Szenen festgehalten.
Nach den Krawallen in Frankfurt beginnt die Suche nach den Verantwortlichen. Das Blockupy-Bündnis wertet den Protesttag als Erfolg: „Ich distanziere mich nicht von der Gewalt“, sagte ein Sprecher, man sei aber „traurig über einige Aktionen“, sagte ein anderer. Frankfurts Oberbürgermeister Feldmann ist wütend auf die Chaoten.
Die EZB hat heute viel mehr Macht als noch vor zehn Jahren. Das ist ein Problem, aber es rechtfertigt niemals die Krawalle und die Gewalt vieler Blockupy-Teilnehmer.
Draußen tobten die Proteste, drinnen feierte die EZB die Eröffnung ihres Neubaus mit einem kurzen Festakt. Dabei erinnerte Mario Draghi an die Geschichte der Großmarkthalle. Journalisten müssen die Feier im Livestream verfolgen.
Die Geldgeber Griechenlands fühlen sich ignoriert und beklagen mangelnde Kooperationsbereitschaft. Gleichzeitig drängt Griechenland auf eine neue Finanzspritze. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz sagt, das Land brauche kurzfristig zwei bis drei Milliarden Euro. Der EU-Gipfel soll nun die Lösung bringen.
Wieso werden die Frankfurter Krawalle in einem Atemzug mit dem Kiewer Majdan genannt? Wie kommen die Blockupy-Aktivisten darauf? Darin äußert sich der neue Systemkonflikt – und der Euro ist mittendrin. Eine Analyse.
Die Europäische Zentralbank hilft dem pleitebedrohten Griechenland abermals mit der Erweiterung der Notkredite aus. Der Rahmen soll um weitere 400 Millionen Euro aufgestockt werden.
Hedgefonds haben auf einen steigenden Dollarkurs gesetzt und machen jetzt Gewinn. Doch schnell ist das schöne Geld weg – die Risiken sind weiterhin sehr groß.
Mindestens 200 Verletzte, Dutzende zerstörte Autos, zertrümmerte Fensterscheiben - das ist das Fazit der Ausschreitungen von Frankfurt. Die Polizei spricht von einem der schlimmsten Angriffe auf die Einsatzkräfte seit Jahren.
Als Meer aus Liebe, Musik und bunten Plakaten erscheint der Blockupy-Protest auf den Mahnwachen in Frankfurt. Dass die Gewalt von den Aktivisten der Bewegung ausging, lässt sich da leicht verdrängen.
Ein französisches Plädoyer zur Reform der EU-Institutionen.
Am Nachmittag wurden die Blockupy-Proteste gegen die Eröffnung der EZB als Sinnbild des Kapitalismus friedlicher. Szenen der Gewalt wurden durch Bilder stiller Protestzüge abgelöst.
Die Blockupy-Demonstration richtete sich zwar nicht gegen den EZB-Präsidenten persönlich. Für viele Demonstranten aber ist Mario Draghi offenbar eine Symbolfigur für „den Kapitalismus“ und die „Austeritätspolitik“. Trotz seiner Machtfülle steckt der Römer in der Klemme.
Nach Krawallen und Straßenschlachten am Morgen haben Tausende von Menschen am Nachmittag friedlich demonstriert. Bei den Blockupy-Protesten wurden mehrere Demonstranten und Polizisten verletzt.
Wieder haben Bilder gewalttätiger, vermummter Demonstranten die Blockupy-Proteste dominiert. Dabei gab es auch zahlreiche Menschen, die in Frankfurt friedlich gegen den Kapitalismus auf die Straße gingen. Eine Analyse.
Bei Ausschreitungen rund um die Proteste in Frankfurt sind Dutzende Polizisten und zahlreiche Demonstranten verletzt worden. Die Blockupy-Organisatoren äußern auch Verständnis für die Demonstranten. Die Bundesregierung verurteilt die Gewalt scharf.