Bedrohen Verluste aus Griechenland die EZB?
Egal, ob Griechenland im Euro bleibt oder nicht: Die EZB muss Verluste auf Bestände an griechischen Staatsanleihen einkalkulieren. Was bedeutet das?
Egal, ob Griechenland im Euro bleibt oder nicht: Die EZB muss Verluste auf Bestände an griechischen Staatsanleihen einkalkulieren. Was bedeutet das?
Das Beispiel Montenegro zeigt: Griechenland kann den Euro behalten, ohne Mitglied der Europäischen Währungsunion zu sein.
Die Regierung in Athen hat Ende Juni auch ein Darlehen der griechischen Notenbank über eine halbe Milliarde Euro nicht getilgt. Für die Europäische Zentralbank ist das delikat. Sie muss nun entscheiden, ob die griechische Notenbank dadurch verbotene Staatsfinanzierung leistet.
Nur noch 60 Euro bekommen die Griechen täglich am Geldautomaten. Damit bezahlen sie ihre Einkäufe, doch die Läden horten das Geld und tragen es nicht zur Bank. Wird die Höchstgrenze bald auf 20 Euro gesenkt? Und kommt danach der Kollaps?
In der Griechenland-Debatte prügeln Amerikas Ökonomen gnadenlos auf die Deutschen ein. Dafür gibt es kulturelle Gründe – und ganz praktische.
Der 18. März ist vielen Frankfurtern und Polizisten noch in schlechter Erinnerung. An jenem Tag gipfelten die Blockupy-Proteste gegen die EZB in Gewalt. Nun ruft Blockupy zu einer Demo für Griechenland auf. Schauplatz: Frankfurt.
Der Schmuckspezialist Elumeo zieht seinen Börsengang durch. Die Börse in Tokio schließt im Plus. Moody’s stuft Griechenland herunter.
Was würde eigentlich passieren, wenn Griechenland seine eigenen Euroscheine drucken würde? Technisch wäre das ohne Weiteres möglich - und wird auch heute schon praktiziert. Rechtlich käme es aber einer Straftat gleich.
Die Euro-Finanzminister wollen frühestens ab Montag wieder mit Athen verhandeln. Für den Tag erwartet Griechenlands Finanzminister Varoufakis bereits eine Einigung mit den Gläubigern. Und was macht sein Chef, Alexis Tsipras? Er provoziert mit einer Fernsehansprache.
Die Lage in Griechenland ist eskaliert. Wie konnte es soweit kommen? Ein Überblick.
Lenkt Alexis Tsipras doch noch ein? Einem Medienbericht zufolge ist der griechische Premier bereit, die meisten Forderungen der Geldgeber vom Wochenende zu akzeptieren – und fordert nur minimale Änderungen. Einen Dämpfer gibt es allerdings von Finanzminister Schäuble.
In Griechenland öffnen die Banken für drei Tage für Rentner und Pensionäre – schon am frühen Morgen ist der Andrang groß. Aus Athen werden neue Vorschläge erwartet.
Die Abhängigkeit von den Staaten erhöht die Ansteckungsgefahr für Banken. Griechenlands Krise trifft Geldhäuser deshalb stärker. Vor allem in einer Region.
Der Rat der EZB tagt. In Deutschland steigen die Renten. Schwarzfahren kostet von nun an 60 Euro. NRW führt die Mietpreisbremse in 20 Kommunen ein.
Nach den Bargeld-Beschränkungen in Griechenland setzt der Ökonom Hans-Werner Sinn darauf, dass Europa mit dem Geld besser umgeht.
Das Gespenst einer Staatspleite Griechenlands geht schon lange um. Das Land ist aber weder ein Unternehmen noch eine Privatperson. Das ist das Problem.
Die Griechenland-Krise ist in vielerlei Hinsicht neu. Was für ein Wunder also, wenn Anleger nervös werden. Doch Ruhe bewahren scheint das Gebot der Stunde zu sein.
Um die Folgen der Finanz- und Staatsschuldenkrise zu sehen, muss man nicht einmal nach Griechenland fliegen. Auch in Deutschland sind sie zu spüren.
„Graue Szenarien“ für Griechenland: Kann Athen trotz der absehbaren Insolvenz im Euro bleiben? Die Politik zieht das in Erwägung – Ökonomen können da nur den Kopf schütteln.
Dem turbulenten Wochenauftakt folgte am Aktienmarkt ein immer noch nervenaufreibender Dienstag. Viele Anleger greifen im Griechenland-Drama scheinbar nach dem Strohhalm eines Vermittlungsversuchs in letzter Minute.
Für den Fall, dass die Griechen für die Sparauflagen der Europäer stimmen, hat Regierungschef Tsipras seinen Rücktritt angedeutet. Finanzminister Varoufakis will sich juristisch gegen einen Euro-Austritt wehren. Zehntausende demonstrieren gegen die Gläubiger.
Der griechische Regierungschef keilt gegen die Euro-Finanzminister und gegen die Europäische Zentralbank. Ob sein Referendum stattfindet, ist aus vielen Gründen - nicht zuletzt organisatorischen - vollkommen unsicher. Kämpft er gerade seinen letzten politischen Kampf im Amt?
Die Situation in Griechenland lässt die Aktienkurse fallen. Doch der Euro holt seinen anfänglichen Kursrutsch am Ende auf und notiert fester.
Die griechischen Banken werden am Montag nicht öffnen und wohl die ganze Woche geschlossen bleiben. Zudem kündigte Ministerpräsident Tsipras die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen an. Er rief die Bevölkerung auf, „ruhig Blut zu bewahren“, die Geldeinlagen seien sicher.
Der drohende Staatsbankrott Griechenlands kann die Aktienkurse am Montag in die Tiefe schicken. Die ersten Signale sind nicht ermutigend.
In Griechenland biegt und dehnt die EZB die Regeln so weit, dass es kracht. Jetzt müssen Kapitalverkehrskontrollen kommen.
Wenn Griechenland pleitegeht, könnte Deutschland rund 87 Milliarden Euro verlieren. Aber nur, wenn Griechenland im Euro bleibt.
Griechenlands Banken stehen am Rand ihrer Existenz. Die EZB will ihnen die alten Nothilfen vorerst lassen. Doch zusätzliches Geld gibt es nicht. Wahrscheinlich müssen die Banken am Montag geschlossen bleiben.
Die Abgeordneten haben mehrheitlich für die Volksbefragung votiert. In seiner Parlamentsrede rechnete Tsipras mit den Geldgebern ab und rief die Wähler dazu auf, gegen die Sparmaßnahmen zu stimmen. „Der Tag der Wahrheit wird für die Gläubiger kommen“, sagte er.
Die Botschaft der Eurogruppe ist eindeutig. Wenn Griechenland nicht mehr im Euroraum zu halten ist, gibt es dafür nur einen Verantwortlichen: die Regierung in Athen.
Das Wort vom „Grexit“ geht dieser Tage wie selbstverständlich um, dabei setzen die EU-Verträge dem Euro-Austritt Griechenlands hohe Hürden. Eigentlich bleibt nur eine Möglichkeit.
Griechenlands Zahlungsunfähigkeit scheint unvermeidlich. Jetzt ist es zu spät, das griechische Volk zu befragen.
Griechenlands Pleite kommt. Die Frage ist nur, wie sie kommen wird. Hier ist die Vorlage für den Grexit.
Nach der Ankündigung eines Referendums in Griechenland will die Eurogruppe das Rettungsprogramm für Athen nicht verlängern. Griechenlands Finanzminister ist sauer. Sein Land steuert nun auf die Staatspleite zu - und die übrigen Finanzminister denken über Sicherungsmaßnahmen nach.
Das kommt zu spät: Europas Finanzminister sind sauer auf Griechenlands Regierung, weil sie jetzt noch das Volk abstimmen lassen will. Am Dienstag läuft das Hilfsprogramm aus – und die Minister zeigen wenig Lust, daran etwas zu ändern.
Die Griechen sollen über den Verbleib im Euro abstimmen. Doch die Idee von Ministerpräsident Alexis Tsipras kommt sehr spät. Hat Tsipras zu lange gezockt? Hier sind vier Szenarien.