Börsen reagieren gelassen auf Trump
Die Anleger verfolgen neugierig die Auftritte des amerikanischen Präsidenten. An sein brachiales Vorgehen haben sie sich aber gewöhnt. Das zeigt sich auch an den Kursen.
Die Anleger verfolgen neugierig die Auftritte des amerikanischen Präsidenten. An sein brachiales Vorgehen haben sie sich aber gewöhnt. Das zeigt sich auch an den Kursen.
Donald Trumps neuerliche Affronts und Poltereien lassen die Investoren kalt. Sie konzentrieren sich auf Zählbares und frönen einem gewissen Optimismus’.
Die Formulierungen, ob die Europäische Zentralbank das umstrittene Anleihekaufprogramm beendet, bleiben vage. Dabei gibt es für die Fortsetzung keine nachvollziehbaren Gründe.
Container in Asien, Rinder in Südamerika oder ein Pflegeappartement im Taunus. Die Deutschen versuchen dem Niedrigzins kreativ zu entkommen.
Die 28 größten europäischen Banken haben zum Teil deutliche Fortschritte beim Abbau von Problemkrediten gemacht, sagt die Rating-Agentur Moody’s. Doch viel bleibt noch zu tun - auch für die deutschen Banken.
Die EZB wird offenbar kurzfristig angesichts einer höheren Inflation abermals über ein Ende der Anleihenkäufe diskutieren. Das lässt den Euro aufwerten.
Die EU schlägt eine Gemeinschaftsanleihe aller Euro-Staaten vor und verspricht eine hohe Sicherheit. Doch das ist trügerisch.
Italiens Koalition hat mit ihren wilden Euro-Plänen ein schlafendes Monster geweckt. Jetzt will die neue Regierung die gut versorgten Rentner beglücken. Kommt die Krise zurück?
Die Aussicht auf eine neue Regierung in Italien hat am Freitag den Euro gestützt. Dagegen stand die türkische Lira abermals unter hohem Druck.
Die Europäische Zentralbank wird 20 Jahre alt. Sie hat sich radikal gewandelt – nicht jeder ist über ihren Kurs begeistert. Das große Fest bleibt dieses Jahr deshalb aus.
Der EZB-Vize rät den Deutschen, ihr Geld in Häuser zu investieren, anstatt es auf dem Konto liegen zu lassen. Seine Argumente sind nicht besonders überzeugend.
Der Preisauftrieb in Deutschland hat sich spürbar beschleunigt. So hoch wie im Mai war die Inflationsrate zuletzt im Februar 2017. Woran liegt das?
Von „griechischen Verhältnissen“ sei Italien noch weit entfernt, aber der Euro könne in schweres Fahrwasser geraten, warnt ein Gesellschafter des Bankhauses Metzler. Die Privatbank sieht trotz Krise in Rom Potential im Dax.
ING-Diba-Chef Nick Jue traut dem Telefon alles zu, verteidigt Magerzinsen aufs Tagesgeld und prophezeit das Ende der Filialen.
Die Deutschen nutzen den Nullzins zu wenig, findet der scheidende EZB-Vizepräsident Vítor Constâncio. Deswegen rät er zum Häuserkauf auf Pump. Bei der Bundesbank überzeugt das allerdings nicht jeden.
Rutscht Italien wieder in eine Staatsschuldenkrise? Die von den Wahlsiegern geschürten Diskussionen um einen Euro-Ausstieg haben an den Finanzmärkten viel Vertrauen zerstört. Führende Ökonomen versuchen, die Lage zu beruhigen.
Die Italienkrise bringt die europäischen Bankaktien unter heftigen Druck. Die Aktie der Deutschen Bank kostet nicht mal mehr zehn Euro.
Es ist ein wichtiges Krisensignal: die Renditen kurzlaufender Staatsanleihen. Für Italien und Portugal am Dienstag keine gute Nachricht. Auch die Aktienkurse sind unter Druck.
Ja, nein, vielleicht: Die Aussicht auf eine Neuwahl in Italien lässt die Finanzmärkte nicht zur Ruhe kommen. Denn die könnte alles noch schlimmer machen.
Italien bekommt eine andere Regierung als gedacht. Die Kreditgeber des Staates beruhigt das aber nicht.
Italiens neue Regierung ängstigt Europa. Ist das der Beginn der nächsten Euro-Krise?
In Italien möchte die rechte Partei Lega spezielle Schuldscheine in Umlauf bringen. Sie glaubt, damit ein Problem der Unternehmer lösen zu können.
Der unklare künftige Kurs der italienischen Regierung beunruhigt die Märkte. Doch Bedenken gibt es auch wegen anderer, eigentlich stabilerer Länder.
Die Sorgen um die politischen Entwicklungen in Italien setzen den Kurs des Euro stark unter Druck. Auch die türkische Lira wertet weiter ab.
Schulden sind doch eigentlich gar nicht so wichtig – so scheint es die designierte Regierung in Rom zu sehen. Aus Brüssel kommt dazu jetzt ein deutlicher Warnruf.
Der Risikoaufschlag gegenüber Deutschland ist deutlich gestiegen. Die Populisten von Lega und Fünf Sterne wollen auf Konfrontationskurs mit der EU gehen.
Der Aufstieg der radikalen Parteien in Italien geht auf die fehlgeleitete Euro-Rettungspolitik zurück – das meint der bekannte Ökonom und ehemalige Chef des Münchner Ifo-Instituts.
Die Vorschläge von Frankreichs Präsident Macron und EU-Kommissionspräsident Juncker gefährden Europas Wohlstand. 154 Wirtschaftsprofessoren fordern in der F.A.Z. mehr Reformen statt weitere Fehlanreize.
154 Wirtschaftsprofessoren warnen davor, die europäische Währungs- und Bankenunion noch weiter zu einer Haftungsunion auszubauen. Wir dokumentieren ihren Aufruf im Wortlaut.
Wer wird die Europäische Zentralbank nach dem Abschied von Mario Draghi führen? Bundesbank-Präsident Weidmann macht in einem Interview Andeutungen.
Die Renditen von Amerikas Staatsanleihen ziehen kräftig an und erreichten in dieser Woche den höchsten Stand seit 2011. In diesem Umfeld löst die Regierungsbildung in Italien nun Sorgen vor einer neuen Euro-Krise aus. Was bedeutet das für Anleger an den Börsen?
Fünf Sterne und Lega haben sich auf ein Regierungsprogramm geeinigt, zumindest in den meisten Punkten. Die europafeindlichsten Sätze sind aus dem Papier verschwunden – wirklich beruhigen wird das Brüssel aber nicht.
Italiens Koalitionäre in spe möchten gerne 250 Milliarden Euro von der EZB geschenkt bekommen. Wer sagt ihnen, was für ein Unsinn das ist?
Die Italiener haben eine Idee, während der AfD die Ideen schon lange ausgegangen sind. Eine Brauerei muss sich derweil etwas Neues einfallen lassen, steht im FAZ.NET-Sprinter.
250 Milliarden Euro Schuldenerlass hätte die kommende italienische Regierung gern von der EZB um Steuersenkungen und Sozialleistungen zu finanzieren. Die Märkte sind beunruhigt.
Ein Scherz hilft gelegentlich, Brücken zu bauen über trennende weltanschauliche Gräben. Mehr ist die Idee, die Europäische Zentralbank könne Italien Schulden erlassen, nicht.