Draghi und Sewing fordern mehr Bankenunion
Der Deutsche-Bank-Vorstandsvorsitzende ist beunruhigt über den Stillstand in Europa. Und verlangt Fortschritt auch in einem sehr umstrittenen Thema.
Der Deutsche-Bank-Vorstandsvorsitzende ist beunruhigt über den Stillstand in Europa. Und verlangt Fortschritt auch in einem sehr umstrittenen Thema.
Der Wechselkurs der Gemeinschaftswährung fällt auf den niedrigsten Stand seit Juni 2017. Am Markt herrscht Einigkeit: Schuld daran ist Italien. Und das Verhalten der populistischen Regierung in Rom verheißt auch für die Zukunft nichts Gutes.
Der Euro ist am Montag auf den tiefsten Stand seit Juni 2017 abgerutscht. Devisenexperten nennen zwei Gründe.
Mit dem Christsozialen Weber könnte ein eher unbekannter Politiker an die Spitze der EU rücken. Um erfolgreich zu sein, muss er aber mehrere Dinge auf einmal zusammenbringen.
2,5 Prozent betrug die Inflation in Deutschland zuletzt. Wie können Anleger mehr verdienen? Fünf Geldanlageprodukte, die möglicherweise genug Rendite bringen – und ihre Haken.
Die Bauzinsen sind gegenüber dem Höchststand aus dem Oktober wieder etwas gesunken. Wer hat die besten Angebote?
Die deutschen Banken schlagen Alarm: Ihre Interessenvertreter knöpfen sich die Europäische Zentralbank vor – und haben auch eine klare Meinung zur Regierung in Rom.
Das größte amerikanische Geldhaus verdient in nur neun Monaten mehr Geld, als die Deutsche Bank an der Börse wert ist – ein dramatisches Beispiel für eine Reihe Schwierigkeiten.
Abermals müssen Europas Banken beweisen, dass sie für Krisen gerüstet sind. Mit regelmäßigen Stresstests wollen Aufseher Vertrauen schaffen. Am Freitagabend veröffentlicht die EZB die neuesten Ergebnisse.
Europäischen Banken drohen neue Wettbewerbsnachteile: Ein neuer Vorschlag der Fed sieht Ausnahmen für die meisten Institute vor – und sorgt in der Notenbank für Zwiespalt.
Eine mögliche Einigung über den Status der britischen Finanzbranche treibt am Donnerstag den Kurs des Pfundes. Doch Analysten mahnen zur Zurückhaltung.
Die EZB könnte 2019 die Leitzinsen anheben. Bei den Sparzinsen tut sich bislang aber nichts. Wie sinnvoll ist es eigentlich, Geld für später zurückzulegen, wenn es im Zeitverlauf nur an Wert verliert?
Geldpolitiker bleiben gerne unter sich. Jetzt sind sie auf eine verrückte Idee gekommen: einfach mal mit dem Volk reden.
Vermögensverwalter George Muzinich im Gespräch über die Misere Italiens, eine Welt voller Schulden und die wichtigste Regel für Anleger.
Der italienische Finanzminister Tria sieht die politische Unsicherheit im Land verantwortlich für die Verunsicherung an den Börsen – und nimmt EZB-Chef Draghi in Schutz.
Italien bringt mit seiner Politik die Währungsunion ins Wanken. Der Euro kann viel schneller zusammenbrechen, als wir alle ahnen.
Eine Zwangsanleihe für einen nationalen Schuldenfonds statt europäischer Risikoteilung: So könnte Italien Schulden abbauen – ohne von der EU abgesichert werden zu müssen.
Der Privatkunden-Vorstand der Deutschen Bank, Frank Strauß, im Interview über den Abstieg des Konzerns, Übernahme-Phantasien und den Reiz der Boni.
Rom will nicht zahlen, falls Brüssel im Streit um den Haushalt zum letzten Mittel greift. Die Lage der Banken macht immer größere Sorgen. Derweil sah die Ratingagentur Standard & Poor’s von einer Abstufung ab – und drohte Italien dennoch.
Seit März 2016 liegt der Leitzins auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Dort soll er auch bis Sommer 2019 bleiben, teilte die EZB mit. Von einer anderen Waffe für höhere Inflation wird sie sich allerdings langsam trennen.
Die finanzielle Zufriedenheit der Deutschen hat laut einer Studie einen neuen Höchststand erreicht und zieht sich durch alle Altersgruppen. Die Hauptsorge der Menschen bleibt derweil eine Altbekannte.
Tausende Beschäftigte müssen neuerdings bestimmte Aktien und Anleihen meiden und ihre Finanzgeschäfte offenbaren. Damit sind nicht alle glücklich – inzwischen beschäftigt der Streit schon ein Gericht.
Die Bundesbank sitzt auf Hunderten Milliarden Euro an Forderungen gegenüber Südeuropa. Diese Target-Salden sind eine Gefahr für den Frieden auf unserem Kontinent. Zum Glück gibt es für das Problem eine einfache Lösung. Ein Gastbeitrag.
Die Schelte der EU kam erst per Brief, dann legten Juncker und seine Kollegen verbal nach: Die Kritik an seinem Haushaltsentwurf lässt Italiens Ministerpräsident Conte aber freilich nicht auf sich sitzen.
Er gilt als möglicher kommender EZB-Präsident und großer Kritiker der aktuellen Geldpolitik. Im F.A.S.-Gespräch erklärt Jens Weidmann, warum es die Sparer im Moment so schwer haben. Und was die hohen Target-Salden wirklich bedeuten.
Der Bundesverband deutscher Banken warnt die EZB davor, die Politik des billigen Geldes rasch zu beenden. Die Negativzinsphase bringe die Profitabilität der deutschen Banken weiter unter Druck.
Trotz der Turbulenzen in Rom treibt der deutsche Finanzminister Scholz die Bankenunion voran. Die Bundesbank warnt, die EZB spricht schon von Rettungsaktionen.
Italiens Europaminister will einen ganz anderen Euro. Der Währungsunion stand er schon immer skeptisch gegenüber. Nach Jahren als Zuschauer wäre es ein später Triumph, nun den Euro umzukrempeln.
Die Differenz zwischen hoch rentierenden Staatsanleihen aus Amerika und Bundesanleihen fällt stattlich aus. Das hat Gründe. Doch auf den zweiten Blick ist alles etwas komplizierter.
Mit Populismus, Elitenkritik und Nationalismus lassen sich wirtschaftliche Zusammenhänge nicht einfach außer Kraft setzen. Das scheint die italienische Regierung nicht zu verstehen.
Der Euro ist sowieso schon schwach. Jetzt wird er noch billiger. Versteh einer den Wechselkurs!
Kaum ein Stadtteil hat sich in den vergangenen Jahren so stark verändert wie das Ostend. Wo früher Schrottplätze gammelten, sind heute Wohnungen kaum noch zu bezahlen. Was die einen stört, begeistert andere.
Im Streit um das umstrittene EZB-Kaufprogramm deutet sich an, dass Luxemburg der Zentralbank grünes Licht geben wird. Die EZB-Kritiker reagieren wütend.
Die umstrittenen Anleihenkäufe der EZB verstoßen nicht gegen das Verbot der monetären Staatsfinanzierung. Das zumindest ist die Einschätzung des Generalanwalts des EuGH.
Eine Aussage gegen den Euro aus Italien - und schon zittern die Märkte. Die Regierung beschwichtigt, die Situation des hoch verschuldeten Landes ist aber fragil. Der Wert des Euro sank auf den tiefsten Stand seit gut sechs Wochen.
Die Bundesregierung macht in der Währungsunion ständig Zugeständnisse. Diese Schwäche will Italien jetzt ausnutzen.