Banken wollen im Libor-Skandal gemeinsam kämpfen
Mehrere Banken sollen Zinsen manipuliert haben - jetzt bemühen sich mehrere davon zusammen um einen gemeinsamen Vergleich mit den Behörden.
Mehrere Banken sollen Zinsen manipuliert haben - jetzt bemühen sich mehrere davon zusammen um einen gemeinsamen Vergleich mit den Behörden.
Ford ruft 11.500 Wagen in Amerika zurück, Microsoft verzeichnet nach einer Abschreibung seinen ersten Quartalsverlust und die Börsen London und Singapur führen laut Kreisen Fusionsgespräche.
Gewinnmitnahmen haben den Dax am Freitag ins Minus gedrückt. Der Leitindex startete 0,3 Prozent schwächer bei 6741 Punkten. „Wir hatten eine gute Woche, jetzt ist es an der Zeit, etwas Kassen zu machen“, sagte ein Händler. Seit Freitag hat der Dax 1,9 Prozent zugelegt. Zu den größten Verlierern im Dax zählten RWE, die sich nach einer Verkaufsempfehlung der UBS um mehr als 2 Prozent verbilligten.
Nach dem Scheitern von Facebook im Mai wagen sich jetzt wieder junge amerikanische Unternehmen an die Börse. Allein in dieser Woche sind fünf Börsengänge geplant.
Investmentbankern geht es gerade nicht gut - bei fast allen Banken. Auch Morgan Stanley hat zuletzt weniger verdient als erwartet.
China will afrikanischen Ländern in den kommenden drei Jahren 20 Milliarden Dollar leihen – doppelt so viel wie bislang geplant. Im Westen gibt es seit Jahren Kritik am Afrika-Engagement der chinesischen Führung.
IBM steigert den Gewinn bei sinkendem Umsatz, Ebay denselben auf mehr als das Doppelte. Adva Optical meldet einen Rekordumsatz, Delticom bleibt unter den Erwartungen.
Die deutschen Aktien setzen am Donnerstag den fünften Handelstag in Folge ihren jüngsten Aufwärtstrend fort. Obwohl auch der am Mittwoch veröffentlichte Konjunkturbericht der Fed klare Hinweise auf ein neuerliches Anleihenkaufprogramm lieferte, hält sich hartnäckig die Hoffnung auf ein baldiges Einschreiten der Währungshüter.
Nachdem McDonald’s und andere in den vergangenen Jahren ihr Image veränderten, versucht nun auch Burger King nachzuziehen. Experten sind aber skeptisch, ob der Umbau gelingt.
Intel und andere Technologiefirmen haben bisher schwache Zahlen und Ausblicke vorgelegt. Doch das kommt nicht überraschend. Entscheidender ist das mobile Internet.
Im Euroraum gibt es große Ungleichgewichte. Daran ist nicht Deutschland Schuld. Aber es kann seinen Teil dazu beitragen, sie abzubauen.
Yahoo tritt auf der Stelle, die Credit Suisse verzeichnet ein solides Quartal. Slowenien erwägt einen Antrag auf Bankenhilfe und Finnland einigt sich mit Spanien auf Garantien für dieselbe.
Die Geschäftszahlen von Intel sind stets ein Signal dafür, wie sich die Wirtschaft entwickelt. Dieses Mal machen sie wenig Hoffnung: Intel kürzt seine Umsatzprognose.
Die anhaltende Hoffnung auf Konjunkturimpulse durch die Notenbank der Vereinigten Staaten stützt am Mittwoch weiter die Aktienkurse in Deutschland. Es mag zwar zunächst einige enttäuscht haben, dass Bernanke am Dienstag keine konkrete Strategie weiterer geldpolitischer Lockerungen offenbart habe, sagt Marktanalyst Cameron Peacock von IG Markets. In der Fragerunde habe es jedoch genügend Anhaltspunkte gegeben, um „den Traum von QE3 am Leben zu lassen“.
Die deutschen Aktien profitieren am Dienstag von positiven Vorgaben. Als Impuls gelten die überraschend festen Börsen in Asien. Für weitere Impulse dürften neben dem üblichen Blick auf die Anleihemärkte insbesondere die ZEW-Konjunkturerwartungen und am Nachmittag ein ganzer Strauß von amerikanischen Konjunkturdaten sorgen.
Der deutsche Terminwarenhändler und Gründer der White River Group verwaltet in Chicago 25 Millionen Dollar. Er spricht über den jüngsten amerikanischen Finanzskandal und verschwundene Millionen seiner Kunden.
Der Dax hat am Montag leicht zugelegt. Besser als der Markt schnitten vor allem die Aktienkurse von Metro und Deutsche Post ab. Finanztitel wie Deutsche Bank und Commerzbank gaben nach.
Die Kurse deutscher Aktien zeigen sich zu Beginn der neuen Handelswoche wenig verändert. Als leichter Belastungsfaktor gilt, dass die Kurse chinesischer Aktien trotz des höher als erwarteten Wirtschaftswachstums nachgaben. Auch die Schwäche der Internetwerte wirke belastend.
Die Debatte darüber, wer den wichtigen Zinssatz Libor jahrelang manipulierte, geht weiter. Den Banken drohen Milliardenstrafen. Erste Klagen sind schon anhängig.
Die einst hoch gehandelte Social-Media-Plattform Digg ist für einen Bruchteil ihres früheren Wertes verkauft worden. Ein weiteres Beispiel für ein Internetunternehmen, das nach einem rasanten Aufstieg einen tiefen Fall erlebt.
Die amerikanische Großbank lässt die Katze aus dem Sack: Der spektakuläre Handelsskandal im Frühjahr hat ein Loch von 4,4 Milliarden Dollar gerissen. Das ist doppelt so viel wie zunächst eingeräumt.
Wirtschaftsdaten aus China haben den Dax am Freitag zum Handelsstart unterstützt. Der Leitindex lag am Morgen 0,4 Prozent im Plus bei 6446 Punkten, nachdem er am Donnerstag noch um 0,5 Prozent nachgegeben hatte. Die chinesische Wirtschaft war im zweiten Quartal um 7,6 Prozent gewachsen und damit genauso stark wie Analysten erwartet hatten. Das sorgte für Erleichterung an den Börsen. Schlechte Nachrichten gab es dagegen für Italien: Die Ratingagentur Moody’s stufte die Kreditwürdigkeit des Landes um zwei Stufen herunter.
Lexmark gibt eine Gewinnwarnung aus und Volkswagen steigert seinen Absatz in China kräftig. Die Troika ist unzufrieden mit Griechenlands Sparerfolgen und Moody’s senkt die Kreditwürdigkeit Italiens um zwei Stufen.
Der malaysische Krankenhausbetreiber IHH Healthcare will mit seinem Börsengang umgerechnet 1,63 Milliarden Euro einsammeln, Bayer einigt sich auf eine Millionenzahlung wegen Aspirin und der Metro-Konkurrent Carrefour verkauft im zweiten Quartal etwas weniger.
Der Dax wird am Donnerstag nach Einschätzung von Banken und Brokern mit leichten Verlusten in den Handel starten. Am Mittwoch hatte der Leitindex 0,2 Prozent höher bei 6454 Punkten geschlossen. Das Protokoll zur Fed-Sitzung im Juni dürfte an den europäischen Börsen kaum für Auftrieb sorgen, denn Hoffnungen der Anleger auf weitere Schritte der amerikanischen Notenbank zur Stützung der Wirtschaft waren enttäuscht worden.
Der Euro verliert als Reserverwährung an Bedeutung, bleibt aber hinter dem Dollar an zweiter Stelle in den Reserven der Notenbanken. Dieses Jahr wird ein weiterer Rückgang erwartet.
Negative Vorgaben aus den Vereinigten Staaten und Asien haben den Dax am Mittwoch laut Brokern im Minus starten lassen. An der Wall Street hatte der Pessimismus einiger Technologiefirmen Ängste vor einer globalen Konjunkturabkühlung geschürt. Der Dow Jones Index verlor am Dienstag 0,7 Prozent, in Frankfurt war der Dax 0,8 Prozent höher bei 6438 Punkten aus dem Handel gegangen.
Mit einer Zwangsschlichtung hat Norwegens Regierung in letzter Minute die drohende Blockade der Gas- und Ölförderung durch einen Arbeitskampf gestoppt. Norwegen ist nach Russland der zweitwichtigste Lieferant von Erdgas nach Europa.
Der Aluhersteller Alcoa, der traditionell als Erster seine Zwischenbilanz veröffentlicht, hat im zweiten Quartal wegen gesunkener Preise ein Minus von 2 Millionen Dollar verzeichnet. Analysten hatten allerdings mit noch schlechteren Zahlen gerechnet.
Alcoa schreibt einen kleinen Verlust im zweiten Quartal, AMD leidet unter schwächelnden Verkäufen in Europa und Chinas Importe verlangsamen sich unerwartet stark.
Trotz einiger Impulse von der amerikanischen Bilanzsaison und der Euro-Schuldenkrise dürfte der Dax Händlern zufolge vorläufig auf der Stelle treten. Banken und Broker sagten für Dienstag zur Eröffnung einen kaum veränderten Stand voraus, nachdem der Leitindex am Vorabend 0,4 Prozent auf 6387 Punkte eingebüßt hatte. Abermals in den Fokus dürften die spanischen Banken rücken, nachdem die Euro-Finanzminister sich in der Nacht auf Eckpunkte für Finanzhilfen für die spanischen Geldhäuser geeinigt hatten.
Der Wert des Euro liegt so tief wie seit knapp zwei Jahren nicht mehr. Trotz zuletzt leichter Zugewinne zum Dollar bleiben Fachleute skeptisch.
Aus Furcht vor einer deutlichen Abkühlung der Weltkonjunktur haben sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt bedeckt gehalten. Der Dax pendelte um seinen Freitagsschluss von 6410 Punkten.
Afghanistan kann auch in den Jahren nach dem Abzug der internationalen Kampftruppen im Jahr 2014 weiter mit massiver Finanzhilfe der Staatengemeinschaft rechnen. Die Zusagen bei der Konferenz in Tokio sind jedoch an klare Bedingungen geknüpft.
In Deutschland etablieren sich Plattformen zur Finanzierung von Unternehmensgründungen. Bisher ist das Volumen relativ gering. Doch zwei neue Anbieter wollen noch in diesem Jahr an den Start gehen.
Die Libor-Affäre hat Folgen für Immobilienfinanzierer und Privatanleger. Jedoch dürfte es ihnen schwerfallen, den Schaden nachzuweisen.