Schwache Arbeitsmarktdaten aus Amerika - Dax im Minus
Schon vor der Veröffentlichung der amerikanischen Arbeitsmarktdaten hat der Dax schwächer tendiert. Nach der Veröffentlichung drehte er noch stärker ins Minus.
Schon vor der Veröffentlichung der amerikanischen Arbeitsmarktdaten hat der Dax schwächer tendiert. Nach der Veröffentlichung drehte er noch stärker ins Minus.
In den Vereinigten Staaten werden heute Arbeitslosenzahlen veröffentlicht, die leicht besser als zuvor ausfallen sollen. Zuvor werden die deutschen Aktienindizes schwächer erwartet. Bereits gestern gab der Dax knapp 0,45 Prozent nach. Auch die Aktienmärkte in Asien und Amerika verloren nach der Zinssenkung der EZB. Dafür wird eine Flucht in sichere Bonds wie den deutschen Anleihen prophezeit, bereits gestern tendierten amerikanische Bonds fester.
Bundesbankpräsident Jens Weidmann kritisiert die Gipfel Beschlüsse, Boeing verkauft mehr Flugzeuge und die Schiffsfinanzierung für deutsche Reeder ist schwierig. Außerdem bescheren Galaxy-Smartphones Samsung einen Rekordgewinn.
In Argentinien treibt die - von der Regierung geleugnete - Inflation immer bizarrere Blüten. Nun braucht das Land dringend neue Peso-Scheine, und nicht einmal das gelingt.
Die Elfenbeinküste profitiert von einem Schuldenerlass und wird auf den Rentenmärkten besser akzeptiert. Investoren entdecken lokale Anleihen aus Schwellenländern.
Der Staat muss keine Bank retten. Sogar die größten Banken lassen sich ohne Gefahr für das Finanzsystem abwickeln. Das sagen neun Großbanken in ihren selbst aufgestellten Testamenten.
Das Vermögen des republikanischen Präsidentschaftskandidaten wird abermals zum Thema im amerikanischen Vorwahlkampf: Das Magazin „Vanity Fair“ will erfahren haben, dass Romney Teile seines Geldes in Steueroasen erwirtschaftet hat.
Da keine marktbewegenden Daten auf der Agenda stehen, stellen sich die Händler auf einen ruhigen Börsentag ein. Die deutschen Aktienindizes werden daher auch am Mittwoch freundlich erwartet. An den vorangegangenen drei Handelstagen hat der deutsche Leitindex bereits mit einem Kursanstieg von 6,96 Prozent auf die Beschlüsse vom EU-Gipfel reagiert.
Zypern verhandelt nicht nur mit der EU, sondern auch mit Russland und China, über Finanzhilfen. Für den Kreml wäre der Kredit eine günstige Gelegenheit: steuerliche Vorteile machen den Inselstaat zu einem beliebten Domizil russischer Banken.
Die deutschen Aktien knüpfen am Dienstag dank anhaltendem Zinsoptimismus an die Vortagesgewinne an. Der Dax klettert um 0,3 Prozent auf 6513 Punkte. Der marktbreite FAZ-Index gewinnt 1,2 Prozent auf 1406 Punkte. Die derzeit gute Marktstimmung basiere auf zunehmenden Erwartungen, dass die EZB die Leitzinsen am Donnerstag senkt, ist zu hören.
Microsoft schreibt Milliarden aufs Online-Geschäft ab, Dell kauft Quest, Chinas Servicesektor gewinnt im Juni wieder an Fahrt. Der Orderbuchumsatz auf Xetra geht weiter zurück.
Microsoft wollte dem Rivalen Google das Geschäft mit der Online-Werbung nicht kampflos überlassen. Doch der Kauf einer Werbefirma hat einen hohen Preis. Nun muss der Konzern mehr stolze 6,2 Milliarden Dollar abschreiben.
Nach dem Skandal um Zinsmanipulationen der britischen Großbank Barclays gerät auch das Verfahren zur Ermittlung des europäischen Interbankenzinses Euribor in den Blickpunkt.
Der Dax-Konzern Linde kauft einen Hersteller von Sauerstoffgeräten - für 3,6 Milliarden Euro. Die Idee: In der Medizin werden Gase wichtiger. Doch der Kaufpreis ist hoch.
Der Industriegasekonzern Linde will den amerikanischen Sauerstoffgeräte-Hersteller Lincare für 4,6 Milliarden Dollar übernehmen. Das Geschäft mit medizinischem Sauerstoff und der Versorgung von Atemwegspatienten gilt in der Branche als besonders attraktiv.
An diesem Sonntag wählt Mexiko einen neuen Präsidenten. Das Land leidet seit Jahren unter dem Krieg gegen die Drogenkartelle, den der Amtsinhaber begann. Ein Besuch in Ciudad Juárez.
Schon in der Vergangenheit strebte Riad nach deutschen Panzern. Für die innere Machtausübung werden sie nicht benötigt. Sie sollen der Landesverteidigung dienen.
Erst 2, jetzt 6 Milliarden? Die Bank JP Morgan Chase hat sich vermutlich weit mehr verzockt als bisher bekannt. Die „New York Times“ berichtet unter Berufung auf Insider sogar von einem Spekulationsverlust von 8 bis 9 Milliarden Dollar.
Chinesen erwägen Übernahmeangebot für Q-Cells, Linde will Lincare kaufen, Bristol-Myers das Diabetes-Geschäft stärken. Chinas Industrie verliert weiter an Dynamik.
Nike verdient im vierten Quartal weniger, JP Morgan Chase hat bis zu 6 Milliarden Dollar verspekuliert und Carl Zeiss verkauft seine Militäroptik an EADS. Die Eurozone einigt sich auf ein Wachstumspaket sowie eine gemeinsame Bankenaufsicht und der deutsche Einzelhandel setzt im Mai abermals weniger um.
Gewinnmitnahmen nach der von den EU-Gipfel-Ergebnissen beflügelten Kursrally vom Freitag belasten den deutschen Aktienmarkt zum Wochenstart. Der Dax fällt um 0,1 Prozent auf 6410 Punkte. Der marktbreite FAZ-Index verliert ähnlich stark auf 1388 Punkte. Positive Vorgaben der Börsen aus Übersee verhindern Marktteilnehmern zufolge zunächst größere Abgaben.
Der deutsche Aktienmarkt reagiert mit starken Kursgewinnen auf die Einigung auf dem EU-Gipfel über weitere Finanzhilfen an Euro-Krisenländer. Der DAX stieg zu Handelsstart am Freitag um 2,5 Prozent auf 6305 Punkte.
Vor dem Start des EU-Gipfels in Brüssel sind die deutschen Börsen am Donnerstag mit moderaten Gewinnen in den Handel gestartet. Gute amerikanische Daten hatten den Indizes bereits am Vorabend einen Schub nach oben gegeben.
Der Palmölkonzern Felda ist erfolgreich in Malaysia an die Börse gegangen, Linde will den amerikanischen Konzern Lincare übernehmen und Barclays zahlt 290 Millionen Pfund Buße für versuchte Zinsmanipulation. Die Beschäftigung in Deutschland steigt weiter und die Regierung plant eine Zulassungspflicht für Hochfrequenzhändler.
Der frühere BayernLB-Vorstand Gribkowsky ist wegen Bestechlichkeit, Untreue und Steuerhinterziehung zu acht Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Er hatte 44 Millionen Dollar Schmiergeld von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone erhalten.
Gericht stoppt auf Apple-Antrag den Verkauf von Samsung-Tablets in Amerika, Salzgitter leidet unter der Eurokrise und Infineon senkt sein Umsatz- und Gewinnziel. Opel könnte bald Peugeots und Citroëns bauen und die amerikanische Ratingagentur Egan-Jones senkt Deutschlands Kreditwürdigkeit.
Auch am Tag vor Beginn des EU-Gipfels über den Euro dürften sich die Anleger am europäischen Aktienmarkt kaum aus der Deckung wagen. Der Dax stabilisierte sich wie am Vortag im frühen Geschäft und legte leicht zu.
Der weltgrößte amerikanische Softwarekonzern Microsoft übernimmt für 1,2 Milliarden Dollar den Anbieter von sozialen Netzwerken Yammer. Dessen Software bietet ähnliche Möglichkeiten wie Facebook, allerdings für die firmeninterne Nutzung.
An den europäischen Aktienmärkten dürften sich die Anleger nach Einschätzung von Händlern auch am Dienstag zurückhalten. Banken und Broker sagten für die Eröffnung einen nahezu unveränderten Stand des Dax voraus.
Moody’s senkt die Bonitätsnoten für 28 spanische Banken, Credit Suisse streicht Stellen im Investmentbanking und Qiagen kauft in den Vereinigten Staaten hinzu. Pfizer und Bristol-Myers erleiden einen Rückschlag bei der Zulassung ihres Thrombose-Mittels und Zypern will unter den Euro-Rettungsschirm.
Der Außenwert des Euro wird wohl weiter sinken. Schuld daran ist der andauernde Streit über Folgen eines Euro-Austritts Griechenlands. Es herrscht großer Pessimismus an den Terminmärkten.
Auch zum Wochenanfang halten Konjunkturpessimismus und Schuldenkrise die Anleger in Atem. Der Dax rutschte im frühen Geschäft um rund 1 Prozent ab. Griechenlands Zukunft in der Euro-Zone bleibt Börsianern zufolge ein wichtiges Thema für den Markt.
Die Herabstufung von 15 Großbanken durch Moody’s und schwache Vorgaben aus den Vereinigten Staaten belasten die deutschen Aktienmärkte am Freitag. Der Dax verliert zu Handelsbeginn 1,2 Prozent auf 6269,5 Punkte.
BMW streitet mit Peugeot über ihre Hybrid-Partnerschaft und die E-Plus-Mutter KPN will ihr Belgien-Geschäft verkaufen. RWE begibt eine Hybridanleihe und der Rettungsfonds ESM kann nicht zum 1. Juli starten.
Mehr Angebot, weniger Nachfrage: Nach den Rekordpreisen im Frühjahr ist Tanken günstiger geworden. Auch Heizöl kostet weniger, in manchen Regionen ist es allerdings knapp.
Auch der Finanzplatz Deutschland leidet unter der Flaute im Investmentbanking: Das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen bricht ein und auch Börsengänge laufen schlecht. Es droht Personalabbau.