Was auf die Wirecard-Anleger jetzt zukommt
Die drohende Insolvenz des Dax-Konzerns trifft Anleger vor allem als Aktionäre. In den Fonds dürfte der Schaden in den meisten Fällen überschaubar bleiben.
Die drohende Insolvenz des Dax-Konzerns trifft Anleger vor allem als Aktionäre. In den Fonds dürfte der Schaden in den meisten Fällen überschaubar bleiben.
Mit dem Fall Wirecard geht auch ein dramatischer Vertrauensverlust einher. Das dürfte Folgen haben: für den Standort Deutschland und die deutsche Aktienkultur.
Auch nach dem Insolvenzantrag erfüllt der Zahlungsdienstleister alle Bedingungen, um dem deutschen Aktienleitindex weiterhin anzugehören. Die Börse prüft rein formale Kriterien. In eine Bilanz schaut sie nicht.
Die Lufthansa kann vor ihrer heutigen Hauptversammlung wohl kurz aufatmen, bei Wirecard zieht man es hingegen eher vor abzutauchen. Was sonst wichtig wird, steht im Newsletter für Deutschland.
Der Aufstieg von Wirecard wirkte wie ein Zeitenwechsel, doch schon 2008 warfen Aktionärsschützer dem Zahlungsdienstleister „höchste Intransparenz“ vor. Die Geschichte eines Unternehmens, von dem nie ganz klar schien, wie es sein Geld verdient.
Das Unternehmen Wirecard sorgt für Unruhen in der deutschen Finanzwelt. Dabei galt der Dax-Konzern lange als die größte Tech-Hoffnung Deutschlands. Wie konnte es soweit kommen? Darüber spricht im F.A.Z Podcast für Deutschland unter anderem der Investor Frank Thelen.
Anleger fragen sich, wie lange sich der Zahlungsdienstleister noch im Dax halten kann. Für einen Rauswurf aus der ersten Börsen-Liga gibt es harte Regeln. Vielleicht gibt es ein Novum.
Die Titel des Zahlungsdienstleisters Wirecard legten nach der heftigen Talfahrt seit Donnerstag erstmals wieder zu. Auch die Ölpreise haben sich überwiegend erholt.
Der Wirtschaftsminister schlägt Alarm – und macht nicht nur mit Blick auf den Skandal um den Zahlungsabwickler Wirecard eine klare Ansage.
Der Kriminalfall Wirecard zeigt, dass auch die internen Steuerungs- und Warnmodelle der Prüfer neu justiert werden müssen. Auch und gerade bei der Aufsicht Bafin.
Stimmen die Aktionäre dem neun Milliarden Euro umfassenden Rettungspaket für die Lufthansa zu? Das scheint ungewisser denn je.
Großaktionär Thiele, Finanzminister Scholz, Wirtschaftsminister Altmaier und Lufthansa-Chef Spohr treffen sich heute in Berlin: Es geht um die Zukunft der größten deutschen Fluglinie.
Der Dax-Konzern ringt mit seinen Gläubigern ums Überleben. Doch viel Zeit bleibt dafür nicht.
Der Skandalkonzern Wirecard kämpft ums Überleben und blamiert Deutschland. Warum ist dieses Schurkenstück erst jetzt aufgeflogen?
Helfen soll dem in Turbulenzen geratenen Zahlungsdienstleister nun die Investmentbank Houlihan Lokey. Gemeinsam wolle man „einen Plan zur nachhaltigen Finanzierungsstrategie des Unternehmens“ entwickeln. Die Aktien gaben am Samstag weiter nach.
Die Börsen feiern, als habe es Corona nie gegeben. Auch wenn wir den Rekorden nicht trauen, müssen wir einsehen: Abseits zu stehen kostet bares Geld.
Tim Albrecht verantwortet die Flaggschiff-Fonds der DWS. Bei Wirecard stieg er spät, aber groß ein. Jetzt übt er harsche Kritik – und zieht auch für sich persönlich finanzielle Konsequenzen.
Europas größter Telekommunikations-Konzern hat noch viel vor – in den Vereinigten Staaten und in Sachen 5G. Eine wichtige Ansage machte Tim Höttges auch den deutschen Haushalten.
Das Bilanz-Debakel bei dem Münchner Fintech kostet den Vorstandschef Braun mit sofortiger Wirkung seinen Posten. Dem Konzern droht nun der Abstieg aus dem Dax.
Auch nach dem Schock am Vortag setzt sich der Absturz des Zahlungsdienstleisters erdrutschartig fort. Ansonsten warten Dax-Anleger wegen eines großen Verfallstages an den Börsen ab.
Bei Wirecard fehlen zwei Milliarden Euro. Sie sollten bei philippinischen Banken liegen – doch die sagen: Das Treuhand-Konto existiert bei uns nicht, Wirecard ist gar kein Kunde. Damit steigen die Chancen, dass das Geld weg ist.
Der querköpfige Unternehmer Thiele sorgt für Wirbel bei dem Krisen-Unternehmen – doch er ist kein gieriger „Gordon Gekko“ und seine Zweifel an der Staatsrettung sind angebracht. Sollten Anleger sich ernsthaft über die Aktie Gedanken machen?
Die Lufthansa-Eigner stimmen nächste Woche über das Rettungspaket ab. Klar ist: Jede Stimme zählt, denn der Lufthansa läuft die Zeit davon.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits wegen des Verdachts auf Irreführung der Anleger. Jetzt will sie auch dem Verdacht auf Bilanzmanipulation bei dem Dax-Unternehmen nachgehen. Wirecard wollte selbst Strafanzeige in der Sache stellen.
Das Chaos ist perfekt: Der Zahlungsdienstleister hat seine Aktionäre mit neuen Bilanzzweifeln geschockt und will nun wegen Bilanzbetruges eine Strafanzeige stellen. Auch der Platz im Dax wackelt jetzt und Saktionen durch die Börse könnten folgen.
Die Unternehmensführung um den schillernden Vorstandschef Markus Braun hat an diesem „schwarzen Donnerstag“ den letzten Rest an Vertrauen verspielt: Alles bisher Gesagte scheint damit hinfällig.
Der Zahlungsabwickler will seinen lange verschobenen Geschäftsbericht heute Vormittag vorlegen. Die Anleger sind in Sorge.
Der Dax-Konzern Wirecard steckt im Dilemma: Sein Chef hat versagt – ist aber nicht zu ersetzen.
Die kriselnde Fluggesellschaft gehört am Morgen zu den Gewinnern im Dax. Das dürfte auch daran liegen, dass Großinvestor Thiele Druck auf bessere Konditionen für die Staatshilfe macht.
Die Aktienkurse in Frankfurt steigen. Als ein Grund gilt eine noch aktivere Notenbank in Amerika.
Erst legen die Märkte eine fulminante Rally hin, dann fallen die Kurse wieder. Ist der Rücksetzer nur ein kurzer Dämpfer oder folgt nun eine heftige Abwärtsbewegung?
Die Deutsche Wohnen ist der umstrittenste Vermieter Deutschlands. Jetzt steigt der Konzern in den Dax auf. Vorstandschef Michael Zahn spricht über sein Verhältnis zur deutschen Hauptstadt, unzufriedene Mieter – und staatliche Zuschüsse zur Miete.
Eine Kombination aus einfachen Indexfonds reicht aus, um die besten Fondsmanager zu schlagen. Funktioniert das auch im Jahr des Corona-Crashs?
Noch am Mittwoch kratzte der deutsche Leitindex an der Marke von 13.000 Punkten. Nun steht auf Wochensicht ein Verlust von knapp sieben Prozent zu Buche. Die Wall Street fängt sich nach dem turbulenten Vortag hingegen wieder.
Die Unberechenbarkeit der Finanzmärkte zeigt: Anleger sollten mehr Ruhe in ihr Portfolio bringen. Das gelingt am ehesten mit Sparplänen.
Was für ein Handelstag: Kaum geben die Kurse nach, steigen die Abstauber schon wieder ein. Sogar der Kurs der Lufthansa-Aktie erholt sich stark.