Trockenzeit an der Wall Street beendet
Nach dem Scheitern von Facebook im Mai wagen sich jetzt wieder junge amerikanische Unternehmen an die Börse. Allein in dieser Woche sind fünf Börsengänge geplant.
Nach dem Scheitern von Facebook im Mai wagen sich jetzt wieder junge amerikanische Unternehmen an die Börse. Allein in dieser Woche sind fünf Börsengänge geplant.
mho. FRANKFURT, 16. Juli. Der geplante Börsengang des englischen Fußballklubs Manchester United (ManU) in den Vereinigten Staaten stößt auf Hindernisse.
Gäbe es keine kleinen chinesischen Unternehmen, gäbe es im Prime Standard der deutschen Börse derzeit keine Börsengänge. Doch auch diese laufen nicht gut.
In Singapur wächst die Kritik am geplanten Börsengang der Formel 1. Eine Erstnotiz im Stadtstaat ist auch Charakterfrage - und an Bernie Ecclestone wachsen auch in Singapur die Zweifel.
Nach Ablauf der Stillschweigeperiode hagelt es von Analysten neue Empfehlungen zu Facebook. Insgesamt ist das Urteil sehr verhalten. Vor allem überzeugt die mobile Strategie die wenigsten.
Der aus Deutschland stammende Peter Thiel hat beim Börsengang von Facebook kräftig Kasse gemacht. Seine Einnahmen lässt er nicht ungenutzt herumliegen. Er hat jetzt seine zweite Wagniskapitalgesellschaft gegründet - in der Hoffnung, die nächsten bahnbrechenden Ideen aufzuspüren.
Politiker aus de Vereinigten Staaten wollen das Prozedere bei Börsengängen überdenken. Vor allem Kleinanleger sollen besser gestellt werden, die teils hohe Verluste mit den Facebook-Aktien erlitten haben.
Auch der dritte Anlauf des Essener Chemiekonzerns ist gescheitert. Die RAG-Stiftung als Mehrheitseigentümer hat nun offiziell erklärt, dass die Preisvorstellungen des Konzers und der potentiellen Investoren zu weit auseinander lägen.
Der Börsengang des Essener Chemiekonzerns Evonik wird wohl abgesagt. Die angestrebte Mindestbewertung für den Gesamtkonzern von 15 Milliarden Euro erscheint derzeit nicht erreichbar.
Nach dem Debakel bei Facebook haben acht Unternehmen ihre Börsenpläne auf Eis gelegt. Der fallende Aktienkurs des Internetunternehmens ist aber nicht der einzige Grund dafür.
Die Politik hat den Chemiekonzern Evonik gebastelt. Ausgerechnet jetzt soll die Firma an die Börse. Wenn das mal gutgeht.
Der unrühmliche Börsengang von Facebook erzürnt die Anleger; viele geben der führenden Konsortialbank Morgan Stanley eine erhebliche Mitschuld. Deren Chef sieht es offenbar anders. Er sagt: Wer auf einen Kurssprung gehofft habe, war „naiv“.
Der deutsche Telefonanbieter o2 könnte bald an die Börse gehen. Die spanische Muttergesellschaft Telefónica erwägt, das Unternehmen aufs Parkett zu bringen.
Daumen runter, gefällt mir nicht, weg mit den Facebook-Aktien: Seit dem Börsengang des kalifornischen Internetunternehmens am 18. Mai wurden knapp 25 Milliarden Dollar Börsenkapitalisierung vernichtet, und die schlechten Nachrichten reißen nicht ab. Es werden viel mehr Wetten auf einen weiteren Kursverfall von Facebook abgeschlossen als auf eine dauerhafte Kurserholung. Klar ist auch, dass sich die Konsortialbanken sowohl während des Börsengangs als auch danach blamiert haben. Und überhaupt zeige das doch alles nur, dass in Amerika, an der Wall Street und ganz offensichtlich auch im Silicon Valley allein die Gier regiert, heißt es allenthalben.
So ehrfürchtig der Börsengang erwartet wurde, so tief ist die Enttäuschung: Die Facebook-Aktie ist erstmals unter 30 Dollar gefallen. Seit dem Börsenstart hat das soziale Netzwerk fast ein Viertel seines Wertes verloren.
In diesen Tagen geht es im Stadtstaat um die Zukunft der Rennserie. Das Geschacher über den Börsengang und den neuen Vertrag für das Nachtrennen ist voll entbrannt.
Facebook gibt sich gerne als Weltverbesserer. Aber die sanfte Fassade bröckelt schon länger. Das Börsenfiasko von Mark Zuckerberg und seinen Bankern fügt sich in ein Muster.
Der Börsengang des Internetunternehmens Facebook verbessert das schlechte Image von Goldman Sachs nicht. Wie so häufig spielte die Großbank viele Rollen bei dieser Transaktion.
Die Facebook-Aktie ist dramatisch abgestürzt, der Börsengang eine Enttäuschung. Wie konnte das passieren? Wir prüfen fünf Erklärungen auf ihre Stichhaltigkeit.
Die Geschehnisse um Facebooks Börsengang werden immer seltsamer: Die Bank Morgan Stanley will offenbar Aktionäre entschädigen - gleichzeitig taucht ein Gerücht auf, die Banken Goldman Sachs und JP Morgan hätten Spekulationen gegen den Aktienkurs erleichtert.
Der Chemiekonzern Evonik hat nun bestätigt, noch vor der Sommerpause an die Börse gehen zu wollen. Angepeilt ist offenbar ein Emissionserlös von 15 Milliarden Euro.
Die amerikanische Bank Morgan Stanley prüft nach dem verpatzten Börsengang des Internetunternehmens Facebook offenbar die Entschädigung einiger Investoren. In welcher Höhe, blieb zunächst unklar.
Analysten von Morgan Stanley und anderen Konsortialbanken warnten Großanleger vor dem Börsengang von Facebook vor schwächeren Umsätzen. Wertpapierrechtler fordern nun neue Regeln, um den ungleichen wenn auch legalen Informationsfluss zu stoppen.
Es mag rechtlich in Ordnung gewesen sein, wie sich Facebook beim Börsengang verhalten hat. Der Ruf der Firma hat allerdings enorm gelitten. Es ist das Bild eines gierigen Konzerns entstanden, der nicht nur seine Nutzer ausquetschen will, sondern auch die Aktionäre.
Kurz nach dem Börsengang von Facebook werden bemerkenswerte Details publik. Die Investmentbank Morgan Stanley, die den Börsengang federführend organisierte, senkte offenbar kurz vor dem Start die Umsatzerwartungen für das Netzwerk. Anleger werfen der Bank vor, dadurch Interessenten verscheucht zu haben.
Die Kapitalmärkte sind instabil. Dennoch stehen mit Evonik und Talanx zwei wichtige Börsengänge bevor. Die Banken sehnen ein Ende der Flaute am deutschen Markt für Aktienneuemissionen herbei.
Kurz vor dem geplanten Börsengang hat sich offenbar der Fonds Blackrock an dem Veranstalter der Formel 1 beteiligt. Für den Finanzinvestor CVC zeichnet sich damit ein lukrativer Ausstieg ab.
Der Facebook-Kurs sinkt deutlich. Das heißt noch lange nicht, dass die Firma schlechte Perspektiven hat.
Auch der Dienstagmorgen zeigt sich friedlich. Der Börsengang von Evonik erhält grünes Licht, JP Morgan stoppt seinen Aktienrückkauf. Die Deutsche Bank will eine Parallelwährung für Griechenland.
Eigentlich sollte der Börsengang von Facebook die Nasdaq ein für alle mal als wichtigste Börse für neue Technologieunternehmen etablieren. Doch einiges ging dabei schief.
Gerade erst hat der 28-Jährige die eigene Firma für ein paar Milliarden an die Börse gebracht, da heiratet er auch noch: Für Facebook-Gründer Mark Zuckerberg war es eine ereignisreiche Woche.
Mark Zuckerberg feiert den Börsengang von Facebook mit einem Sonder-Arbeitseinsatz.
Das Internetunternehmen bewegt sich am ersten Tag seiner Aktiennotierung an der Technologiebörse Nasdaq kaum von seinem Ausgabepreis weg. Trotzdem bricht es Rekorde. Und Firmengründer Mark Zuckerberg wird Multimilliardär - viele Mitaktionäre ebenfalls. U2-Sänger Bono wird mit seinen Facebook-Aktien mehr Geld verdienen als mit seiner Musikkarriere.
Das soziale Netzwerk hat den Ausgabepreis für seine Aktien auf 38 Dollar festgelegt. Damit gibt sich Facebook einen Wert von 104 Milliarden Dollar. Das hat noch nie ein amerikanisches Unternehmen zum Zeitpunkt seines Börsengangs geschafft.
Mark Zuckerberg behält nach dem Börsengang die völlige Kontrolle über Facebook. Auch in anderen Internetunternehmen wie Google und Zynga sichern die Gründer mit einer Mehrklassenstruktur ihre Macht.
Bei Auftritten seiner Band steht David Ebersman unauffällig im Hintergrund und zupft versunken an seiner Bassgitarre. Doch in diesen Tagen steht der Finanzchef von Facebook im Rampenlicht: Er ist der Architekt für das Wall-Street-Debüt des Jahres.