Im Bann der Insel
Napoleon ist hier versauert, und ohne Schiff kamen bis vor kurzem auch die Bewohner nicht weg – nun ist St. Helena erstmals mit dem Flugzeug zu erreichen.
Napoleon ist hier versauert, und ohne Schiff kamen bis vor kurzem auch die Bewohner nicht weg – nun ist St. Helena erstmals mit dem Flugzeug zu erreichen.
Freiheit? Die gab es nach dem Zweiten Weltkrieg nur für das halbe Europa: Die Arte-Dokumentation „Frühjahr 48“ vergegenwärtigt eine Zeit, in der die Weichen für die Nachkriegsordnung gestellt wurden.
Der saudische Kronprinz Muhammad Bin Salman bekommt viel Lob für seine Reformen, jedoch bislang nicht für seine Außenpolitik. Das kann sich mit der Israelpolitik ändern.
Die Dokumentationsreihe „Das Geheimnis der verlorenen Meisterwerke“ begleitet Experten bei der Rekonstruktion von Kunst. Ihr Ziel wirkt beinahe vermessen.
Für einen wohltätigen Zweck wurde in London die Sammlung des britischen Schriftstellers Jeffrey Archer versteigert. Ein ehemaliger Premierminister war dabei Garant für hohe Preise.
Angela Merkel holt in ihrer Regierungserklärung weit aus. Die Flüchtlingskrise habe das Land gespalten. Einen Fehler will die Bundeskanzlerin in ihrer Politik aber nicht sehen.
Vor achtzig Jahren marschierte die Wehrmacht in Österreich ein, und niemand half Wien. Es zu sagen ist seit den Achtzigern zwar verpönt, es stimmt aber doch: Das Land war auch Opfer.
Riesenhasen mit Fangzähnen, Rotwein mit Brandy und ein Winter, der ein Sommer ist: Warum man gerade jetzt auf die portugiesische Insel Madeira fliehen sollte.
Der Fantasy-Film „The Shape of Water“ ist der klare Gewinner des Abends mit vier Oscars. Frances McDormand wird als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet, und beim Originaldrehbuch gab es eine Überraschung.
Insgesamt fünf Preise erhielt das Filmdrama von Martin McDonagh, darunter für den besten Film und die beste Hauptdarstellerin. Auch diese Filmgala war von der Debatte um sexuelle Belästigung geprägt.
Staatsmann und Rosenliebhaber: Auf seinem Landsitz Chartwell pflanzte sich Churchill ein kleines Paradies. Ein Blick in den Garten des Briten lohnt allemal.
Auf den ersten Blick ist traditioneller Glencheck das Trendmuster dieses Winters. Wer zweimal hinschaut, erkennt aber mehr darin: ein Netz aus Alltag und Abenteuer.
Theresa May hat ihre Autorität schon lange verloren. Sie führe nicht, sondern werde geführt, heißt es in London. Wie lange wird sie sich noch halten?
Der BBC-Mann Jim Egan reist um die Welt und erklärt Journalisten, was in „postfaktischen“ Zeiten zu tun ist. Aber wie erklärt er, dass es zum Brexit kam?
Die britische Unabhängigkeitspartei Ukip steht vor einer neuen Krise. Seit dem Brexit fehlt es an relevanten Inhalten. Mit den rassistischen Aussagen von Henry Boltons (Ex-)Freundin müsste auch bald ein neuer Vorstand her.
Anfang März werden in Hollywood die Oscars verliehen – die Nominierungen dafür gibt die Academy jetzt bekannt. Zwei deutsche Produktionen sind unter den Anwärtern. Das NSU-Drama „Aus dem Nichts“ von Fatih Akin schaffte es nicht unter die neun Kandidaten für den Auslands-Oscar.
Kristin Scott Thomas über ihren neuen Film „Die dunkelste Stunde“, die politische Stimmung in ihrer Heimat und Freundschaften unter Schauspielerinnen.
Seine Idee einer spektakulären grünen Brücke über die Themse ist spektakulär gescheitert. Jetzt hat der einstige Londoner Bürgermeister und jetzige britische Außenminister den Ärmelkanal im Blick.
Ein-Mann-Show im Kostüm des großen Mannes: In Joe Wrights „Die dunkelste Stunde“ spielt Gary Oldman Churchill. Sein Schauspiel gewährt einen Blick hinter die Fassade historischer Größe.
Mit seinem NSU-Drama holt der Hamburger Regisseur Akin den Auslands-Globe nach Deutschland. Der große Gewinner des Abends ist der Independent-Film „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“.
Nach Mays Niederlage im Parlament keimt nun bei vielen die Hoffnung auf, dass die Regierung gezwungen sein könnte, in Brüssel einen „weicheren“ Brexit zu verhandeln. Ein Rennen gegen die Zeit.
Die „Vereinigten Staaten von Europa“ gelten als illusionäre Idee. Aber Vorsicht: Staatenbünde können viele Formen annehmen. Gut möglich, dass am Ende eine tiefere Integration steht.
Der Fotograf Edward Steichen gärtnerte mit Leidenschaft. Wer sich keines seiner Werke leisten kann, für den haben wir eine tröstliche Alternative.
1917 führte Präsident Woodrow Wilson die Vereinigten Staaten in die Weltpolitik. Hundert Jahre später versprach Donald Trump einen radikalen Wandel. Das fällt ihm schwerer als von manchen erhofft und von vielen befürchtet.
Die Datenflut macht das oft belächelte Fach Statistik begehrter denn je. Zahlenprofis können sich vor Angeboten kaum retten. Aber intelligente Maschinen sorgen für Unsicherheit.
Was wäre, wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte? RTL Crime zeigt die Serie „SS-GB“. Sie spielt den imaginierten Sieg des NS-Regimes in Großbritannien durch. Das fand das englische Publikum zunächst faszinierend, dann weniger.
Der „wahre Norden“ feiert seinen 150. Geburtstag. Dass es zu diesem Jubiläum kommt, liegt an den Bibern. Aber nicht nur. FAZ.NET hat elf Erklärungen gesammelt, warum Kanada so besonders ist.
Die einen kämpfen sich nach oben, die anderen werden hinauf geschoben, und wer unten bleibt, fragt sich, was das mit sozialer Gerechtigkeit zu tun haben soll. Kein Wunder, dass Gleichstellung einen schlechten Ruf hat
Arte zeigt eine Dokumentation über den Mahdi-Aufstand, in dem von 1881 bis 1899 Briten und Ägypter gegen den Scheich Muhammad Ahmad kämpften. Drängen sich Parallelen zum zerfallenden „Kalifat“ des IS auf?
Die Foire Internationale d’Art Contemporain im Pariser Grand Palais hält ihr hohes Niveau und gibt sich zugleich erfrischend demokratisch.
Wie sein Vater als Fernmeldetechniker im „Dritten Reich“ den eigenen Überzeugungen treu blieb, hat Hans Magnus Enzensberger immer fasziniert. Für die Familie hat er seine Erinnerungen an ihn aufgeschrieben. Zum ersten Mal kann sie jetzt auch ein großes Publikum lesen.
Die Bürger in Niedersachsen interessieren sich eher für Themen, bei denen die aktuelle rot-grüne Landesregierung in der Defensive ist. Die Spitzenkandidatin der Grünen begibt sich deswegen auf eine hoffnungsvolle Kneipentour.
Heute erscheint auf der ganzen Welt „Origin“, der neue Roman von Dan Brown. Steht darin eine Antwort auf die Frage nach dem Ursprung? Jedenfalls gibt es eine scharfkantige Pointe.
Munitionsminister Winston Churchill hält eine Rede im britischen Parlament. Er gibt sich positiv gestimmt, dass Großbritannien den Krieg noch eine Weile fortführen kann.
Zu den elf Denkmälern von Staatsmännern vor dem Londoner Parlamentsgebäude soll sich nun das einer Staatsfrau gesellen. Doch welche wird es werden? Ein britischer Streitfall.
Theresa May will ihren Landsleuten mit einer Rede in Florenz erklären, wie es um die Brexit-Verhandlungen steht. Die Toskana-Metropole bietet der Premierministerin für ihre Botschaft eine hervorragende Analogie.