Quo vadis Großbritannien?
Heute entscheidet das britische Unterhaus über das Austrittsabkommen aus der EU. Mit einem Sieg von Premierministerin May rechnet wohl niemand mehr. Es geht allein darum, wie hoch sie verliert.
Heute entscheidet das britische Unterhaus über das Austrittsabkommen aus der EU. Mit einem Sieg von Premierministerin May rechnet wohl niemand mehr. Es geht allein darum, wie hoch sie verliert.
In der Debatte über den Brexit verliert man schon einmal den Überblick. Immerhin stellte uns der Politikwissenschaftler Anthony Glees eine Sehhilfe zur Verfügung.
Brasiliens neue Regierung weist eine Gruppe größtenteils parteiunabhängiger Männer auf. Wer sind sie – wofür treten sie ein? Vor allem ein neuer Minister sticht heraus.
Und komisch kämpfende Clownsköpfe: Das nach seinem Umbau wiedereröffnete Museum der Marionettenkunst in Lyon erzählt Menschheits- und Puppengeschichte als Spiel der Verführung und Manipulation.
Während der Konferenz zur Unterzeichnung des UN-Migrationspakts in Marrakesch ist das legendäre Hotel La Mamounia wieder ausgebucht. Zum Entsetzen vieler Marokkaner soll es privatisiert werden.
Am Montag weilt Angela Merkel zur Verabschiedung des Migrationspakts in Marrakesch, wo das Hotel der Kanzlerin für einigen Ärger sorgt. Wer säuerliche Mienen hierzulande verantwortet und was sonst wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Noch ist genug Zeit für die wirklich wichtigen Dinge: Die Feuilleton-Redaktion empfiehlt Filme, Bücher, Platten, Serien, Ideen, Haltungen, Hoffnungen und Hits.
Vor dem G-20-Gipfel in Buenos Aires herrscht die Sorge, dass der chinesisch-amerikanische Konflikt eskaliert. Finden die Gemäßigten in Peking und Washington noch Gehör?
Als die Ukraine 2014 am Abgrund stand, gewann Petro Poroschenko klar die Präsidentenwahl – und stabilisierte daraufhin das Land. Doch nun ist der Konflikt mit Russland wieder eskaliert. Und der Politiker muss um seine Wiederwahl bangen.
Das britische Hadern mit Europa ist alt, und hat viel mit der Geschichte zu tun. Ein Land spielt dabei eine wichtige Rolle: Das Gespenst der deutschen Vergangenheit spukt in der Brexit-Kampagne weiter.
Mit den Waffenstillständen vom November 1918 endete die Gewalt nicht – im Gegenteil: Im vom Krieg verwüsteten Ostmitteleuropa ging sie erst richtig los. Ein Gastbeitrag.
Die Angriffe von innen und außen mehren sich. Es ist an der Zeit zu fragen, was Du für Europa tun kannst. Ein Gastbeitrag.
Vor einem Jahrhundert trieben meuternde Matrosen den Kaiser ins Exil. Sie marschierten in Großstädten und wollten die Revolution im Reich verbreiten. Doch Vorkämpfer der Demokratie waren sie längst nicht.
Brasilien sehnt sich nach Recht und Ordnung. Bolsonaros Versprechen sind verlockend, einige Vorhaben sogar löblich – viele aber auch fanatisch. Er hat geschworen, die Verfassung zu achten. Doch die ist sehr strapazierfähig.
Diese Zeitschrift veröffentlichte Dinge, die nach der Wende in Polen zu konkreter Politik wurden.
Warum die Linke den Nationalstaat braucht – und der Nationalstaat die Linke.
Die Ugander rebellieren gegen den betagten Machthaber Yoweri Museveni. Ihr Idol ist der Rapmusiker Bobi Wine. Der wurde verhaftet und gefoltert – und steht nun vor einer schweren Entscheidung.
Gärten für die Ewigkeit: Die botanischen Wunder des nordirischen County Down verdanken sich dem mildem Klima und Generationen besessener Gärtner.
Das Wort Patriotismus wurde uns von Nationalisten und Extremisten gestohlen. Wirkliche Patrioten streben nach Einheit oberhalb von Homogenität. Können wir mit Herzblut in diese Auseinandersetzung gehen? Ein Gastbeitrag.
In Katalonien mehren sich die Anzeichen für eine neue Konfrontation mit Madrid. Sánchez’ Entspannungsversuche scheinen zu scheitern.
Wer Freizeit hört, denkt vielleicht nicht gleich ans Geldverdienen. Dabei macht gerade der technische Fortschritt die Sektoren Freizeit und Reisen im Augenblick für Anleger attraktiv.
Legastheniker tun sich schwer mit fehlerfreiem Schreiben, Stotterer mit flüssiger Rede. Trotzdem können sie Karriere machen.
Seit seinem Rücktritt fragen sich viele, was der ehemalige britische Außenminister vorhat. Nun berichten Medien von Gesprächen mit einem seiner Bewunderer: Hat Boris Johnson sich mit Steve Bannon getroffen?
Trump und Putin allein in einem Raum mit einer unbekannten Tagesordnung – in Polen und der Ukraine weckt das Befürchtungen. Wird noch einmal von großen Mächten über sie gesprochen und entschieden?
Sollte die britische Premierministerin ihren Brexit-Kurs fortsetzen, sei ein Handelsabkommen mit den Vereinigten Staaten unmöglich, droht der amerikanische Präsident.
Drei Großereignisse beschäftigen die britische Seele in diesen Tagen – das WM-Aus, der Brexit und Trumps Besuch. Warum sie kaum voneinander zu trennen sind.
Pomp und Pracht: Die britische Premierministerin hat Donald Trump und seine Frau Melania im historischen Blenheim Palace empfangen. Wegen des Besuchs werden heftige Proteste in London erwartet.
Donald Trump und die Nato werden keine Freunde mehr. Schon heute droht die nächste kalkulierte Attacke des amerikanischen Präsidenten. Wo ihm aber Gegenwind droht, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.
Boris Johnsons Rücktritt war wie sein ganzes politisches Leben: ziemlich würdelos. Wie ein Abtritt richtig funktioniert, hätte der Möchtegern-Churchill von einem Vor-Vorgänger lernen können.
Im Osten Europas ist 1918 die Landkarte neu gezeichnet worden: Wie im Zwischenraum zwischen Deutschland und dem revolutionären Russland Gesellschaften ohne eigene Staaten ihre historische Chance nutzten – und wie schwierig es war, aus den neuen Gebilden Staaten mit Gesellschaften zu machen.
Als Gelehrten-Verwalter stellten sie im 19. Jahrhundert ihr Wissen in den Dienst der europäischen Kolonialmächte. Die meisten waren Männer. Doch ohne Gertrude Bell sähe die nahöstliche Landkarte heute wohl anders aus. Ein Gastbeitrag.
Oxford im Jahr 1948. Eine einzige Deutsche wird zu einem Kurs über die Zukunft Europas eingeladen. Jetzt blickt sie zurück auf den Sommer ihres Lebens und eine andere, weltberühmte Teilnehmerin.
Der Torhüter Loris Karius hat einen Riesenfehler gemacht. So etwas kann jedem passieren, auch in anderen Berufen. Wie aber geht man damit um und wer haftet für entstandene Schäden?
Die „Protokolle der Weisen von Zion“ sind eine plumpe Fälschung. Aber bis heute wollen Unverbesserliche das Gegenteil glauben.
Gelungenes Debüt: Stefan Schneider inszeniert Yeldhams und Churchills „Wie du mir, so ich dir“ an der Frankfurter Komödie.
Wenige Tage vor der Hochzeit in Windsor drohte noch die Blamage. Doch durch die geschickte Verschmelzung von Tradition und Innovation hat sich der Ton in England seither merklich gewandelt.