Der Napoleon der AfD
Größer als das Gespür der AfD für die gezielte Provokation ist die Bereitschaft ihrer politischen Gegner, auf jede Schippe zu springen, die ihnen hingehalten wird.
Größer als das Gespür der AfD für die gezielte Provokation ist die Bereitschaft ihrer politischen Gegner, auf jede Schippe zu springen, die ihnen hingehalten wird.
Alexander Gauland fordert im Bundestags-Wahlkampf einen Schlussstrich unter die Zeit der NS-Herrschaft. Der AfD-Spitzenkandidat meint zudem, man müsse die Taten der Soldaten in den beiden Weltkriegen neu bewerten.
In Trumps Kabinett sitzen so viele Militärs wie seit 150 Jahren nicht mehr. In einem politikverdrossenen Land, welches das Militärische liebt, kommt das sehr gut an.
Kunst ist teuer. Und das Geld ungleich verteilt. Das auszuhalten, fällt nicht allen leicht.
In „Der Doktor und das liebe Vieh“ verkörperte er den Tierarzt in der englischen Provinz und begeisterte Millionen Zuschauer. Auch in den Harry-Potter-Filmen war er dabei. Nun ist Robert Hardy im Alter von 91 Jahren gestorben.
„No sports“ galt in der Politik einst als Credo. Heute nutzen viele Politiker Leibesübungen zur Inszenierung. Mit am besten kann das der kanadische Premierminister Justin Trudeau. Nun gibt’s doch ein Problem.
Der Film zur Lage der Nation: Christopher Nolan versorgt in „Dunkirk“ die britische Nation mit mythischem Stoff - das gilt sowohl für Befürworter als auch für Gegner des Brexit.
Zum zweihundertsten Todestag von Jane Austen steht ganz England im Banne seiner beliebtesten Schriftstellerin. Doch es feiern auch die ältesten Missverständnisse über ihr Leben und ihre Bedeutung fröhliche Urständ.
Emma hat es geahnt: Das Vermögen der auftrumpfenden Pfarrersgattin Mrs. Elton stammt aus dem Sklavenhandel. Durch Herkunft, Verbindungen und Charakter ist sie moralisch korrumpiert.
Europa nimmt Abschied von Helmut Kohl. Trauerfeiern in Straßburg und Speyer und der Weg auf dem Rhein erinnern an den großen Staatsmann.
Neun britische Autoren haben Monologe zum Brexit verfasst. Das kostspielige Scheidungsdrama beleuchten sie auf kritische, aber ganz unterschiedliche Weise.
Wenn Angler und Ausflügler noch schlafen, ist es auf dem Wannsee am schönsten. Eine Bootstour durch märkisches Idyll und deutsche Geschichte.
Für manche war er die dominierende politische Gestalt ihrer Kindheit, andere kamen ihm näher, als sie je gedacht hätten: Autoren und Redakteure von F.A.Z. und F.A.S. über ihre Erinnerungen an Helmut Kohl.
Kann die Brexit-Krise die Demokratisierung der europäischen Institutionen herbeiführen? Der Althistoriker Egon Flaig antwortet mit einem aufschlussreichen Blick in die Antike.
In Asien fürchten viele Länder den Aufstieg Chinas und sehnen sich Amerika als Schutzmacht herbei. Doch seit Präsident Trump regiert, schwindet das Vertrauen.
Pflanzenglück in Hörbuchform: Die Schriftsteller Vita Sackville-West und Harold Nicolson lebten ihre besondere Ehe in einem Traumgarten aus. Das hört sich gut an.
In Oxford promoviert ein Historiker über Champagner. Wir haben den Mann getroffen und mit ihm über Schaumwein-Mythen und eine der erfolgreichsten Markenstrategien aller Zeiten gesprochen.
Der Brexit ist das stärkste politische Erdbeben, das Europa seit der Wiedervereinigung 1989 erschüttert hat. Zusammenbrechen wird die EU darüber wohl nicht. Auch nicht das Vereinigte Königreich. Aber nichts wird so bleiben, wie es vorher war.
Oskar Lafontaine tritt mit 73 Jahren im Saarland am Sonntag wieder als Spitzenkandidat der Linkspartei an. Was treibt den Politiker an, der für seine frühere Partei SPD und Martin Schulz zum Machtjoker werden könnte?
Seit Jahren malt George W. Bush Porträts von Staatsführern wie Wladimir Putin und Angela Merkel. Erst wurde er dafür verspottet – jetzt dominiert er Verkaufslisten.
Mit Sojasauce, mit Ginger Ale, mit Baked Potato: In keinem Land der Welt werden so viele „Kit Kat“-Sorten verkauft wie in Japan. Woran liegt das?
Kritik an Krim-Annexion, Aufrüstungspolitik und niedriger Ölpreis: Den großen Deal mit Trump wird es nicht geben. Moskau sieht Amerika wieder als Feind.
Unsere Intelligenz lebt auch von der Lüge. Aber so wie es Versöhnung gibt, weil wir uns streiten, und Kooperation, weil wir egoistisch sind, so ist auf dem Mist der Lüge auch die schöne Blume des Mitleids gewachsen.
Theresa May umarmte Donald Trump in Washington. Das muss nicht im Würgegriff des amerikanischen Präsidenten enden – ist aber nicht ohne Risiko für die britische Premierministerin. Auch mit Blick auf den heute verkündeten Brexit-Fahrplan. Ein Kommentar
Für Donald Trump war es ein Fernsehauftritt nach Maß: Neil Gorsuch soll neuer Richter am höchsten Gericht der Vereinigten Staaten werden. Was bedeutet das für den Supreme Court und die amerikanische Gesellschaftspolitik?
Das Frühstück ist angeblich die wichtigste Mahlzeit des Tages. Manche sagen hingegen, es sei überflüssig. Oder gar schädlich wie Rauchen. Muss man das ernst nehmen?
„Handelsblatt“-Herausgeber Gabor Steingart mag Martin Schulz nicht. Um Begründungen ist er nicht verlegen. Dabei könnten sie ihn durchaus in Verlegenheit bringen.
Die englische Premierministerin Theresa May hat in Washington eine Charmeoffensive gestartet – in Großbritannien geht das vielen zu weit. Was aber verbindet sie mit Trump?
Als erste europäische Regierungschefin trifft Theresa May an diesem Freitag auf Donald Trump. Sie will das enge Verhältnis zwischen beiden Nationen erneuern. Wohin steuert diese besondere Verbindung in besonderen Zeiten?
Wilhelm Luxem leitet das Hotel Baur au Lac in Zürich. Hier spricht er über Fifa-Funktionäre als Gäste, das heikle Geschäft mit dem Luxus und gutes Licht in den Zimmern.
Mächtige Präsidenten sollen die deutschen Universitäten zurück an die Weltspitze führen. Konkurrenzfähig werden sie aber erst, wenn sie den Professoren mehr Rechte geben. Ein Gastbeitrag.
Keine Woche vergeht, ohne dass uns in den Medien der bevorstehende Zerfall der EU angekündigt wird. Da trifft es sich gut, dass gleich zwei Akteure des politischen Mainstreams kleine Schriften vorgelegt haben, mit denen sie diesen Zerfall abwenden wollen.
Als unsere Autorin zum ersten Mal in London stand, wusste sie gleich: Hier will ich leben! Das ist lange her. Seit dem Brexit erkennt Lena Schipper ihre geliebten Briten nicht mehr wieder.
Bis zuletzt verteidigte er die Politik seines Großvaters, wenn es sein musste auch vor Gericht. Nun ist der Enkel von Stalin gestorben.
Mehr als 150 Jahre lang war auf Big Ben Verlass. Jetzt soll das Wahrzeichen Londons zum ersten Mal für lange Zeit verstummen.
Eine Verurteilung der Schlagworte Nation, Nationalstaat und Nationalismus allein reicht nicht aus, um die schwierige Zukunft der EU zu sichern.