Bloß nicht aus der Rolle fallen
Mehr als Pomp und Circumstances: Netflix hat das Leben von Elisabeth II. verfilmt. Die Serie „The Crown“ sieht glänzend aus und zeigt, was politische Repräsentation bedeutet.
Mehr als Pomp und Circumstances: Netflix hat das Leben von Elisabeth II. verfilmt. Die Serie „The Crown“ sieht glänzend aus und zeigt, was politische Repräsentation bedeutet.
Was weiß man über die zukünftige Politik Donald Trumps? Sowohl beim Brennpunkt als auch bei Sandra Maischberger lautet die Antwort: fast nichts.
Großbritanniens Frauen dürfen jetzt wählen - wenn sie über 30 Jahre alt sind. Die Einführung des Wahlrechts mit Einschränkungen vermeldet die Frankfurter Zeitung vom 21. Juni 1916.
Die Fiac in Paris steht für sichere Werte - mit den Galerien im Grand und Petit Palais und mit der neuen Sektion „On Site“.
Wie Homer: Bob Dylan betreibt Gesang und Verskunst – und hat den Nobelpreis verdient.
Der Wind ist der einzige Feind: Trotz des ruppigen Wetters blüht es üppig an der Küste Nordirlands – dem Golfstrom und den Gartenmauern sei Dank.
Am Dienstagabend treffen im amerikanischen Wahlkampf die als blass geltenden Vizepräsidentschaftskandidaten Tim Kaine und Mike Pence in ihrer einzigen Fernsehdebatte aufeinander. Gerade für den Republikaner Pence dürfte es ein schwieriger Auftritt werden.
Die Berichte über Donald Trumps Steuerzahlungen sind in den Vereinigten Staaten wie eine Bombe eingeschlagen. Der Präsidentschaftskandidat rechtfertigt sich. Und bekommt prominente Unterstützung.
Die Europäische Union konnte vom traditionellen Expansionsdrang Europas nicht lassen. Daher leidet sie auch ohne den Brexit an den Folgen ihrer kurzsichtigen wirtschaftlichen und politischen Überdehnung.
In London erlebte Iwan Maiski von 1932 bis 1943 fünf Premierminister und drei Könige, traf sich mit Schriftstellergrößen wie George Bernard Shaw und H.G. Wells. Die meisten Gespräche gab er in direkter Rede wieder - als gelte es, die Vorlage für ein Theaterstück oder Filmdrehbuch zu liefern.
„Auf derselben geistigen Ebene wie die Kaczynski-Partei in Polen“: Im FAZ.NET-Gespräch geht der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler hart mit Horst Seehofers CSU ins Gericht. Merkel sei nicht die Vorsitzende einer „Kapitulantenpartei“.
Auf einem zerstrittenen, zaghaft gewordenen Kontinent brauchen wir eine mutige Vision unserer Staatengemeinschaft. Nur so können wir Europas Friedens- und Wohlstandsversprechen erneuern. Ein Gastbeitrag.
Großbritannien zahlt künftig mit Geldscheinen aus Polymer. Die Bank of England hat gute Gründe dafür gefunden.
Für Facebook ist eine der wichtigsten Kriegsfotografien der Welt ein Fall unerlaubt veröffentlichter Nacktheit. Erst zensierte das soziale Netzwerk das Profil eines norwegischen Autors, dann das einer Zeitung, schließlich das der Ministerpräsidentin. Die Verteidigung des Konzerns ist schwach.
Konrad Adenauer machte hier Urlaub, Audrey Hepburn feierte Hochzeit. Doch dann kam der Schweizer Berg Bürgenstock aus der Mode. Jetzt soll ein neues Feriengebiet erstehen. Ein gewagtes Projekt. Denn eine wichtige Sache fehlt immer noch.
Die Idee der Herrschaft des Parlaments, die Englands Aufstieg möglich machte, wurde Englands Verhängnis. Der Brexit offenbart das britische Verfassungsdefizit. Ein Gastbeitrag.
Heute in Europa leben zu dürfen ist ein Glück. Wir müssen entscheiden, ob wir die Kraft und den Willen haben, in dem großen globalen Dorf der Zukunft unsere Kräfte zu bündeln, oder ob wir in kleinem Karo die Zukunft verspielen.
Diplomatie ist eigentlich nicht die Stärke des neuen britischen Außenministers. In seinen Zeitungskolumnen hat er schon berühmte Leute, die EU und auch Kinder beleidigt.
Die EU ist für die meisten Bürger nur ein unverständliches Gebilde. Das liegt auch an den Politikern, die es nicht fertig bringen, das Friedensprojekt in warmen Worten zu preisen. Ein Gastbeitrag.
Eigensinn ist eine britische Tugend, die nirgendwo so hingebungsvoll gepflegt wird wie in den Clubs. Ein Besuch im exklusiven „Oxbridge Club“ in London
Donald Trump führt einen Wahlkampf der unverhohlenen rassistischen Ressentiments. Auch aus den Todesschüssen von Dallas versucht der Geschäftsmann Profit zu schlagen.
Die Suche nach den verlorenen europäischen Werten kommt der Jagd auf ein politisches Einhorn gleich: Europa als philosophisches Problem betrachtet, halb im Spaß, halb im Ernst.
Der kanadische Künstler Douglas Coupland lobt einen Wettbewerb für rothaarige Männer aus, die wie Vincent van Gogh aussehen. Der Gewinner kommt in den 3D-Drucker. Was soll das?
Die Briten haben für den Austritt aus der EU gestimmt. Kann die Finanzhauptstadt London trotzdem Europas Marktplatz für Geldgeschäfte bleiben?
Die Europäische Union hat nur dann Bestand und Zukunft, wenn sie den Europäern ihren Nutzen neu beweisen kann. Europa wird nur das sein können, was es nach dem Willen seiner Völker sein soll. Ein Kommentar.
Kommt er oder kommt er nicht, der Brexit? Die Populisten erzeugen schrille Töne, während Europas Eliten mit Verdruckstheit und überschwänglichem Pathos für einen Verbleib werben.
Die Brexit-Befürworter verbreiten in den Köpfen der Menschen eine Unsicherheit, die so dick ist, wie der Nebel auf dem Kanal. Die Lehren der Geschichte sind jedoch ganz klar: Wir müssen in der EU bleiben. Ein Gastbeitrag.
Vor 75 Jahren begann mit dem „Fall Barbarossa“ der deutsche Angriff auf die Sowjetunion. Für den Zweiten Weltkrieg war das ein Wendepunkt: Als Folge formierte sich die große Anti-Hitler-Koalition.
Wer das Brexit-Referendum verstehen will, der muss seine Vorgeschichte kennen. Schon Churchill wollte nicht so recht zur europäischen Familie gehören – und doch wurde diese später für die Briten zur Rettung.
Sollte es zum Brexit kommen, dann blieben sich die Briten nur treu: Sie waren nie für eine politische Union, sondern für ein Gleichgewicht der Kräfte. Aber was wird dann aus Europa? Ein Gastbeitrag.
Winston Churchill wird von Befürwortern wie Gegnern des Brexit jeweils für ihre Sache reklamiert. Wie sich der große britische Staatsmann entschieden hätte, ist jedoch klar.
Das Land ist zerstritten und verunsichert. Nur noch der Fußball scheint Frankreich aus dem Würgegriff der Geschichte befreien und zur Vernunft bringen zu können. Es darf aber keine Eigentore geben.
Seit sieben Jahrzehnten steht Prinz Philip treu an der Seite seiner Gemahlin Königin Elisabeth II. Er verkörpert die alte Variante des knorrigen englischen Gentleman. Nun feiert der Duke of Edinburgh seinen 95. Geburtstag.
In der sächsischen Landeshauptstadt hat die 64. Bilderbergkonferenz begonnen. Zahlreiche Gruppen haben Demonstrationen angemeldet - die Polizei ist mit täglich 400 Beamten im Einsatz.
Die Grundlagen der europäischen Lebensweise sind keine bürokratischen Konstruktionen, sondern in Jahrhunderten erstritten worden. Eine Widerrede gegen den defätistischen Geist der Europaskepsis. Ein Gastbeitrag.
Grand Fleet gegen Kaiserliche Hochseeflotte: Im Skagerrak treffen am 31. Mai 1916 100 deutsche und 151 britische Kriegsschiffe aufeinander. Aus dem zufälligen Aufeinandertreffen entwickelt sich ein Gefecht, das Maßstäbe sprengt.