Altmaier opfert Start-ups im Urheberrecht
Das neue Urheberrecht wird kleine Unternehmen strapazieren. Die Regierung hat auf wichtige Ausnahmen verzichtet – für Gas aus Russland? Heute stimmt das Europaparlament ab.
Das neue Urheberrecht wird kleine Unternehmen strapazieren. Die Regierung hat auf wichtige Ausnahmen verzichtet – für Gas aus Russland? Heute stimmt das Europaparlament ab.
Die Gegner der Reform des Urheberrechts wollen, dass im Netz der Wilde Kopierwesten herrscht. Ist das geistige Eigentum von Künstlern, Autoren und Musikern etwa nicht so wichtig?
Am Dienstag stimmt das Europaparlament über das neue Urheberrecht ab. Doch viele Gegner der Richtlinie haben nicht begriffen, worum es geht: nicht um Zensur – sondern um die wahre Freiheit im Internet.
Der Haushaltskommissar verteidigt die geplante EU-Urheberrechtsreform. Als Grund für den starken Widerstand sieht er eine finanzstarke Kampagne der Online-Plattformen.
Was würde es für die Musikbranche bedeuten, wenn die EU-Urheberrechtsrichtlinie nicht käme? Ein Gespräch mit Axel Sikorski, dem Präsidenten des Deutschen Musikverleger-Verbands.
Im Streit um das Urheberrecht ziehen die IT-Konzerne alle Register, um der Politik zu zeigen: Wir bestimmen die Regeln! Das bedroht nicht nur die Unabhängigkeit der Politik, sondern die jedes Einzelnen.
Die Urheberrechtsreform schadet nicht den großen Playern, sondern nur den kleinen, behauptet ein Ökonom. Dabei lässt er ein paar sehr wichtige Punkte außer Acht.
Die Wikipedia stellt heute den Dienst aus Protest gegen die europäische Urheberrechtsrichtlinie für vierundzwanzig Stunden ein. Mit der Aktion machen sich die Lexikon-Schreiber unglaubwürdig. Ein Gastbeitrag.
Mehr als 30 Millionen Mal wird die deutschsprachige Wikipedia pro Tag aufgerufen. Am Donnerstag verabschiedet sich das Online-Lexikon aus dem Netz – zumindest für einen Tag. Grund dafür ist ein Protest.
In dieser Ausgabe fliegen zwischen unseren Autoren Hendrik Wieduwilt und Constantin van Lijnden die Fetzen, die sich mit der europäischen Urheberrechtsrichtlinie und insbesondere deren umstrittenen Artikeln 11 und 13 befassen.
In dieser Ausgabe fliegen zwischen unseren Autoren Hendrik Wieduwilt und Constantin van Lijnden die Fetzen, die sich mit der europäischen Urheberrechtsrichtlinie und insbesondere deren umstrittenen Artikeln 11 und 13 befassen.
Ein Europa-Politiker ist zur Zielscheibe von Leuten geworden, die ihn als Zensor und Zerstörer des „freien“ Internets bezeichnen. Der Begriff „Shitstorm“ ist mit Blick auf diese Hasswelle ein Euphemismus.
„Bezahlen statt blockieren“ - darauf haben sich die Rechts- und Digitalpolitiker der CDU geeinigt. Damit reagieren sie auf Kritik vor allem von jungen Wählern – gerade noch rechtzeitig vor der Wahl eines neuen Vorsitzenden der Jungen Union.
Eine dubiose Kampagne namens „Create Refresh“ bietet Youtubern Geld für kritische Beiträge zur Urheberrechtsreform. Die Initiative „Edri“ bezahlt Reisen zum Europaparlament nach Straßburg. Was hat das zu bedeuten?
Die bayerische Digitalministerin fordert die Bundesregierung auf, einen Kompromiss im Streit über die EU-Urheberrechtsreform zu erarbeiten. Die CSU-Politikerin fürchtet, dass der Einsatz von Upload-Filtern „zu vorauseilender Zensur“ führen könnte.
Die Gegner der Novelle des europäischen Urheberrechts behaupten, für ein freies Internet zu kämpfen, und laufen gegen Artikel 13 Sturm. Aber stehen sie auf der richtigen Seite des Kampfes für ein freies Netz?
Zwei Wochen vor der finalen Abstimmung zur EU-Urheberrechtsreform erklärt die Bundesregierung, dass sie umstrittene Filtertechnologien für wahrscheinlich hält. Dies stößt auf Kritik.
Der Streit um das Internet entflammt am Urheberrecht. Die einen sehen die Netzfreiheit in Gefahr, die anderen fordern den besseren Schutz der Rechte von Kreativen. Die Debatte bringt so keinen Ertrag.
Unermüdlich kämpft Wikimedia gegen die Urheberrechtsreform der EU. Die dabei vorgebrachten Argumente sind anmaßend, falsch und schaden der Demokratie.
Kaum ein anderes Thema wird momentan von jungen Menschen in sozialen Netzwerken so emotional diskutiert, wie die europäische Urheberrechtsreform des Artikels 13 – dabei soll dieser eigentlich das geistige Eigentum schützen. Ist das freie Internet in Gefahr?
Zunächst wollte die EVP die Abstimmung über Artikel 13 auf nächste Woche vorverlegen. Kritiker warfen der Fraktion ein weiteres Mal undemokratisches Verhalten vor. Jetzt rudert Fraktionschef Weber zurück.
Die Abstimmung über die EU-Urheberrechtsreform soll womöglich schon auf nächste Woche verlegt werden. Ein Schock für die Gegner, die eigentlich für den Zeitpunkt der Abstimmung nochmal zu Demonstrationen aufgerufen hatten.
In Berlin demonstrieren Tausende gegen die geplante Urheberrechtsreform der EU. Doch dem Protest fehlt der Elan – ein junger Youtuber dagegen wird laut und deutlich.
„Zensur“ statt Recht auf geistiges Eigentum, „Upload-Filter“ statt Haftung für Rechtsverstöße: In der Urheberrechtsdebatte lassen irreführende Kampfbegriffe Youtuber Gift und Galle spucken und Politiker Kratzfüße machen.
Bei Youtube wird zum Angriff auf die Novelle des Urheberrechts der EU geblasen. Die Auseinandersetzung ist hysterisch. Sie erfasst vor allem die Jungen, die sich vornehmlich über die Plattform informieren. Ist das eine Blaupause für politische Debatten der Zukunft? Ein Gastbeitrag.
„Wir senden heute ein eindeutiges Signal“: Die umstrittene Urheberrechtsreform hat im EU-Parlament eine weitere Hürde genommen. Der zuständige Ausschuss stimmte dem Kompromiss mit großer Mehrheit zu.
Das EU-Urheberrecht soll reformiert werden. Einige warnen vor „Upload-Filtern“. Lindner fordert das Europaparlament deshalb auf, die Reform noch zu stoppen. Und wirft einer SPD-Politikerin Doppelmoral vor.
Die SPD bleibt sich treu und bekämpft die geplante Urheberrechtsrichtlinie der EU weiter. So läutet sie den Europa-Wahlkampf ein. Im Silicon Valley dürfte es dafür Applaus geben.
Ein Video mit Werken von Salvador Dalí kommt das Museum Dalí Berlin teuer zu stehen: 30.000 Euro wegen Urheberrechtsverletzungen muss das Kunsthaus zahlen. Nach Ansicht des Gerichts hat es damit noch Glück gehabt.
Der jüngste Urheberrechts-Kompromiss hat für heftigen Gegenwind gesorgt. Dennoch haben die EU-Staaten ihn bestätigt. In der Großen Koalition allerdings gibt es dazu Unstimmigkeiten.
Der jüngste Kompromissvorschlag zur Reform des europäischen Urheberrechts ist für viele Netzaktivisten untragbar. Sie protestieren im Justizministerium – und kündigen europaweite Demonstrationen an.
In Köln sind mehr als 1000 Menschen gegen Artikel 13 des Urheberrechts und sogenannte Upload-Filter auf die Straße gegangen. Angestachelt wurden sie auch von einem pikantem Vorwurf.
Im Streit um das Urheberrecht in der Europäischen Union geht es um nicht nur um die Bewahrung geistigen Eigentums. Es geht um die Grundlagen der Demokratie.
Im Ringen um die umstrittene Reform des Urheberrechts erzielt die EU eine Einigung: Den Verlagen wird der Rücken gestärkt, die großen Internetfirmen stärker in die Pflicht genommen. Doch noch können sich die Kritiker Hoffnungen machen.
Die EU ringt weiter um die Reform des Urheberrechts, eine geplante Kompromissverhandlung musste abgesagt werden. Kritiker feiern schon das vorzeitige Ende der Reform, doch noch bleibt etwas Zeit eine Lösung zu finden.
Die Urheberrechtsreform der EU droht zu scheitern. Die Mitgliedsstaaten können sich nicht auf eine Position einigen. Wie es weitergeht, ist offen. Der groß angekündigte Protest auf der Straße gegen die Reform fällt indes winzig aus.