KI-Musik vor Gericht
Von Montag an wird vor dem Landgericht München wieder über das Urheberrecht gestritten. Was Musiker, Texter und Verlage vor dem Prozess der GEMA gegen das KI-Start-up Suno umtreibt.
Die geplante Reform der GEMA ist ein Einschnitt im Verhältnis von Musik als Kunst zu einer rein ökonomisch begriffenen Demokratie.
Von Montag an wird vor dem Landgericht München wieder über das Urheberrecht gestritten. Was Musiker, Texter und Verlage vor dem Prozess der GEMA gegen das KI-Start-up Suno umtreibt.
Der Komponist York Höller ist trotz seiner Erblindung weiter kreativ. Er glaubt an die Notwendigkeit musikalischen Erzählens jenseits politischer Agitation. Jetzt erhält er den „Deutschen Musikautor*innenpreis“.
Spotify und Co. werden mit KI-Songs überflutet, die Musikindustrie kämpft gegen Urheberrechtsverletzungen und arbeitet gleichzeitig an KI-Angeboten. Aber was sagen eigentlich Musiker dazu?
Der Kölner Medienrechtsprofessor Rolf Schwartmann erklärt im Einspruch Podcast, welche Folgen das GEMA-Urteil des Landgerichts München I für das Nutzen Künstlicher Intelligenz hat. Außerdem zu Gast: Entertainer Harald Schmidt.
Einmal mehr hat das Landgericht München I seinem Ruf, in Sachen IT‑Recht tonangebende Entscheidungen zu treffen, alle Ehre gemacht.
Bislang nutzen KI-Konzerne schamlos die Werke anderer zum Trainieren ihrer Modelle – ohne zu fragen und ohne Urheber zu vergüten. Langsam aber tut sich etwas.
Der Konzern durfte Songtexte nicht ohne Lizenz fürs KI-Training nutzen, urteilt das Landgericht München. Doch was folgt aus dem Urteil – und wie ist eigentlich die Lage in den USA?
Die GEMA hat mit ihrer Klage Erfolg: Das Landgericht München hat entschieden, dass Open AI mit seiner KI ChatGPT nicht ohne Lizenz auf bekannte Liedtexte zugreifen darf. Für Urheber ist das ein wichtiger Sieg.
Der Bundeskanzler wird 70 Jahre alt. CDU-Generalsekretär Linnemann pocht auf die Abschaffung des Heizungsgesetzes. Und die Jecken sind los. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Verwertungsgesellschaft GEMA vertritt die Rechte von gut 100.000 Songwritern, Komponisten und Verlagen. Gerade zieht sie gegen die mächtige KI-Branche vor Gericht – zur Not bis vor den Europäischen Gerichtshof.
Am Landgericht München geht es um die eine rechtliche Einordnung dessen, was Open AI als grenzenlose Freiheit empfindet, ohne aus der Nutzung der Daten Konsequenzen für sich abzuleiten. Wie viel Zeit bleibt den Gerichten überhaupt noch?
Die Fronten zwischen den Kreativen und Open AI sind verhärtet. Ein schnelles Ende im Streit um KI-Training mit Songtexten zeichnet sich nicht ab. Am ersten Verhandlungstag deutet die Richterin aber eine Tendenz an.
Hintergrundmusik steigert den Umsatz: Eine GEMA-Studie zeigt, dass Musik im Einzelhandel acht Prozent mehr Verkaufserfolg bringt. Doch auch die „stille Stunde“ beim Shopping hat ihren Reiz, finden wir.
KI-Anbieter trainieren ihre Modelle mit Büchern, Musik und Fotos ohne Zustimmung der Kreativen. In den USA haben Tech-Firmen nun erste Prozesse gewonnen. Doch der Kampf ist noch lange nicht entschieden.
Der hessische Entbürokratisierungsminister Manfred Pentz (CDU) betrachtet seinen Pauschalvertrag mit der GEMA als großen Erfolg. Seit Beginn des Jahres nutzen die Vereine die Lösung rege.
Der Antrag des GEMA-Vorstands, die Unterscheidung zwischen Unterhaltungsmusik und ernster Musik abzuschaffen und deren Vergütung gleichzustellen, ist gescheitert. Ernste Musik bleibt in Deutschland weiterhin besonders geschützt.
Bei der Verwertungsgesellschaft denken viele zuerst an Weihnachtsmarkt-Gebühren. Doch das ist längst nicht alles. Ein Gespräch übers Einsammeln von Millionen, den großen KI-Streit – und Musiker, die ihr die Arbeit erschweren.
Bei der geplanten GEMA-Reform werden die Autoren von U- und E-Musik gleichermaßen verlieren. Sie macht nur die großen Konzerne stark und gefährdet Deutschlands Ausbildungslandschaft.
Ohne die Arbeit von Autoren, Komponisten und anderen hätte Künstliche Intelligenz gar nicht trainiert werden können. Matthias Hornschuh, Sprecher der Initiative Urheberrecht, fordert einen besseren Schutz von Kultur und Kreativberufen.
Die aktuelle Verteilungspraxis der GEMA bevorzugt systematisch die sogenannte E-Musik zulasten tausender innovativer Künstlerinnen und Künstler anderer Genres, die als U-Musik klassifiziert werden. Dabei ist diese Unterscheidung längst überholt.
Die geplante Reform in der Vergütung wie in der Kulturförderung bei der GEMA hätte verheerende Folgen. Eine Mehrheitsentscheidung zu Ungunsten der ernsten Musik wäre verantwortungslos.
Im Radio laufen viele Musiktitel, deutschsprachige Lieder machen aber nur zwischen drei und zehn Prozent aus. Darauf lautet die Bilanz des Radioreports der GEMA.
Für viele Tanzschulen gilt von 2025 an ein neuer GEMA-Gebührenvertrag. Während die einen davon profitieren, fürchten andere um ihre Existenz.
In Hessen steigt die Anzahl der Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Verdi hat erneut zu Streiks im öffentlichen Nahverkehr aufgerufen. Und Tanzschulen kämpfen mit hohen Gema-Gebühren. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Wiederaufbau der Bundeswehr +++ GEMA-Reform +++ Folgen des Bevölkerungswachstums
Die GEMA-Reform könnte die Existenz von Komponisten ernster Musik in Deutschland gefährden. Eine Abschaffung der Unterscheidung von U- und E-Musik steht zur Debatte.
Der Komponist Helmut Lachenmann, der einst als Hörerschreck galt, wird in Heidelberg verehrungsvoll gefeiert. Er macht seine Witze dazu. Emmanuel Macron aber verleiht ihm einen Verdienstorden.
Die Musikverwertungsgesellschaft GEMA verklagt die amerikanische KI-Firma Suno Inc. Der Vorwurf der GEMA: Die abspielbaren Audioinhalte, die die KI erzeugt, beruhen auf urheberrechtlich geschütztem Material.
Wegen Text- und Bildgeneratoren im Internet fürchten viele Autoren, Fotografen und Musiker um ihre Rechte. Ihr Ruf nach Regulierung von generativer Künstlicher Intelligenz wird lauter.
Von Langos bis zu Lammfellschuhen – auf den insgesamt sechs Mainzer Winter- und Weihnachtsmärkten gibt es in den nächsten Wochen wieder ein reichhaltiges Angebot. Nur an der Musik soll diesmal gespart werden.
Veranstalter von Weihnachtsmärkten beklagen die gestiegenen GEMA-Gebühren. Das Problem ist hausgemacht: Die Städte haben sich nicht an ihre Vereinbarungen mit der GEMA gehalten.
Mehrere Städte protestieren gegen die hohen Gebühren für Musik auf Weihnachtsmärkten. Die GEMA hat dafür kein Verständnis. Für Vereine gibt es unterdessen Entlastung.
Bei öffentlicher Aufführung von Musik können Lizenzkosten fällig werden. Auch ehrenamtlich geführte Vereine sind davon betroffen. Wie will Hessen ihnen finanziell helfen?
Bernhard Brink singt zur Eröffnung am Montag, die Glühweintassen würdigen das Neue Frankfurt, und der Weihnachtsmarkt beginnt als Waffenverbotszone. Der Verkauf von Messern ist streng reguliert.
Hessen plant, die Musiklizenzgebühren für ehrenamtliche Veranstaltungen zu übernehmen. Das Land will jährlich 400.000 Euro bis 2028 zur Verfügung stellen. Entbürokratisierungsminister Pentz sieht darin eine Chance, die Vereinsarbeit zu stärken.