Fotograf wehrt sich gegen KI
Das Landgericht Hamburg verhandelt über Urheberrechtsverletzungen eines der größten Datensätze für KI-Bildgeneratoren. Die Nutzung von Bildmaterial ohne Zustimmung ist unter bestimmten Umständen legal.
Das Landgericht Hamburg verhandelt über Urheberrechtsverletzungen eines der größten Datensätze für KI-Bildgeneratoren. Die Nutzung von Bildmaterial ohne Zustimmung ist unter bestimmten Umständen legal.
In Spanien drohte die komplette Sperrung von bis zu 8,5 Millionen Telegram-Nutzern. Doch dann musste ein Richter eine Fehleinschätzung eingestehen – der Fall zeigt, wie gut juristische Maßnahmen gegen Plattformbetreiber vorbereitet sein müssen.
Während es für KI-Erzeugnisse kein Urheberrecht gibt, schützen einige Leistungsschutzrechte reine KI-Erzeugnisse zugunsten der Hersteller. Für bestimmte Branchen gibt es deshalb keinen Grund mehr, menschliche Urheber zu beschäftigen.
Wenn sich Nutzer von einer generativen KI wie ChatGPT einen Text schreiben oder eine Software erzeugen lassen, können sie damit gegen das Urheberrecht verstoßen. Ob ein Verstoß vorliegt, lässt sich aber nur schwer erkennen, warnt Matthias Orthwein, Experter für IT-Recht, mit KI-Podcast mit Peter Buxmann und Holger Schmidt.
Im Trilog-Verfahren um die KI-Verordnung wurde das Urheberrecht nur gestreift. In diesem Jahr wird sich das ändern: Verbände und die Bundesregierung bereiten sich auf intensive Debatten vor.
Die Zeitung strengt eine Klage gegen den Hersteller von ChatGPT an. Die dahinter stehende Frage ist nicht nur in Amerika brisant.
Vom Anstecker zum Kulturphänomen: Vor 60 Jahren begann die Erfolgsstory des Smileys. Seinem Erfinder hat es keiner gedankt.
Pflegeheime stellen ihren Bewohnern auch ein Fernsehgerät zur Verfügung. Die Verwertungsgesellschaften Gema und Corint Media möchten für die Weiterleitung von Signalen vergütet werden. Nun wird der Streit am höchsten Gericht geprüft.
Ein russisches Spezialschiff soll kurz vor dem Entstehen des Lecks vor Ort gewesen sein. Es war voriges Jahr auch vor den Nord-Stream-Explosionen in der Nähe der Tatorte gesichtet worden.
Hat Maurizio Cattelan mit seiner Bananenkunst Urheberrecht verletzt? Nein, urteilte ein amerikanisches Gericht. Doch wie wäre der Rechtsstreit wohl in Deutschland geendet? Ein Gastbeitrag.
Nur menschlich erzeugten Texten wird Schutz gewährt. Doch die Unterscheidung von synthetisch erzeugten Werken wird immer schwieriger.
Für die Nutzung von Musik auf Twitter gibt es nach wie vor keine Lizenzvereinbarung mit den Rechteinhabern aus der Musikindustrie. Nun klagt eine Gruppe rund um die weltgrößten Verlage. Es geht um rund 250 Millionen Dollar.
Die Vorwürfe gegen den Rammstein-Sänger Till Lindemann betreffen zwar noch nicht das Strafrecht – sie zwingen aber zu Urteilen.
Die Panoramafreiheit ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen die lizenzfreie Verbreitung von Fotos von Kunstwerken. Das Oberlandesgericht Hamm hat nun entschieden, dass dies nicht für Drohnenbilder gilt.
Um Originalität geht es nur am Rande bei dem Urteil des Supreme Court, dass Andy Warhol die Urheberrechte einer Fotografin verletzt hat. Es zeigt: Auf den Kontext kommt es an.
Der Künstler Andy Warhol hat mit einem Bild des Musikers Prince die Rechte einer Fotografin verletzt. Das hat der Supreme Court in den USA entschieden. Das Urteil könnte für die Kunstwelt weitreichende Folgen haben.
Wo Maschinen lernen, Bilder zu malen und Texte zu verfassen, stößt das Urheberrecht an seine Grenzen. Künstler wehren sich nun gegen die automatisierte Verwertung ihrer Werke.
Die Erben des Songwriters Ed Townsend hatten im Jahr 2017 Klage wegen Urheberrechtsverletzung eingereicht. Sie behaupteten, Sheerans „Thinking Out Loud“ sei ein Plagiat des Soulklassikers „Let's Get It On“ aus dem Jahr 1973.
Comiczeichner Walt Disney gründete sein Unternehmen 1923 in einer Garage. Ausgerechnet im Jubiläumsjahr läuft das Urheberrecht an der wichtigsten Figur aus. Ergeht es Micky Maus wie Winnie Pooh?
Unerwünschte Nebenwirkung eines Gesetzes: Rechtsnachfolger verstorbener Autoren nutzen das Urheberrecht als Hebel zur Lenkung und Verhinderung von Forschung. Hier besteht Regelungsbedarf.
Das Urheberrecht darf sich nicht als „Zensurrecht“ missbrauchen lassen.
In Folge 230 des F.A.Z. Einspruch Podcasts haben wir F.A.Z.-Herausgeber Jürgen Kaube zu Gast. Wir sprechen mit ihm über einen Fall, der vor dem amerikanischen Supreme Court verhandelt wird und weitreichende Folgen für die Kunstszene haben könnte.
Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik: „The Playlist“ erzählt die Geschichte von Spotify und beleuchtet Fragen des Urheberrechts und Datenschutzes spannend und konkret.
Dem Sänger Ed Sheeran wurde in der Vergangenheit öfter vorgeworfen, mit seinen Liedern das Urheberrecht verletzt zu haben. Nun gibt es einen weiteren Prozess.
Ist ein Handyfoto vom Schuhkauf schon ein schützenswertes Werk? Ist ein Tanzvideo auf TikTok zu bewerten wie ein Goethe-Gedicht? Die Digitalisierung stellt das Urheberrecht auf die Probe. Ein Gastbeitrag.
Der Konzeptkünstler Maurizio Cattelan provoziert Urheberrechtsklagen auf beiden Seiten des Atlantiks. Nun soll ein Richter klären: Ist eine Banane an der Wand ein Original oder bloß originell?
Gegen die Popsängerin Mariah Carey ist eine Urheberrechtsklage eingereicht worden. Der Titel ihres Songs „All I Want For Christmas Is You“ sei identisch mit dem einer früheren Aufnahme des Songwriters Andy Stone.
Google macht Verlagen ein Angebot, um deren Inhalte dem europäischen Urheberrecht gemäß anzuzeigen. Die Verwertungsgesellschaft Corint Media hält die Offerte für skandalös. Die Verlagsverbände fürchten noch etwas ganz anderes.
Der EuGH hat eine Klage Polens gegen die umstrittene EU-Bestimmung zum Einsatz von Uploadfiltern am Dienstag abgewiesen. Die Meinungsfreiheit sei gewahrt.
Der Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP erhebt Kultur in ihrer Vielfalt zum Staatsziel. Doch was die Urheberrechtsreform angeht, sieht es fast nach einer Rolle rückwärts aus.
Im Prozess gegen die Zeitung Mail on Sunday kommt langsam zum Vorschein, wie Meghan Markle, Herzogin von Sussex, ihr Bild für die Öffentlichkeit anlegt. Glaubt das Gericht an ihre dargestellte Unbedarftheit?
Sowohl gegen Baerbock, Laschet als auch Scholz wurden Plagiatsvorwürfe erhoben. Dass Plagiate abseits des Zivilrechts auch strafrechtlich verfolgt werden können, ist den wenigsten bekannt. Ein Gastbeitrag.
Rechtlich kann Annalena Baerbock kaum etwas vorgeworfen werden. Das Buch der grünen Kanzlerkandidatin enthält allerdings Fehler.
Die jüngste Affäre hält den Grünen einen Spiegel vor. Früher beleidigten sie die Majestäten. Jetzt sind sie die Majestäten, die beleidigt sind.
Der Europäische Gerichtshof hält Anbieter wie YouTube nicht für verantwortlich für Urheberrechtsverstöße auf ihren Plattformen - sofern diese keine Kenntnisse davon hätten.
Nach jahrelangem Gezerre tritt bald das neue Urheberrecht in Kraft. Die Nutzer bekommen einen Vertrauensvorschuss.