Virtuelle Welten
Ein Projekt an der Volksbühne zeigt, wie der virtuelle öffentliche Raum als Erweiterung der Realität genutzt werden kann. Eine Idee, die es noch zu selten gibt.
Ein Projekt an der Volksbühne zeigt, wie der virtuelle öffentliche Raum als Erweiterung der Realität genutzt werden kann. Eine Idee, die es noch zu selten gibt.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Sufjan Stevens leidet an Lähmungen, Kevin Costner ist durch mit der Scheidung und Cindy Crawford fühlte sich als Objekt.
Der Streit zwischen Intendant Uwe Eric Laufenberg und dem Geschäftsführenden Direktor geht in die nächste Runde. Das Ministerium ruft zum Dienstgespräch.
Stichwort Identität: Yasmina Reza inszeniert am Colline-Theater ihr neues Stück „James Brown benutzte Lockenwickler“. Darin geht es um einen Jungen, der sich als Popstar fühlt und zur Psychiaterin muss.
Mit mehreren Konzerten beschließen die Musiker der Internationalen Ensemble Modern Akademie ihren Masterstudiengang. Der erste Abend war ein großes Vergnügen.
Das Internationale Frauen-Theaterfestival auf dem Protagon-Gelände will Frauen in der Kunst zu mehr Sichtbarkeit verhelfen und einen geschützten Raum bieten.
Achtzig Jahre nach der Uraufführung in Zürich bringt Nicolas Stemann Bertolt Brechts „Das Leben des Galilei“ zurück ins Schauspielhaus. Galilei wird dabei von verschiedenen Schauspielern gespielt.
Lob der Stärke: Regisseurin Mateja Koležnik und Dramaturgin Sabrina Zwach schätzen sich schon lange. „Der Geizige“ führt sie zum Saisonstart am Schauspiel Frankfurt wieder zusammen.
Deutschlands größte Filmproduktion erlebt einen Wechsel: Nico Hofmann übergibt die Leitung der UFA an Sascha Schwingel. Wieso? Wie steht es um die Firma und die Branche? Überrollt KI alles? Fragen an die Produzenten.
Eitel, platt und extrem verschnarcht: Das Deutsche Theater Berlin eröffnet unter der neuen Intendantin Iris Laufenberg mit zwei ziemlich unterirdischen Aufführungen.
Mit „The Vanishing Room“ zeigt das English Theatre erstmals eine Uraufführung. Sie spielt in der verschlossenen, exklusiven Welt der britischen Privatclubs und verhandelt, wer darüber entscheidet, was erzählt und was verschwiegen wird.
Am Samstag berichteten britische Medien über Missbrauchsvorwürfe gegen Russell Brand. Vier Frauen werfen dem Schauspieler sexuelle Nötigung und Vergewaltigung vor. Nun ermittelt die Polizei in London.
Ein grenzüberschreitendes Glück: Der Künstler Luc Tuymans und die Schauspielerin Edith Clever begegnen sich in der Berliner Akademie der Künste.
Der „Markt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen“ hat im Frankfurt Lab gezeigt, dass auch Theater wie ein Markt funktioniert.
Brachial gescheitertes Experiment: Warum die Idee, das Berliner Theatertreffen von einem Kollektiv leiten zu lassen, ein Ende gefunden hat. Und wer die neue Frau an der alleinigen Spitze ist.
Die Geschichte der Frankfurter Seilerei Reutlinger reicht bis ins 16. Jahrhundert. Über die Jahre vergrößerte und professionalisierte die Familie den Betrieb. Seile stellt sie heute nicht mehr her, Erfolg hat sie dennoch.
Im Auge des Sturms: Eine Ausstellung in Köln über die ukrainische Moderne beherbergt Kunstwerke aus Kiewer Museen. Einige werden zum ersten Mal außerhalb der Ukraine gezeigt.
Paradoxe Identitäten: Freiburg zeigt die deutsche Erstaufführung der theatralen Installation „Museum of Uncounted Voices“ der Exilrussin Marina Davydova.
Henriette Hörnigks Inszenierung pflastert alles und auch die Musik mit übermäßig vielen eigenen Bildern zu. Die Grundidee aber, Lohengrin als Boten demokratischer Freiheit zu zeigen, ist gut.
Kulturstaatsministerin Claudia Roth im Gespräch über die Neubesetzung der Berlinale, das Museum der Moderne und andere Baustellen der deutschen Kulturpolitik zur Hälfte ihrer Amtszeit.
Eine Abrechnung als Auftragswerk: Das Staatstheater Wiesbaden zeigt „Das Ministerium“ und zielt damit vor allem auf die hessische Kunstministerin Angela Dorn. Es arbeitet sich an Wut ab und an Klischees.
Das Staatstheater Wiesbaden müsse „gesund“ übergeben werden, heißt es. Wer ist der richtige Arzt dafür?
Die IAA Mobility in München ist zu Ende. Wieder war der Wettergott dem Veranstalter VDA hold. Das Konzept funktioniert, nur ließe es sich bei größerem Interesse seitens der Hersteller kaum noch ausweiten.
Dreißig Schritte, die Großstadt, Urwald, Meer und kulinarische Genüsse verbinden: Der Frysk Skelpepaad ist der schönste Weg in Leipzig.
Putins Propagandamaschine instrumentalisiert auch die Ballettwelt. Was bringt westliche Choreographen dazu, sich vor den Karren des russischen Aggressors spannen zu lassen?
Frankreichs Außenministerium stoppt die kulturelle Zusammenarbeit mit Mali, Niger und Burkina Faso – sehr zum Unmut der Kulturszene.
Anna Netrebko soll an der Lindenoper singen. Dagegen wird protestiert. Doch Auftritte der Sängerin zu verbieten, wäre ungerecht – und würde auch der Ukraine nicht nützen.
Wer wissen will, was das deutsche Stadttheater heute zu bieten hat, sollte hierherschauen: Starker Spielzeitauftakt am Theater Magdeburg mit einer Stanišić-Uraufführung und Martin Sperrs „Jagdszenen“
In seinem Film „Fallende Blätter“ kehrt Aki Kaurismäki nach Helsinki zurück, um eine weitere Liebesgeschichte aus der Welt der Armut zu erzählen. Aber sein Blick wirkt nicht nostalgisch, sondern scharf und genau.
Auf den Gipfeln der Verzweiflung: Max Reinhardts Briefwechsel mit seiner Ehefrau Helene Thimig wirft Licht auf die schweren letzten Jahre eines großen Theatermanns im amerikanischen Exil.
Nach „Barock am Main“ ist vor der Volksbühne: Theaterleiter Michael Quast spricht über die neue Spielzeit und die Herausforderung, sein Haus zu etablieren.
Der Schriftsteller Wladimir Kaminer hat ein neues kulinarisches Format auf 3Sat. Wir fragen ihn, was Essgewohnheiten über Menschen sagen. Und ob er auf ein Russland ohne Putin hofft.
Das Bild vom glücklichen Studentenleben bröckelt. Immer mehr Studierende sind emotional erschöpft, ausgebrannt und hoffnungslos. Die Pandemie gilt als Hauptauslöser – doch seitdem ist die Lage keineswegs besser geworden.
Der „Markt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen“ ist ein Erfolg in der freien Szene. Für sein Publikum ist er Theaterstück und Austauschplattform zugleich. Kurator Florian Malzacher erläutert, worum es jetzt in Frankfurt geht.
Sie warten vor Restaurants oder Golfplätzen auf Beute: Trickdiebe haben es auf Luxusuhren abgesehen. Haben sie ein Opfer ausgemacht, wird es überrumpelt – immer mit Körperkontakt.