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Hommage, Weiterentwicklung oder zweifelhafte Aneignung? Sebastian Weber mit seinem nachdenklichen Solo-Tanzprojekt „The Long Run” in Leipzig.
Hommage, Weiterentwicklung oder zweifelhafte Aneignung? Sebastian Weber mit seinem nachdenklichen Solo-Tanzprojekt „The Long Run” in Leipzig.
Der moralische Kompass in deutschen Schauspielhäusern scheint gestört: Viele Theater flüchten sich in Allerweltssätze oder stellen seltsame Rückfragen. Ein Streifzug durch die nervöse deutsche Theaterlandschaft.
Familiengeschichten im Unkrautgarten: Die Arbeiten der Choreographin Reinhild Hoffmann zeichnen sich durch konkrete thematische Bezüge aus und sind zugleich von surrealer Eleganz. Jetzt wird sie achtzig Jahre alt.
Zu den Konstanten des kölschen Kosmos zählen der Dom, der Karneval, der FC – und auch Melaten. Ein Rundgang mit der früheren Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner über einen der schönsten Friedhöfe der Welt.
Elmar Wepper glänzte in zahlreichen Fernsehrollen. Mit dem Kinofilm „Kirschblüten – Hanami“ kam für ihn ein großer Kinoerfolg. Nun ist der Schauspieler im Alter von 79 Jahren gestorben. Ein Nachruf.
Zusammenhalt findet das erste gemeinsame Programm von Stefani Kunkel, Clajo Herrmann und Rainer Weisbecker allein durch die Mundart. Das gerät dann eher zwei- statt doppeldeutig und satirisch.
„Complementarity“ heißt das neue Programm des multikulturellen Frankfurter Ensembles. Bei der umjubelten Premiere im Gallus Theater changierten die Klänge reizvoll zwischen östlicher und westlicher Musik.
Strukturschwach in jeder Hinsicht: Jan-Christoph Gockel inszeniert Heiner Müllers „Der Auftrag“, erweitert um „Psyche 17“ von Elemawusi Agbédjidji, am Deutschen Theater in Berlin.
Er hat mit S.O.A.P von Frankfurt aus Tanzgeschichte gemacht. Jetzt ist der portugiesische Choreograph zum Tanzfestival Rhein-Main zurück.
Er war dafür prädestiniert, den sentimentalen Bayern zu spielen, trat in Serien wie „Der Kommissar“ oder „Der Alte“ auf und arbeitete als Synchronsprecher. Nun ist Elmar Wepper im Alter von 79 Jahren gestorben.
Heiner Thoferns „Beautiful Games. Roman Entrances“ zeigt, was Roms Hauseingänge über die italienische Hauptstadt erzählen.
Eigentlich wollten die Gemeinden bei der Grundsteuer nicht mehr abgreifen nach der erzwungenen Reform. Doch es kommt ganz anders.
Rund 13.000 Sportler sind dieses Jahr zum Frankfurt Marathon angetreten, unter ihnen sind Topläufer, aber auch ein Sechsundachtzigjähriger – und jeder wird mit Pompons und Kuhglocken bejubelt. Beobachtungen an der Strecke.
Welche besondere Rolle spielt Magie im Werk des Autors von der „Kleinen Hexe“ und „Krabat“? Welchen Blick hatte er auf sein kindliches Publikum? Ein Gespräch zum hundertsten Geburtstag von Otfried Preußler.
Die neue bayerische Landesregierung bekennt sich im Koalitionsvertrag zum Bau des Konzerthauses im Münchner Werksviertel. Schnell soll es gebaut werden und – viel weniger Geld kosten.
Lotte Schubert begeistert als ausdrucksstarke Darstellerin am Frankfurter Schauspiel. Ihr zweites Talent ist weitgehend unbekannt: Unter dem Pseudonym Smilla Zorn veröffentlicht sie wehmütig-intensive Popmusik.
Seit mehr als 50 Jahren arbeitet Jim Broadbent als Schauspieler. Im Interview spricht er über seine jüngste Paraderolle als Rentner, die Flüchtigkeit seines Berufs und was ihn von Morgan Freeman unterscheidet.
Eine, die mit beiden Füßen immer fest auf des Messers Schneide stand: Zum Achtzigsten des frühen Schlagerstars und der späteren Münchner Schauspielkönigin Cornelia Froboess.
Alle wollen nach Hollywood - nur Ellen Harrington hat es umgekehrt gemacht und leitet seit 2018 das Deutsche Filminstitut und Filmmuseum.
Der Schauspieler Oliver Masucci spricht über seine Vorlieben in der Musik, was er gerade liest und sieht und erklärt, warum ihn gerade viele Linksintellektuelle nerven.
Am Hamburger Schauspielhaus findet gerade das interessanteste Vorhaben dieser Spielzeit statt: das Antikenprojekt „Anthropolis“. Ein Gespräch mit der Regisseurin Karin Beier und dem Autor Roland Schimmelpfennig.
Mit 3000 Läufern fing vor 42 Jahren alles an. Zur 40. Auflage bewegt der Frankfurt-Marathon nun mittlerweile mehr als 20.000 Menschen. Ein Rückblick auf Geschichten von Zuschauern, Organisatoren und Athleten.
Wunden sind für immer: Mit dem Terrorkrieg gegen Israel gerät die israelische Gegenwartsdramatik in den Blick. Ein Streifzug durch das Werk von Sivan Ben Yishai und Yael Ronen.
Die Geschichte der Stadt, Stimmungen und Jugenderinnerungen zeigt Vadim Neselovskyi in seinem musikalischen Porträt „Odesa“. Die Frankfurter sind begeistert.
Gewalt und Tod, in der Heimat und im Exil: Amir Gudarzi erzählt von einer Jugend in Iran und in Österreich
Er schuf mit „Shaft“ den ersten schwarzen Actionhelden und prägte damit das Kino bis heute. Zum Tod des Schauspielers Richard Roundtree.
Wer in Deutschland von der Stütze lebt, findet oft schwer heraus: Der Staat macht die Annahme eines Jobs unnötig schwer. Das müsste nicht sein.
„And now Hanau“ will Politiker zur Auseinandersetzung mit dem Attentat einladen. Deswegen wird das Stück in Rathäusern gespielt, jetzt in Frankfurt.
Auch wenn die Programmkinos in der Stadt selbst weniger werden, an ihrem FILMZ-Festival des deutschen Kinos haben die Mainzer weiterhin Freude.
Jil Sander, die größte deutsche Designerin, hat die Emanzipation mit ihrer Mode vorangetrieben. Hatte sie Vorbilder? Und wie sah ihr Frauenbild genau aus? Ein Vorabdruck.
Bis heute wird Atatürk in der Türkei verehrt wie kein anderer. Wer war dieser Mann, der von so unterschiedlichen Männern wie Winston Churchill, Mahatma Gandhi und Adolf Hitler bewundert wurde?
Stephen Sondheims Musical „Follies“ über das Ende eines Revuetheaters ist am Staatstheater Wiesbaden in einer prächtig ausgestatteten Inszenierung zu sehen.
Erst gab es drei Entwürfe: einen modernen Neubau, einen historisierenden – und die Sanierung. Jetzt ist eine vierte Möglichkeit dazugekommen. Der Grund ist der klamme Haushalt der Stadt.
Die Amazon-Tochter Audible führt den Markt für Hörbücher und Podcasts weltweit an. Wir fragen die Chefs in Berlin und Madrid: Wie haben sie das erreicht?
Als „der rote Pabst“ Filme für Goebbels drehte: Im Gespräch mit Sandra Kegel stellt Daniel Kehlmann seinen Roman „Lichtspiel“ am F.A.Z.-Stand auf der Buchmesse vor.
Weiße T-Shirts und logofreie Kappen für Hunderte von Euros: Menschen mit viel Geld kleiden sich heute bewusst dezent – und viele andere eifern ihnen nach. Warum?