Die Politik der Liebe
Pirkko Saisio ist eine Entdeckung: Jetzt erscheint „Das rote Buch der Abschiede“, es erzählt die Geschichte der Autorin und der Umbrüche ihrer Generation.
Pirkko Saisio ist eine Entdeckung: Jetzt erscheint „Das rote Buch der Abschiede“, es erzählt die Geschichte der Autorin und der Umbrüche ihrer Generation.
Depressive Kinder und lachende Bestien zeugen zusammen von der drängenden Kraft des tschechischen Gegenwartstheaters: Auf einem Festival in Berlin zeigen verschiedene Schauspielgruppen Werke von Kleist, Sikora und Euripides.
Orchestrale Psychoanalyse: Im Schlosstheater Potsdam im Neuen Palais sind die Opern „Blond Eckbert“ von Judith Weir und „Acis und Galatea“ von Georg Friedrich Händel zu erleben.
Seit Jahren publiziert Silke Scheuermann auch in dieser Zeitung. Jetzt gehört sie zu den Kulturpreisträgern des Main-Kinzig-Kreises.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Stadttauben-Freunde feinden einen Mann an, der solche Vögel töten darf. Ein Urteil aus Hessen diente dem Verfassungsgericht zum Vorbild. Israelis finden vor Hamas-Terror auch in Frankfurt Zuflucht. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Samira El Ouassil erhielt den Michael-Althen-Preis, für einen Essay der Fragt. wie subversiv ein Blockbuster über eine Plastikpuppe sein kann
Überleben verpflichtet: Meja Mwangis Roman „Kasim, der Komiker“ erzählt satirisch zugespitzt von Geschäftemacherei in Kenia.
Der moderne Alltag als Albtraum: Michael Thalheimer inszeniert Franz Kafkas „Prozess“ am Thalia Theater Hamburg, Luk Perceval „1984“ von George Orwell am Berliner Ensemble. Zwei dystopische Theaterabende von unterschiedlichem Wert.
Zum zwölften Mal vergab die F.A.Z. den Michael-Althen-Preis. Er ging an Samira El Ouassil, für einen Essay darüber, wie subversiv ein Film über eine Plastikpuppe sein kann.
Ein Jahrhundert in Privatbesitz, nun für geschätzte vier bis sechs Millionen Euro zu haben: Bei Artcurial kommt ein Gemäldeentwurf Fragonards zur Auktion. Er zeigt den Künstler als großen Dramatiker.
Mit „Andersens Erzählungen“ in der Inszenierung von Philipp Stölzl hat München ein bezauberndes Wintermärchen geschenkt bekommen. Das ist ein Abend, der alle Sinne berührt.
Die Einnahmen der Kommunen sind gestiegen, aber die Ausgaben noch mehr. Der Mangel an Fachkräften, die Versorgung der Flüchtlinge und höhere Energiepreise verschärfen die Lage.
In Niederrad wird seit 15 Jahren ein Hotel gebaut, in vielen Kommunen bleibt Schwarzfahren strafbar und in der Wetterau gibt es Streit zwischen Amazon und Naturschützern. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Für Muße oder große Momente ist kein Platz: Christina Rast inszeniert Michael Endes Klassiker als Vorweihnachtsstück in Frankfurt.
Eine der schönsten und ältesten Apfelwein-Wirtschaften in Frankfurt steht vor dem Aus. Eine schlechte Nachricht, auch für das im selben Haus spielende Theater.
Missbrauchserinnerungen, Verschwörungstheorien und Prostatakrebs, verhandelt im Gasthaus: Was möchte Peter Turrini mit diesem seltsamen Stück sagen? Paul Kubelka inszeniert am Wiener Theater in der Josefstadt „Bis nächsten Freitag“.
Für Peter Zadek oder Jutta Lampe war Hartmut Rühl da, wenn sie Hilfe benötigten. Das war die Gegengabe für viele glückliche Stunden, die ihm das Theater schenkte. Nun ist der Mediziner in Berlin gestorben.
Ein deftiges Spektakel, die volle Dröhnung an Deklamation: Philipp Hochmair liest Stifters „Hagestolz“ und wird dabei begleitet von der Elektrohand Gottes.
Langgedichte als Hörerlebnis: Franziska Walser und Edgar Selge lesen Rilkes „Duineser Elegien“ nicht vor, sie rezitieren frei. Das hat einen wirkungsvollen Effekt.
So einzigartig, wie die Hauptstadt: In Berlins Friedhofcafés finden nicht nur die Toten, sondern auch die Lebenden Ruhe.
Künstler werden in diesen Tagen aufgefordert, offene Briefe zu unterzeichnen, um Solidarität mit Israel oder den Palästinensern zu demonstrieren. Vom Versuch, einen eigenen Punkt zu machen. Ein Gastbeitrag.
Das Stadtmagazin „Mut&Liebe“ hat einen neuen Cityguide für Offenbach vorgelegt. Er spiegelt die vielseitige Gastro-, Kultur- und Handelsszene der Stadt wider.
Nie gab es so viel Tanz zu sehen wie heute, in Clips. Was macht das mit uns? Der Choreograph Moritz Ostruschnjak arbeitet mit Material aus dem Netz, derzeit in Mainz.
Nach langer Ungewissheit gibt es neue positive Signale für den Verbleib des English Theatre Frankfurt im Gallileo-Hochhaus. Es wird ein Mietvertrag verhandelt.
Der Michael-Althen-Preis für Kritik geht in diesem Jahr an die Autorin Samira El Ouassil, für einen Artikel über Barbie: die Puppe und den Film.
Im andalusischen Hoteldorf „La Bobadilla“ wird in der Kirche geschlemmt, nicht gebetet.
Eine private Abrechnung mit einem Journalisten wird als Kunst verkauft: Uwe Eric Laufenberg, der Intendant des Hessischen Staatstheaters, erreicht den Tiefpunkt seiner Rachefeldzüge.
Auf Social-Media-Kanälen wie Tiktok und Instagram soll man psychische Krankheiten und andere Störungen selbst erkennen können. Wie sinnvoll sind solche Selbstdiagnosen? Und auf was müssen vor allem Jugendliche achten?
Was hat der Tod eines amerikanischen Weltkriegsveteranen mit dessen Vergangenheit zu tun? Elisabeth Bronfen begibt sich in ihrem Debütroman auf Spurensuche.
Picassos Geburtsstadt überrascht mit einer Schau zur bis heute anhaltenden Rezeption des Malers im Westen, Regensburg mit der im Ostblock – und Paris zeigt, wie seine Freundschaft mit Gertrude Stein die Moderne prägte.
Wie können Theater mit rassistischer Sprache in historischen Texten umgehen? Darüber diskutierte Theaterleiter Michael Quast mit Kollegen an der Volksbühne Frankfurt.
In der Tragödie des Sophokles kämpft die Tochter des Ödipus darum, ihre Brüder würdig bestatten zu können. Karin Beiers großartige Hamburger Inszenierung transportiert das antike Schauspiel in die heutige Zeit.
Improvisieren ist der Kern: Ioannis Mandafounis probt seinen Einstand als Leiter der Dresden Frankfurt Dance Company. Mit ihm soll ein neues Kapitel Tanz in Frankfurt beginnen.
Eine Ausstellung im Musée du Luxembourg, Paris, zeigt die Freundschaft von Pablo Picasso und Gertrude Stein als künstlerische Verbindung, die die Moderne entscheidend mitgestaltete.
Der Posaunist Nils Wogram ist über Dreiergespanne zum Quartett gekommen. Eine gelungene Sache, wie der Auftritt in der Stadtkirche Darmstadt zeigt.