Spanischer Schlamm
In Spanien vergiften populistische Personalisierung und Polarisierung zunehmend das Klima.
In Spanien vergiften populistische Personalisierung und Polarisierung zunehmend das Klima.
Einen eindeutigen Abräumer gab es dieses Jahr zwar nicht – doch am Ende setzt sich in der Hauptkategorie mit „Sterben“ doch der Favorit durch. Corinna Harfouch holt die Auszeichnung als Beste Darstellerin.
Schon der Roman verfranst sich auf gut 600 Seiten, und Regisseur Bernd Mottl kann sich nicht für einen Erzählstrang entscheiden. So bleibt „Vernichten“ eine halbgare Theaterversion.
Der israelischen Gesellschaft ist das Gefühl abhandengekommen, dass der Staat für ihre Sicherheit sorgt. Die Zeichen stehen auf Zerrüttung. Ein Brief aus Jaffa.
June Newton, die Frau von Helmut Newton, machte selbst als Fotografin Karriere. Die Opelvillen Rüsselsheim widmen Alice Springs, wie sie sich nannte, eine umfangreiche Retrospektive.
An diesem Donnerstag beginnt in Berlin das Theatertreffen. Der Andrang ist groß, aber die entscheidende Frage noch offen: Gelingt dem deutschen Theater noch Erschütterung?
Festivals ziehen Publikum an, der traditionelle Theater- und Konzertbetrieb hat es seit Corona schwerer. Aber das, was als bewährt gezeigt wird, muss dort erst mal hergestellt werden.
1948 musste Peter Demetz aus Prag fliehen und wurde in den Vereinigten Staaten zum bedeutenden Germanisten und Literaturkritiker. Die Liebe zu Prag verließ ihn nie. Ein Nachruf.
128 Jahre jung: Die Maifestspiele bieten mit dem Eröffnungsfest einen Vorgeschmack auf internationale Gäste und regionale „Freiräume“ am Warmen Damm.
Eine sehr starke Ausgabe des FIND-Festivals an der Berliner Schaubühne führt die Potentiale der internationalen Gegenwartsdramatik drastisch und anziehend vor Augen.
Pünktlich zu Beginn des Berliner Theatertreffens präsentiert der F.A.Z. Podcast für Deutschland eine der wichtigsten Stimmen des Gegenwartstheaters: Den Bühnenstar und Tatort-Kommissar Fabian Hinrichs.
Deutsche Schüler lesen nicht gerne: Das zeigen sämtliche Bildungsstudien. Am Otto-Hahn-Gymnasium in Ostfildern finden Lehrer dennoch Wege, Leselust zu wecken. Eine kleine Lupe hilft dabei.
Der Mensch und seine Natur: Adaptionen des „Schimmelreiter“ und von „Pygmalion“ am Deutschen Theater Berlin zeigen einmal mehr, wie schlecht dieses Haus geworden ist
Seit fast 50 Jahren leitet Vittorio Klostermann den Klostermann-Verlag. Vor kurzem hat er ihn verkauft. Am 30. April ist sein letzter Arbeitstag.
Georg Büchners Bruch- als Bravourstück: Enrico Lübbe inszeniert „Woyzeck“ am Leipziger Schauspiel - mit viel Musik und einer neuen Anordnung.
Er erwäge seinen Rücktritt, hatte Pedro Sánchez am Mittwoch angekündigt. Der Grund: eine Hetzkampagne gegen seine Frau. Nun will der spanische Ministerpräsident doch im Amt bleiben. Warum?
Felix Strüven ist Schauspieler am Staatstheater Wiesbaden, die meisten Kinder kennen ihn aber als Karl von „TKKG Junior“. Mit seinen „Krimikomplizen“ tourt er durch deutsche Städte, wo sie live regional gefärbte Krimis spielen. Bald auch in Wiesbaden.
Darmstädter Unternehmen durften Wirtschaftsminister Robert Habeck bei sich begrüßen. In Mainz gibt es nun eine Professorin für Hebammenwissenschaft. Und in Frankfurt haben die E-Kinos geschlossen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Musikgeschichtlich ist die Epoche des Free Jazz seit den 1980er Jahren abgeschlossen. Während des Kalten Kriegs jedoch war der charakteristische Eigensinn dieser Musik eine Klammer zwischen West und Ost. Ein Gastbeitrag.
Da ist Musik drin: Robert Gwisdeks Debütfilm „Der Junge, dem die Welt gehört“ ist ohne klassische Filmförderung entstanden und jetzt im Kino zu sehen.
Immer mehr Politiker führen den Vertrauensverlust der Bürger auf die Fehler der Pandemiepolitik zurück. Jetzt soll sie aufgearbeitet werden – aber wie?
Die Schwetzinger Festspiele bringen die Dostojewski-Oper „Der Doppelgänger“ von Lucia Ronchetti und Katja Petrowskaja zur Uraufführung. Dabei spielt der Raum selbst Theater.
Charakterdarsteller im Ballett, Pionier bei Pina Bausch und passionierter Lehrer – Gabriel Sala hat seit mehr als 50 Jahren seine Heimat am Staatstheater Wiesbaden. Dort pflegt er bis heute den Tango als „sechste Sparte“.
Hessen würde im Kriegsfall zum wichtigen Transitland für den Aufmarsch von NATO-Truppen. In Alsfeld übt die Bundeswehr deshalb gemeinsam mit zivilen Kräften den Betrieb eines „Convoy Support Centers“.
In Mailands Palazzo Reale ist bis Juli eine Ausstellung zum Schaffen von Domenico Dolce und Stefano Gabbana zu sehen. Im Interview spricht Kuratorin Florence Müller über den Einfluss der italienischen Regionen und des heimischen Handwerks auf die Mode.
Ein Klassiker des absurden Theaters: Johan Simons inszeniert Ionescos „Die kahle Sängerin“ in Bochum als krachende Burleske mit Zwischentönen.
Den digitalen Verhältnissen angepasst und auch sonst aufgearbeitet ist Bodo Kirchhoffs Monolog „Der Ansager einer Stripteasenummer“ nun in Frankfurt zu sehen.
Technisches Können blockiere bei Filmemachern die Erfindungsgabe, gibt die Fassbinder-Muse zu bedenken, die in diesem Jahr den Ehrenpreis der Deutschen Filmakademie erhält. Schygulla plädiert für Mut zum Experiment.
Das Pathos der Nüchternheit darf auch mal pausieren: Fabian Hinrichs spricht über sein Verhältnis zur Schauspielerei, Dörte Hansen sondiert das Landleben, und Jürgen Kaube formuliert ein Lob der Zeitung.
Nichts mit Laufenberg und „Latte“: Hermann Beil, Wolfgang Behrens und Annika Bardos üben die „Vernunft der reinen Theaterkritik“.
Michael Verhoeven hat Filme wie „Die weiße Rose“ und „Das schreckliche Mädchen“ inszeniert. Dem hohen moralischen Anspruch seiner Filme hat er selbst immer genügt.
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Die Schauspielerin Mateja Meded sagt, sie sei per DNA ihre eigene Opposition. Als „Yugorette“ ist sie Teil einer ex-jugoslawischen Kuratorengruppe bei Go East.
Eine Frau möchte ihre Arbeitszeit reduzieren, um mehr Zeit für ihr Hobby zu haben. Da kommt es nicht nur auf ihr Gehalt an.
Die Reform der Kulturwelle Bayern 2 ist umkämpft. Aber sie ist sinnvoll. Bliebe alles beim Alten, müsste man den Bayerischen Rundfunk rügen, dafür, dass er Neues probiert nicht. Ein Gastbeitrag.
Die jüngste Kampagne gegen das Berliner Schloss verkennt die Vorgeschichte seines Wiederaufbaus. Im Rückblick wird klar, warum es zu den Barockfassaden keine Alternative gab. Ein Gastbeitrag