Keine Angst auf dem Drahtseil
Dostojewskis „Brüder Karamasow“ auf die Theaterbühne zu bringen ist immer ein Wagnis. Oder auch nicht. Jedenfalls nicht für die Regisseurin Laura Linnenbaum.
Dostojewskis „Brüder Karamasow“ auf die Theaterbühne zu bringen ist immer ein Wagnis. Oder auch nicht. Jedenfalls nicht für die Regisseurin Laura Linnenbaum.
In manchen europäischen Uni-Städten erinnert die Stimmung an touristische Hotspots: Ein hoher Anteil der Ausländer kommt aus Deutschland. Nicht alle sind gleichermaßen willkommen.
Seit Jahren macht Monika Gintersdorfer Tanzstücke mit Künstlern von der Elfenbeinküste. Jetzt, als Rahmung der Fußball-EM, ist „Konami“ entstanden.
O Isis und Osiris: Laurenz Lütteken unterzieht die „Zauberflöte“ einer sehr subtilen Interpretation.
Der Verfassungsschutz darf die AfD beobachten. Sie findet: Da gibt es nichts zu sehen. Doch die Folgen des Urteils könnten groß sein.
Der schwer kranke Schauspieler ist am Montag erfolgreich an der Speiseröhre operiert worden. Weil Hoenig nicht krankenversichert ist, haben Fans und Schauspielkollegen für seine Behandlung gespendet.
Das Tiyatro Frankfurt führt seit 20 Jahren eigene Stücke auf. Im Mai organisiert der Verein das elfte türkische Theaterfestival im Gallustheater. Es ist das einzige seiner Art außerhalb der Türkei.
Viele junge Eltern ziehen sich mit Baby erst einmal zurück ins eigene Nest. Nur: Kommt man da auch wieder raus? Eine Selbstbeobachtung, ein paar Versuche und eine Erkenntnis.
Der Verfassungsschutz darf die AfD beobachten. Sie findet: Da gibt es nichts zu sehen. Doch die Folgen des Urteils könnten groß sein.
Die Schauspielerin Ursina Lardi ist Alleinjurorin für den Alfred-Kerr-Darstellerpreis beim Berliner Theatertreffen. Sie hofft auf eine Zukunft ohne Mikroports und mehr ältere Menschen auf der Bühne. Ein Gespräch.
Hans Wilhelm Steinberg +++ Lotte Thaler +++ Caspar-David-Friedrich-Ausstellung +++ Erinnerungsarbeit an Schulen
Wir kennen sie als große Karikaturisten. Jetzt stellen sie erstmals in ihrer Wahlheimat Aschaffenburg auch Malerei aus. Achim Greser und Heribert Lenz sprechen im Interview über Witze, Vorbilder und große Ziele in der Kunst.
Aus „Gefährliche Liebschaften“ kennt ihn fast jeder, als Bühnenschauspieler eher das amerikanische Publikum. Hollywoodstar John Malkovich fasziniert gleich mit drei Vorstellungen das Publikum bei den Maifestspielen in Wiesbaden.
Der verurteilte Oberstaatsanwalt Alexander B. spielte Wohnsitz-Scharade – mit Konsequenzen, das Darmstädter Schlossgrabenfest steht unmittelbar bevor und ein türkischsprachiges Theater will näher betrachtet werden. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Rom-Com-Flashback: „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ wird 30. Was bleibt? Und wo steckt eigentlich Hugh Grant?
Immer auf Abruf bereit, kaum Planbarkeit und kein Schutz vor Machtmissbrauch: Die Angestellten der Bühnen fordern immer lauter eine Reform ihres Tarifvertrags. Doch eine Einigung zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeber ist nicht in Sicht.
Autos sind in einem Flächenland nicht wegzudenken, sagt die rheinland-pfälzische Verkehrsministerin Daniela Schmitt von der FDP im Interview. Für den Klimaschutz pocht sie auf clevere Alternativen.
Eine One-Woman-Performance um die Amour fou zu einem Radprofi und ein Stück um männliches Machtgebaren: Das Festival für junge Regie beginnt im Staatstheater Mainz mit Schauspiel pur.
Der serbische Schriftsteller Ivan Ivanji ist in Weimar gestorben – wenige Kilometer vom Konzentrationslager Buchenwald, das er als Häftling überlebt hatte.
Der alte Mann, der Papagei und das Leben: Freien Künstlern aus Frankfurt gelingt ein ebenso kluges wie lustiges Musiktheater für alle von sechs Jahren an.
Kaija Saariaho hat ihre Oper „Émilie“ einer der ungewöhnlichsten Frauen des 18. Jahrhunderts gewidmet. Als Erstaufführung ist die faszinierende Geschichte nun in Mainz zu sehen.
Mitte Juni beginnen die Festspiele in der Stiftsruine mit dem Werk von Berthold Brecht und Kurt Weill. Intendant Joern Hinkel und Regisseur Michael Schachermaier setzen auf ebenso menschliche wie schillernde Figuren.
San Antonio ist amerikanisches Herzland und doch die unamerikanischste Stadt in Texas, so lebenslustig und geschichtsbewusst, so tolerant und offenherzig wie keine zweite.
Ein Jahr nach der Anti-Mafia-Operation „Eureka“ klagt die Staatsanwaltschaft Düsseldorf drei Gastronomen an. Ihre Eisdiele in Siegen soll nach Informationen von MDR und F.A.Z. als strategischer Stützpunkt der 'ndrangheta und zur Geldwäsche gedient haben.
Als die Musiker von Okean Elzy sich bei der Armee meldeten, hieß es: Tut das, was ihr am besten könnt. Seitdem gibt es Mini-Rockkonzerte an der Front ‒ und neuerdings ein Album auf Englisch. Ein Treffen in Berlin.
Die Stadt Frankfurt setzt ein Zeichen gegen Antisemitismus. Elf Leiter von Kultureinrichtungen lesen in der Paulskirche Texte jüdischer Autoren.
„Diese Liebe kennt keine Liga“: Beim Poetry Slam wird der Leidenschaft zum Fußball gehuldigt. Hier geht es um Rhetorik statt um Spielkunst.
In bestimmten Verwaltungstexten solle nicht mehr gegendert werden, verlangt das hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Unis und Museen sind sich noch nicht sicher, was genau das für sie bedeutet.
In einem römischen Theater steht der Staraufklärer unserer Tage als großartiger Schauspieler auf der Bühne. Er theatralisiert das grausame Verhältnis zwischen Sex und Mafia und rüttelt das Publikum auf.
Wladimir Putin wird offiziell in seine fünfte Amtszeit eingeführt. Die Innenminister beraten über die Konsequenzen aus dem brutalen Angriff in Dresden. Und Beethovens „Neunte“ wird 200 Jahre alt. Der F.A.Z. Frühdenker.
Es gibt wohl keinen bekannteren Journalistenpreis als den Pulitzer. In diesem Jahr stand der Krieg in Nahost im Mittelpunkt. Auch eine folgenreiche Berichterstattung über den Obersten US-Gerichtshof wurde ausgezeichnet.
Es ist auch ein Wiedersehen mit alten Kollegen: Sergj Gößners Jugendstück bei den Maifestspielen mit dem Jungen Staatstheater und Follow The Rabbit.
Heikle Zeiten, heute wie in der Antike: Das Liebhabertheater Schloss Kochberg eröffnet seine Saison mit dem 250 Jahre alten Melodram „Ariadne auf Naxos“ nach einem Text von Johann Christian Brandes und mit der Musik von Georg Anton Benda.
Zur Saisoneröffnung im Bad Homburger Kurpark erzählen Figuren von 1924, als die Kurgesellschaft entstand. Am Louisenbrunnen geht es um Geld. Er soll wieder aussehen wie einst.
250 Jahre her ist es in diesen Tagen, dass Goethe den „Werther“ vollendete – im Haus seiner Eltern am Großen Hirschgraben in der Frankfurter Innenstadt. Seine Liebe zum Eislaufen hat ihn zu der Zeit begleitet.