Kultfigur ohne Angst vorm Wandel
Er kam von „The Velvet Underground“ und Andy Warhol, dann wurde er zum Meister der Gesamtkunstwerke: Lou Reed feiert seinen 70. Geburtstag.
Er kam von „The Velvet Underground“ und Andy Warhol, dann wurde er zum Meister der Gesamtkunstwerke: Lou Reed feiert seinen 70. Geburtstag.
Mehr als 5.000 Privatdozenten lehren an deutschen Universitäten - nicht umsonst, aber ohne Salär. Über den Tausch von Ehre gegen Dienstleistung in der höheren Bildung.
Der Raum „Auf der Bühne“ zeigt in der Ausstellung „Edvard Munch. Der moderne Blick“, welchen Einfluss das zeitgenössische Theater auf die Arbeit des großen Malers hatte.
Angela Lampe, Kuratorin am Centre Pompidou in Paris, spricht im Interview über die von ihr kuratierte Ausstellung „Edvard Munch. Der moderne Blick“.
Die SCHIRN Kunsthalle zeigt eine große Ausstellung über unbekannte Seiten des norwegischen Malers Edvard Munch.
Genie einer Gutsherrin: Nina Hoss überstrahlt Stephan Kimmigs Inszenierung von Tschechows „Kirschgarten“ im Deutschen Theater Berlin.
Pixomondo feiert: Für die Arbeit an „Hugo Cabret“ hat das Frankfurter Effekte-Studio den Oscar bekommen. Ob die Trophäe in die Firmenzentrale kommt, steht noch nicht fest.
Tippfehler: David Gelernter entwirft bei seiner Berliner Lektion „Remembering how to read“ eine Welt, in der nicht mehr die Hände, sondern die Maschinen schreiben.
Eine deutsche Schande: Siebeneinhalb Millionen Analphabeten leben unter uns. Wenn sich daran nichts ändert, wird die „Bildungsrepublik“ zum Entwicklungsland.
Jil Sander kehrt zu Jil Sander zurück: Die deutsche Designerin wird wieder die Firma leiten, die sie einst gegründet hat. Ein Interview, aus gegebenem Anlass.
Verlierer, verkehrt: Maximilian Brückner dreht Ludwig Thomas „Magdalena“ am Münchner Volkstheater um, geht bei der Modernisierung des Stücks aber mit der Spaltaxt ans Werk.
Philipp Rösler hat im ZDF bei Markus Lanz erzählt, wie er den Bundespräsidenten gemacht hat: Ein Lehrstück über Propaganda im Gewand der Familienunterhaltung.
Berufspendler dürfen nur die einfache Kilometerzahl für die Fahrt zum Arbeitsplatz steuerlich geltend machen - auch wenn sie zwei Mal am Tag anreisen. Dies hat das Finanzgericht entschieden.
Das ganze Vorhaben schien zunächst unwirklich und fern, doch dann hat es sich tatsächlich ereignet: Als ich einmal im Wohnzimmer von Helmut Schmidt Theater spielen durfte.
Sie war Politikerin und Verfassungsrichterin. Jetzt ist sie die Vorzeigefrau von Daimler. Egal wo: Christine Hohmann-Dennhardt will etwas bewegen.
Noch ein finaler Rettungsschuss: Christoph Mehler inszeniert im Schauspiel Frankfurt Anton Tschechows „Iwanow“.
Sonntag: Generalprobe im Teatro Real von La Clemenza di Tito. Der wunderbare Thomas Hengelbrock dirigierte. Ich hatte ihn ein paar Wochen zuvor, an einem Samstagvormittag, bei den Proben kennengelernt. In der Pause erzählte er mir, all die Kürzungen im Kulturbereich, die Spanien gerade erlebe, habe er längst hinter sich.
Er schrieb Theatergeschichte und gehörte zu den wichtigsten Regisseuren im deutschsprachigen Raum: Thomas Langhoff. Nun ist er im Alter von 73 Jahren gestorben.
Der russische Wahlkampf ist auch eine Medienschlacht. Während Putin seine Stellvertreter ins Fernsehen schickt, wird er selbst im Internet auseinandergenommen.
Wir treffen Glenn Close beim Filmfestival von San Sebastián, wo sie für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wird. Sie wirkt zugleich schüchtern und warmherzig, elegant und völlig uneitel - und lacht gern.
Er wurde nur 23 Jahre alt - und war doch einer der wegweisenden Autoren des 19. Jahrhunderts. Vor 175 Jahren starb Georg Büchner.
Man spricht hier Eurolatein: Peter Eisenberg geht unserem Umgang mit Fremdwörtern auf den Grund. Deutsch ist eine Nehmersprache.
Michael Quasts Volks-Theater bekommt ein eigenes Haus. Der Kabarettist und Schauspieler zieht mit seiner „Fliegenden Volksbühne“ in ein Theater in Frankfurt-Sachsenhausen.
9000 Arbeitsstunden werden in den Bau der Motivwagen des Rosenmontagszugs investiert. Über die Motive stimmen die Mainzer Männer ab.
Nachhilfe zuerst: Die „Einführung“ nämlich ist republikweit an allen Theatern das meistgespielte Stück. Es dauert ungefähr eine halbe Stunde.
Eine Gruppenausstellung seiner selbst: Gerhard Richters Rang in der Geschichte ist gesichert. Zum achtzigsten Geburtstag feiert ihn Berlin in der Neuen Nationalgalerie mit einem außerordentlichen Bilderkonzert.
Im Fernsehen ist Heino Ferch allgegenwärtig: als Standardbesetzung für den Alphamann, den unbeschädigten wie den gebrochenen. Aber man weiß wenig über ihn. Eine Annäherung an einen bekannten Unbekannten.
Syrische Spione spähen in Berlin Oppositionelle aus. Je mehr das Regime unter Druck gerät, desto dreister gehen sie vor.
Vor dem Zweitliga-Spitzenspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Eintracht Frankfurt (20.15 Uhr) schlugen die Wellen hoch. Fortuna-Manager Wolf Werner spricht im Interview über die Vorwürfe von Eintracht-Trainer Veh und den Traum vom Aufstieg.
Audi meldet sich mit einem SUV zu Wort, das edel gemacht ist, kaum Defizite aufweist und bestens in die Zeit passt.
Die Klagen über den Niedergang der Kaffeehauskultur sind so alt wie das Kaffeehaus selbst. Einer der vituosesten Nörgler ist der Dramatiker Rolf Hochhuth.
Nicht Straßenproteste haben den rumänischen Ministerpräsidenten Emil Boc zum Rücktritt getrieben: es war seine eigene Partei. Die Gefahren, auf die sein Land zusteuert, sind um nichts geringer geworden.