Im Osten gibt es keine goldenen Bürgersteige
Im Ruhrgebiet leiden Städte nach Ansicht ihrer Bürgermeister, weil Milliardentransfers in die neuen Bundesländer fließen. Im Osten widersprechen Politiker, Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter heftig.
Im Ruhrgebiet leiden Städte nach Ansicht ihrer Bürgermeister, weil Milliardentransfers in die neuen Bundesländer fließen. Im Osten widersprechen Politiker, Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter heftig.
Vom Fernsehbildschirm ist die Augsburger Puppenkiste seit Jahren verschwunden. Jetzt sorgen Neuverhandlungen des Bayerischen Rundfunks für ein großes Echo. Gibt es eine Rückkehr?
Seine höchst amüsanten Stücke waren Welterfolge, er selbst als Dramatiker, Filmemacher, Erzähler und Schauspieler berühmt. Doch mit seinem Tod 1960 verschwand auch der Ruhm von Curt Goetz.
In der Diskussion um das Tanzverbot an den Kar- und Ostertagen setzt die Stadt Frankfurt auf die Kooperation der Diskotheken-Betreiber. Nun soll nur noch bei Beschwerden eingegriffen werden.
Mike Daisey erregte durch die drastische Schilderung der Verhältnisse in einem chinesischen Apple-Zulieferbetrieb große Aufmerksamkeit. Nun musste er öffentlich einräumen, diese Szenen erfunden zu haben.
Ein Mann auf vielen Bühnen: André Heller ist als Allroundpoet und Impresario keinem Genre ausgewichen. Diesse Woche wurde er fünfundsechzig. Christian Seiler hat ihm eine Biographie gewidmet.
Das sind die vier Gebote des Journalismus nach Albert Camus. In einem 1939 verbotenen, nun wiedergefundenen Leitartikel reflektiert er über Freiheit und Verantwortung der Medien.
Die Verbrechen in der Tosa-Klause als Thema im Schauspiel? „Du hast gewackelt. Requiem für ein liebes Kind“ von Franz Xaver Kroetz ist ein Wagnis. In München traut man sich seine Inszenierung zu.
Markus Lanz sieht sich als Daniel Craig des „Wetten dass...?“. Ob der bessere Vergleich nicht George Lanzenby gewesen wäre, wird sich zeigen. Zumindest muss er noch nicht mit Verwechslungen kämpfen, wie andere Promi-Kollegen.
Von der Anstellung bei Hugo Boss zum eigenen Label und einem Atelier in einem alten Hotel. Andrea Ulrich macht Kleider, die den zweiten Blick aushalten. Ein Besuch.
In Oslo läuft das Verfahren gegen den Attentäter Anders Behring Breivik. Doch das Land sieht auf sich selbst und fragt: Was ist falsch gelaufen in Norwegen? Eine Herausforderung.
Lähmen Zuschüsse die Kultur? Ein neues Buch fordert: Die Hälfte aller subventionierten Museen und Theater können ruhig verschwinden. Zur neuen Debatte über Kunst, Staat und Markt.
Schnelldurchlauf in Bielefeld: Kempowskis Biographie wird uraufgeführt. Wer nicht viel über den Schriftsteller weiß, dem werden einschlägige Stellen geboten. Und wer ihn schon kennt? Erfährt nichts Neues.
Spuk mit Paaren: Das Leben lässt sie untergehen, das Theater auferstehen. David Böschs grandiose Inszenierung von Ibsens „Gespenstern“ mit Kirsten Dene und Martin Schwab in Wien.
Teure Clubs? Die Mainzer Studenten tanzen lieber inmitten von Sperrmüll. Angefangen hat das mit einem Kultlokal in einem alten Bauwagen.
Das Frankfurter Varieté Tigerpalast hat wieder ein neues Programm, und hier ist eine Empfehlung: hingehen und ansehen.
Er ist „der Kerl, der Harry Potter war“. Und wie geht es jetzt weiter? Daniel Radcliffe über das Aufwachsen am Filmset, die erste Liebe, Heiraten, Gedichte und zu viel Geld.
Und holt mir die Frauen aus dem Keller: Elfriede Jelinek mischt sich unter Goethe. Daraus wird „Faust 1-3“, uraufgeführt im Schauspielhaus Zürich - als Geschlechterkabarett.
Der Künstler und sein Kritiker: Die Korrespondenz zwischen Ewald Mataré und Albert Schulze Vellinghausen gibt jede Menge Aufschlüsse, nicht nur über das Tier.
Die Beethoven-Biographie von Jan Caeyers lässt nichts aus, erklärt viel und hält sich raus: Vermessung eines epochalen Klangraums, gebaut von einem Ungewöhnlichen.
Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst haben auch an diesem Mittwoch mit Warnstreiks ihre Tarifforderungen bekräftigt. Tausende Pendler in Nordrhein-Westfalen konnten nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren. Auf den Straßen an Rhein und Ruhr bildeten sich kilometerlange Staus.
Fast so schön wie bei Fellini: Das Ensemble 9.November zeigt im Frankfurter Gallus-Theater „La Strada 2012“.
Joachim Gauck ist wieder zu Besuch bei der Linkspartei: Wegen der besonderen Geschichte der beiden, der Partei und Gaucks, werden die Delegierten der Linken ihn auch dieses Mal nicht wählen.
Die Bundesregierung will den Umbau der Energieversorgung beschleunigen. Auf diese und eine Reihe anderer Reformen einigte sich die Koalition bei ihrem Spitzentreffen. So soll etwa die Stiftung Warentest künftig im Auftrag des Staates Finanzprodukte prüfen und bewerten.
Netzwerke sind schwerer zu lieben oder: René Pollesch zeigt „Wir sind schon gut genug!“ am Schauspiel Frankfurt.
Skandal im Schauspielhaus Köln: „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ von Bertolt Brecht wurde zur Revue aufgepeppt, die Parabel ist zur Posse verflacht. Dem Verlag, der Werktreue verlangt, geht das zu weit.
Wer im Glashaus sitzt, darf ruhig mit Frauen werfen: Martin Kusej inszeniert „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ von Rainer Werner Fassbinder im Münchner Marstall.
Ein denkwürdiger Platz ist frei. Wer möchte, kann Thomas Manns Haus am San Remo Drive im Westen von Los Angeles beziehen, allerdings nur zur Miete.
Die Schauspielerin Geraldine Chapolin spricht über ihren Vater Charles, ihre Rolle als Tochter und Charlie, der allen gehört.
Burghart Klaußners großes Solo des Scheiterns: Wilfried Minks inszeniert am St. Pauli Theater in Hamburg den „Tod eines Handlungsreisenden“.
Regisseur Vincent Boussard und Dirigent Carlo Montanaro über die Oper „Adriana Lecouvreur“. Am Samstag hat die Produktion im Frankfurter Musiktheater Premiere.
Die Kommunen haben die ersten angekündigten Warnstreiks im Arbeitskampf um höhere Löhne für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes als unangemessen bezeichnet. In Frankfurt sollen am Montag kaum U- und Straßenbahnen fahren.
Am Spätnachmittag in einem Berliner Luxushotel strahlt Steven Soderbergh die gleiche professionelle Ruhe aus wie alle seine Filme seit seinem Debüt „Sex, Lügen und Video“. Aber das täuscht. Steven Soderbergh über seine Tops und Flops in Hollywood.