Revierderby geht immer
Drei Tage nach dem Duell mit Bayern München steht für Borussia Dortmund das Spiel des Jahres an. Jedenfalls das Revierderby. Schalke würde Schwarzgelb gerne endlich auch einmal Herzschmerz zufügen.
Drei Tage nach dem Duell mit Bayern München steht für Borussia Dortmund das Spiel des Jahres an. Jedenfalls das Revierderby. Schalke würde Schwarzgelb gerne endlich auch einmal Herzschmerz zufügen.
Löchrige Straßen, marode Fassaden: Sieht es wirklich so schlimm aus im Ruhrgebiet? Dank eines umfassenden Strukturwandels wurde viel erreicht, aber für die Zukunft nur wenig gewonnen.
Ausgerechnet in Pigeon Forge, inmitten der hügeligen Landschaft von Tennessee, steht ein Haus, so groß und mächtig wie ein Schiff - und erzählt die kurze Geschichte der Titanic.
Er brachte und dachte brillant zusammen, was andere nicht wagen - vor allem nicht so emphatisch. Zum Tod des Intendanten und Theatergedankenmachers Ivan Nagel.
Bereits vor drei Jahren hat John von Düffel Thomas Manns „Joseph“-Romane für das Theater adaptiert. Seiner Version widerfährt in der Berliner Inszenierung von Alize Zandwijk nun ein Himmelfahrtskommando.
Burkhard Jung ist Oberbürgermeister von Leipzig. Der Sozialdemokrat ist davon überzeugt, dass der Osten weiter auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist. Die Kritik aus dem Ruhrgebiet kann er aber nachvollziehen - zumal er selbst aus Siegen kommt.
In „Mad Men“, einer der besten Fernsehserien des Planeten, spielt er einen Werbemann aus den Sixties als Inbegriff der Virilität jener Zeit. Ein Lunch mit Jon Hamm – und der Versuch, den Mann von seiner Rolle zu trennen.
Unermüdlich arbeitet die Stadt Siegen an ihrem Namen. Das gelingt der Kommune ohne Berater, mit wenig Geld und viel Humor. Und Preise gibt es dort auch noch.
Die Rolle des Raymond in „Rain Man“ ist für Dieter Gring eine Herausforderung. Der Leiter der Hanauer Märchenfestspiele ist derzeit in Frankfurt engagiert.
Der Sieg des SPD-Kandidaten Feldmann bei der Frankfurter Oberbürgermeisterwahl bedeutet eine Zerreißprobe für das schwarz-grüne Milieu der Stadt.
In Mogadischu sind nach einem Selbstmordattentat auf ein Theater mindestens zehn Menschen getötet worden. Unter den Opfern sind auch der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees und der Chef des somalischen Fußballverbandes.
ADHS bezeichnet Hyperaktivität - meist bei Kindern. Aber auch Erwachsene haben sie, zum Beispiel Adriana Altaras. Die Schauspielerin hat in Berlin ein Opernprojekt mit unruhigen Kindern durchgeführt. Es war hart, aber erfolgreich.
Man spielt den Teufel weg und duckt sich vor ihm auf Stühlen: Shakespeares „Richard III.“ halten die Theater in Zürich und Düsseldorf zum Beispiel nicht aus. Also machen sie ihn zum Angestellten.
Oberhausens Kämmerer Apostolos Tsalastras spricht im F.A.Z.-Interview über den Tarifabschluss im öffentlichen Dienst, das Geld der Reichen und immobile Arbeitslose.
Mit Tiepolo gegen den Terror der Tiefsinnigkeit: Zehn Jahre Ironiekrise sind genug, zehn Jahre „Ende der Spaßgesellschaft“ machen Lust auf einen neuen Anfang
Städtebau für das kommende Weltreich unter Mussolini: Harald Bodenschatz zeigt, wie Italien zur führenden Architekturnation der Zwischenkriegszeit aufstieg - und zu welchem Preis.
Für die Wiederaufnahme von „Volpone“ ist Herbert Fritsch noch einmal ans Staatstheater Wiesbaden gekommen.
Um kurz vor zwei Uhr nachts machten wir uns auf in die Tiefgarage, bezahlten am Automaten die Nachtgebühr von 3 Euro. Doch die Schranke verweigert die Öffnung.
Auch die nordirische Hauptstadt will vom hundertsten Jahrestag des „Titanic“-Untergangs profitieren. Ein gigantisches Museum erinnert an den Bau im nahen Hafen und überdeckt die Katastrophe mit lokalpatriotischem Stolz.
Die Regierung nahm die erste Lesung des Gesetzes über den Fiskalpakt wichtig. Dass sie damit die Vereinigten Staaten von Europa gründe, erfuhr sie aber erst von Gregor Gysi.
Mit seinem eigenen Theater hat sich Remo Kell einen Traum erfüllt. Als Zauberer tritt er dort drei Mal in der Woche auf. Dahinter steckt harte Arbeit.
Mit Radio Multifon gibt Intendant Niels Ewerbeck am Freitag seinen Einstand im Frankfurter Mousonturm. Das Haus wird umgebaut.
Sat.1 setzt Harald Schmidt vor die Tür, an Thomas Gottschalks Stuhl im Ersten wird gesägt: Alltagsszenen aus einer überhitzten Branche, die nur noch Quoten, nicht mehr Qualität erkennt.
Geht das: gegen das Urheberrecht sein, aber für Kultur? Gegen das Google-Monopol, aber für das Internet? Wir fragten nach beim Piraten-Chef Sebastian Nerz.
Für das Wagner-Jahr 2013 rüsten die Bühnen zum großen „Ring“-Kampf. Nach vielversprechendem Beginn verrennt sich Achim Freyer jetzt in Mannheim bei der „Walküre“ in seiner eigenen Bilderflut.
Warum die Welt nicht untergeht, wenn Subventionen für Theater, Museen und Musikschulen gestrichen werden. Von Rainer Hank
Von der Verteidigung des Individuums gegen die Vermassung der Zeit: Hermann Hesse ist der Dichter der Stunde. Denn über die Krise des modernen Menschen hat uns keiner mehr zu sagen.
Ob Günther Jauch neuerdings einen Dramaturgen beschäftigt? Wir wissen es nicht. Auf jeden Fall hat er in seiner gestrigen Sendung „Gestresst – Arbeiten bis zum Umfallen“ ein Stilelement benutzt, das dem Zuschauer aus dem griechischen Theater bekannt sein könnte.
Die Kulturausgaben haben sich seit 1975 verfünffacht. Das staatsfinanzierte Angebot geht oft an den Kunden vorbei. Die Orientierung an deren Wünschen gilt als geschmacklos.
Ein Nationalheld und sein Porträtist: Das Deutsche Historische Museum und die Alte Nationalgalerie in Berlin feiern Friedrich den Großen und den Maler Adolph Menzel.
Hohe Schulden, eine stagnierende Wirtschaft, kein neues Geschäftsmodell: Den Bürgermeistern des Ruhrgebiets geht es wie der Regierung in Athen.
Die Brüder Grimm sind in Steinau im Jubiläumsjahr allerorten präsent. Das Schloss hält Angebote für Prinzessinnen und Ritter bereit.
Seine Vision von einem Operndorf in Afrika nimmt immer deutlichere Konturen an. Aber auch die Leerstelle, die der Künstler Christoph Schlingensief durch seinen Tod hinterließ, wird immer sichtbarer.