Lechzen nach der Lavalampe
Tim Burton und Johnny Depp retten mit „Dark Shadows“ das blutleere Genre des Vampirfilms. Dem schaurig-komischen Blutsauger-Dandy Barnabas Collins ist man gleich verfallen.
Tim Burton und Johnny Depp retten mit „Dark Shadows“ das blutleere Genre des Vampirfilms. Dem schaurig-komischen Blutsauger-Dandy Barnabas Collins ist man gleich verfallen.
Das Staatstheater Wiesbaden zeigt mit Mark Ravenhills „Shoot/Get Treasure/Repeat“, was man vom Theater verlangen kann.
O. E. Hasse und Marlene Dietrich haben sie besucht, August Diehl, Corinna Harfouch und Nina Hoss: Die renommierte Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ wird kaputtgespart.
Wo Politik zum guten Ton gehört und Herta Müller ihre verspätete amerikanische Ehrenrunde beginnt: Das New Yorker PEN-Festival unterstützt literarische Offenheit.
Täter-Opfer-Dialektik für eine Welt, in der sogar Gott nur noch mit dem Krückstock wedeln darf: David Bösch radikalisiert Wolfgang Borcherts „Draußen vor der Tür“ in Bochum.
Kann man im Wahlkampf das Wiener Kaffeehaus mit dem Web 2.0 und Aktionstheater kombinieren? Es kommt auf die Inszenierung an. Bei Jauch war es zu erleben.
Sie steht für ein junges Griechenland, das der Krise trotzt: improvisationsfreudig, intellektuell, international. Beim Gespräch zeigt sich die Regisseurin Athinas Rachel Tsangari als eigensinnige Künstlerin und engagierte Bürgerin.
Wenn Blinde Torball oder Fußball spielen, müssen sie sich auf andere Sinne verlassen. Ein Besuch bei einem Vereine für Sehbehinderte.
In ihrer Heimat wird Savon de Marseille nach alter Art hergestellt und erlebt jetzt eine wunderbare Renaissance. Eine Tour zu Schaumschlägern und Seifenopern.
Neu entdeckt und neu inszeniert: Stücke von Bruce Norris, Tennessee Williams und Gore Vidal. Ein Rundgang über den Broadway in politisierten Zeiten.
Große tragische Rollen liegen ihr. Derzeit steht Constanze Becker im Frankfurter Schauspiel als Medea auf der Bühne.
Man muss nicht unbedingt gleichzeitig lesen und essen. Aber Bücher und zugleich Delikatessen zu kaufen, das ist eine feine sinnliche Erfahrung - zu Besuch im Buchkäseweindelikatessengeschäft in Mantua.
Das Berliner Theatertreffen ist wieder einmal ausverkauft. Eine willkommenen Gelegenheit für die Szene sich selbst zu feiern, für ein Fest ohne rechten Anlass.
„Einer ist viele“ oder „So macht das Elend richtig Spaß“: Das Schauspiel Frankfurt amüsiert sich über Nis-Momme Stockmanns „Der Freund krank“.
Zuerst sollte sie das Vorzeige-Girlie geben, dann die Diva. Heute hat Heike Makatsch das Gefühl, mehr als früher bei sich selbst zu sein. Aber das Heike-Makatsch-Lachen, das ist natürlich geblieben.
Hoffenheim verliert schon wieder im eigenen Stadion und muss damit die letzten Träume von der ersten Europa-League-Teilnahme begraben. Hoffenheims Torwart Tom Starke patzt bei zwei Gegentoren.
Die deutschen Parteien knubbeln sich in der Mitte. Es macht kaum einen Unterschied, wer regiert. Nur in den Bundesländern sind Unterschiede stärker erkennbar. Daher: Vorsicht mit Zentralisierung! Der Sonntagsökonom von Philip Plickert
Nicolas Sarkozy gibt sich jetzt als „Kandidat des Volkes“. Er fährt aufs Land, um die Wähler von Marine Le Pen für sich zu gewinnen - und um sich selbst Mut zu machen.
Büchners Drama von 1835 ist ein Akt der Verzweiflung. Und so verzweifelt, wild und grimmig inszeniert es auch die Regisseurin Jette Steckel am Hamburger Thalia Theater. Unter großem Jubel.
Die Aufarbeitung des Abhörskandals in Großbritannien geht voran. Jeden Tag wird ein Kapitel aufgedeckt. Nach den Zeitungen gerät nun Rupert Murdochs Fernsehkonzern Sky ins Zwielicht.
Das mit ihr und mir war immer ein Hin-und-Her. Ich möchte ihr aber endlich das sagen, was ich in meinem Herzen trage.
Warum hat die Stadt Frankfurt kein Geld mehr für ihr Volkstheater? Erst ohne diese Bühne würde die Metropole am Main wahrlich provinziell.
Ein unverbrauchtes Gesicht: Ronald Zehrfeld ist als bester Hauptdarsteller für den Deutschen Filmpreis nominiert. Ein Gespräch über eine Kindheit in Ost-Berlin, Träume – und die Zukunft als „Schauspielette“.
Das Pilobolus Dance Theatre macht mit seinem Schattentheater international Furore. Nun ist es in Frankfurt zu sehen. Ein Besuch bei „Shadowland“ im ländlichen Connecticut.
Das Ressort „Kunst“ verspricht auch nicht immer eine Wohlfühlatmosphäre. Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) äußert sich im Interview zu ihrer Verantwortung für das kulturelle Gemeinwesen.
Dort liegt im Zürcher Schauspiel „Amerika“: Frank Castorf macht aus Franz Kafkas feinem Roman einen Volksbühnenjahrmarkt. Ein Vorgeschmack auf das, was uns in Bayreuth erwartet?
Bisher ließ sich das Occupy-Camp mit großstädtischer Liberalität rechtfertigen. Nun muss der Ordungsdezernent Frankfurts aber aufpassen, dass das Camp nicht zur Dauereinrichtung wird.
Humanitäre Tradition, multikulturelles Flair: Genf ist die internationalste Stadt der Schweiz – und Ausgangspunkt für eine unvergessliche Rhône-Wanderung.
Streitwagen fahren, Gladiatoren anfeuern – in Augusta Raurica können sich Gäste als echte Römer fühlen. Am 25. und 26. August findet dort „Panem et Circenses“ statt.
Die Welt zu Gast in Zürich: Aufstrebende Theater- und Tanzgruppen zeigen auf der Landiwiese ihr Können. Vom 16. August bis 2. September 2012 findet das Zürcher Theater Spektakel statt.
Wer einen Gourmettempel aufsuchen oder Weltklassekunst sehen will, ist in Basel genau richtig. Wer endlich einmal in den Rhein hüpfen möchte, natürlich auch.