Hast du denn ’ne Fassung?
Henry Hübchen ist einer der erfolgreichsten Darsteller Deutschlands. Er hat das nicht so geplant, es hat sich nur so ergeben. Das scheint überhaupt ein Prinzip seines Lebens zu sein.
Henry Hübchen ist einer der erfolgreichsten Darsteller Deutschlands. Er hat das nicht so geplant, es hat sich nur so ergeben. Das scheint überhaupt ein Prinzip seines Lebens zu sein.
Sie wollen im Alter nicht allein und füreinander da sein. Wenn das nicht geht, organisieren sie sich gegenseitig einen Pflegedienst. 14 Senioren leben unter einem Dach und meistern zusammen die Tücken des Alters.
Als ob die Zeit stehengeblieben ist: Am Gardasee kann man noch reisen, als wäre ein gewisser Herr Schmidt Kanzler, und die BRD nicht dem Osten zwangsbeigetreten.
Ein ganzer Hof von Erinnerungen öffnet sich - Alain Resnais, der Riese von Cannes, nimmt wieder am Wettbewerb teil und verkündet: Ihr habt noch gar nichts gesehen!
Champagner, Modistinnen und ein Tanzsaal im Hamburger Vergnügungsviertel: bei Karl & Faber in München geht’s hoch her - die Vorschau.
„Vor dem Gericht“ ist nach dem Katholikentag: Die Uraufführung von Sibylle Lewitscharoffs erstem Theaterstück im Nationaltheater Mannheim macht es sich diesseitig bequem.
Ich war im ukrainischen Ballett und habe dort auf Oberflächlichkeiten geachtet. Ein Abriss über Ästhetik im klassischen Tanztheater.
Von Baden-Baden nach Frankfurt, mit hohen Auszeichnungen im Gepäck: Andreas Krolik wird Küchenchef im Tigerpalast, im August fängt er an. Und wird auch am neuen Herd nach dem Geschmack seiner Kindheit suchen.
Die Deutschen entdecken ihre Liebe zur Provinz. Einige ziehen ganz raus, andere leisten sich ein Ferienhaus. Die meisten aber bleiben in ihrer Stadt und träumen sich hinaus.
Fast alle Bilder, die wir von Afrika kennen, haben wir gemacht. Das wollte Christoph Schlingensief ändern. Deshalb entsteht dort ein Dorf und bald auch ein Festspielhaus.
Für die einen sind sie brutale Chaoten, die im Stadion nichts verloren haben. Andere halten sie für eine Friedensmacht in den Fanblocks. Was hat es mit dieser Subkultur auf sich? Eine Saison mit der Szene Mainz.
Das war eine interessante Diskussion mit den neuen Volontären unserer Redaktion. Es ging um Authentizität. Der Auslöser für das Gespräch war die Frage, ob Politiker wie Hannelore Kraft deshalb erfolgreicher sind als zum Beispiel Norbert Röttgen, weil sie im Fernsehen natürlicher, herzlicher oder auch bodenständiger erscheinen. Hinzu kam die Frage, ob das Nach-Interview, das Claus Kleber vom „heute journal" in dieser Woche mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer zum Thema Röttgen geführt hat, ein Zufall war oder eine durchaus geplante Aktion, die Seehofer unglaublich spontan und authentisch erscheinen lässt.
Michael Degen erzählt im Jüdischen Museum die Geschichte seines Überlebens. Lange hatte er geschwiegen.
Eine interessante Diskussion mit den Volontären unserer Redaktion: Warum sind Politiker wie Hannelore Kraft deshalb erfolgreicher sind als Norbert Röttgen?
Ein Fremdenführer durch das Gebirgsmassiv der kollektiven Erinnerung: Peter von Matt zeigt uns in seinem neuen Essayband zerklüftete Bergwelten und schweizerische Seelenlandschaften.
Der große, feine, geliebte Regisseur Luc Bondy hat in Wien das neue Stück von Peter Handke uraufgeführt. Es heißt „Die schönen Tage von Aranjuez“ - und ist dem Regisseur vollkommen entglitten.
Jetzt ist es raus: Der neue Berliner Flughafen soll frühestens 2013 in Betrieb genommen werden - aber es gibt noch ein paar andere, größere Probleme. Eine Polemik gegen das Flughafenunwesen.
Hier steht der Mensch im Mittelpunkt: Der Stückemarkt des Berliner Theatertreffens stellt junge Nachwuchsdramatiker vor - nicht alles, was sich gut liest, spielt sich gut.
Wie gefährlich ist der Salafismus? Mit dieser Frage befasste sich Sandra Maischberger in ihrer Sendung, die bisweilen wie absurdes Theater wirkte. Entlarvend war sie trotzdem - für den eingeladenen Salafisten.
Die ganze Pracht des Barockzeitalters wird neu lebendig: Stefan Herheim beglückt Auge, Herz und Hirn mit seiner Inszenierung von Händels „Xerxes“ an der Komischen Oper Berlin.
Im Wiener Theater „Brut“ werden Senioren für Krampfadern und Rollatoren vom jungen Publikum beklatscht. Sie sagen der heranwachsenden Generation gehörig die Meinung - und wollen ihren Lohn.
Peter Handke hat ihn für das Theater, Wim Wenders hat ihn für das Kino entdeckt. Aber in den letzten zwanzig Jahren war er vor allem im Fernsehen zu sehen. Annäherung an einen Lieblingsschauspieler.
In Genf wird eine Flasche aus der Zeit von Goethes „Werther“ versteigert. Ein 1774er Vin Jaune. Seine Geschichte ist mehr als ein Geschmack.
Fachleute fordern, dass Frankfurt ein Produktionshaus für zeitgenössisches, spartenübergreifendes Kinder- und Jugendtheater bekommt.
Ihr fehlt ja nichts, sie spielt ja nur: Cate Blanchett gastiert als flotte Lotte in „Groß und klein“ von Botho Strauß bei den Wiener Festwochen.
Die Dichterin Judith Herzberg ist in Wiesbaden ein bekannter Gast. Nun ist erstmals eines ihrer Stücke bei den Maifestspielen zu sehen: „Über Leben“
Arbeitslosigkeit, Armut, Drogen und Gewalt: Die Dortmunder Nordstadt hat alle Probleme, die ein Viertel auch nur haben kann. Mitten in der Stadt, die als „Herzkammer der Sozialdemokratie“ gilt, bekommt die SPD die sozialen Schwierigkeiten nicht in den Griff.
Bücher von Christos Tsiolkas, Marc Fischer, Georges Perros und Janet Frame. Und: Drei Neuübersetzungen August Strindbergs.
Auch dieses Mal wird wohl das Lager der Nichtwähler die stärkste Kraft sein: Trotz der Appelle ihres Präsidenten dürften die Algerier kaum von ihrem Recht Gebrauch machen, ihre Volksvertreter zu bestimmen.
Thomas Gottschalk lud protestierende Schauspielstudenten ein, deren Hochschule eine Bruchbude ist. Alle Welt gönnt ihnen bessere Studienbedingungen, nur nicht das Berliner Parlament.
Tim Burton und Johnny Depp retten mit „Dark Shadows“ das blutleere Genre des Vampirfilms. Dem schaurig-komischen Blutsauger-Dandy Barnabas Collins ist man gleich verfallen.