Rosenkrieg im Ruhrgebiet
Ein Beweis, zu welchen Höhenflügen man noch fähig ist: Das Theater Duisburg kämpft mit einem hinreißenden „Don Giovanni“ für den Fortbestand der Deutschen Oper am Rhein.
Ein Beweis, zu welchen Höhenflügen man noch fähig ist: Das Theater Duisburg kämpft mit einem hinreißenden „Don Giovanni“ für den Fortbestand der Deutschen Oper am Rhein.
Er hat deutsche Soldaten und russische Emigranten gespielt, Opern und Filme inszeniert, er war mit Marlon Brando befreundet, bezauberte Judy Garland. Doch was sagt Maximilian Schell, 81, wenn man ihn fragt, ob sein Leben vollendet ist?
Mit „The Newsroom“ singt der Autor Aaron Sorkin das Hohelied auf den Journalismus und nimmt Amerikas Nachrichtenfernsehen auseinander. Beim Schreiben hat er sich aber die Nase gebrochen.
Tevje leidet, der Himmel weint dazu: Die Bad Hersfelder Festspiele zeigen das Musical „Anatevka“.
Ist amerikanische Psychopolitik für den Tages-, Haus- und Kabarettgebrauch auf Europa übertragbar? Das Mannheimer Theater versucht’s mit Tony Kushners „Tiny Kushner“.
Der Vizepräsident fürs internationale Geschäft von Groupon muss zwei Führungskräfte ersetzen. Im Gespräch erklärt er, wie er die Lücke schließen und das Gutscheinportal entwickeln will.
Shakespeares tollste Komödie wird unter Michael Thalheimers Regiedampfwalze in München zu einer Horrorschau aus Blut und Hoden, Irrsinn und Gewalt. Also eine ganz und gar konventionelle Inszenierung.
Thema diesmal: Zähne. Kimbra. Die Heiterkeit. Rumer. Das Millowitsch-Theater und das leid des Leihwagenfahrens.
Clowns gelten heute als so unzeitgemäß wie der Zirkus selbst. Hat der Clown eine Zukunft? Und wie kommt es, dass Clowns vielen Kindern keine Freude, sondern sogar Angst machen – und manchem Erwachsenen auch?
Robert Wilson inszeniert das Leben der serbischen Performancekünstlerin Marina Abramovic in Basel als keimfreie Apotheose.
Ödön von Horváth nannte sein Fräuleinuntergangsdrama „Glaube Liebe Hoffnung“ einen „kleinen Totentanz“. Bei den Wiener Festwochen macht Christoph Marthaler daraus einen großen Gesangsverein.
Die Frankfurter freie Theaterszene wehrt sich gegen den Bericht der Perspektivkommission. Die wirft ihr vor, das „postdramatische Theater“ komme zu kurz
In Bochum geht Angst um. Nachdem Nokia im Jahr 2008 gegangen ist, wackelt nun das Opel-Werk. Doch es gibt Anzeichen, dass sich die Stadt abermals berappeln wird.
Kurz vor der entscheidenden zweiten Runde der Parlamentswahlen muss sich Präsident Hollande Sorgen um sein Bild im Lande machen: Seine Lebensgefährtin rächt sich an ihrer Vorgängerin - per Twitter.
Zwei Männer lieben sich auf Hessisch: Das Musical „Ein Käfig voller Narren“ im Frankfurter Volkstheater. Die Premiere war trotz EM-Konkurenz ausverkauft, auch dank „Bäppi“.
Die Zahl der Abonnenten seit 2009 verdoppelt, vier von fünf Plätzen verkauft und in der jüngsten Spielzeit so viele Besucher wie seit 30 Jahren nicht gezählt: Das Schauspiel Frankfurt zieht eine positive Bilanz.
In einem Theater in der chilenischen Hauptstadt Santiago ließ ein harter Kern von Verehrern den früheren Diktator Augusto Pinochet hochleben. Auf den Straßen lieferten sich Demonstranten und Polizisten Gefechte.
In Frankfurt ist sie Phädra, aber zur Sommerpause zieht es Stephanie Eidt zurück zu ihrer Familie nach Berlin.
Das Smartphone ist für viele im Berufsleben nicht mehr wegzudenken. Aber auch auf Reisen entpuppt sich das Gerät als praktisch. Was der internetfähige Reisebegleiter so alles kann.
Wächst die Welt wirklich zusammen? Asien und Europa sind immer noch Paralleluniversen. Die vergangenen zehn Jahre markieren nicht nur den Aufstieg Asiens, sondern auch den Abstieg Europas.
Nomen est omen: In ihren Frankfurter und Zürcher Poetikvorlesungen liest Sibylle Lewitscharoff Leviten und wettert löwenherzig gegen den zeitgenössischen Realismus.
Was sie zeigt, verfolgt uns bis in Träume, wo fernöstliche Prinzessinnen im Dampfbad Goldfischen beibringen, wie man sich einen Schnurrbart schminkt: Der Malerin, Autorin, Fotografin und Regisseurin Ulrike Ottinger zum Siebzigsten.
Die Mehrheit der Bewohner des Rhein-Main-Gebiets erachtet Museen, Theater und Konzerte auch im Kampf um Fachkräfte als wichtig. Dies hat eine Umfrage für den regionalen Kulturfonds ergeben.
Da capo bitte: Das Gastballets de Monte-Carlo spielen Jean-Christophe Maillots „Romeo und Julia“ in Köln. Die Stadt erfährt, was ihr durch das eigene, weggesparte Tanzensemble fehlt.
Das Stück blieb liegen, verschwand im Archiv und wurde vergessen: Fast fünf Jahre nach dem Tod des großen Theatermanns wurde George Taboris „Abendschau“ bei den Ruhrfestspielen uraufgeführt.
Der russische Präsident glaubt nur an Stärke. Das merkt man dem Land auch an: überall Betrügereien, Korruption und Rechtsbeugungen. Aber das System Putin gerät jetzt in die Defensive.
Der Satan stürzt Stalins Welt - mit einem Bananentrick. Dieser Geniestreich in Michail Bulgakows Roman „Der Meister und Margarita“ kommt in Simon McBurneys Wiener Theaterfassung unter die Klapsmühlenräder.
Geringgeschätzte Künstler und die Verteidigung der Kultur gegen „Geiz und Gier“: Wissen die Unterzeichner des Urheber-Aufrufs wirklich, was sie da unterschrieben haben?
Mit einem frugalen Dinner feierte das verarmte Nachkriegsengland die Krönung seiner jungen Königin. Heute, nach sechzig Jahren, hat sich alles in England geändert. Nur die Queen nicht.
Weite macht noch keinen weiten Horizont: Das Hebbel-Theater zu Besuch in Tempelhof. Auf dem geschlossenen Flughafen findet die große Ausstellung „The World is not fair“ statt.
In Frankfurt gibt es alles, was man braucht: Der Bariton Sebastian Geyer lebt seit zwei Jahren in der Stadt.
Ein Land unter dauernder Spannung: Der Schriftsteller Atiq Rahimi erzählt vom intellektuellen Leben am Hindukusch. Für Schuld und Sühne muss immer das Kollektiv herhalten.
Herzhafte Blicke ins Blut-und-Sperma-Theater: Cecilia Bartoli geht mit Händels „Giulio Cesare“ in ihre erste Saison als singende Prinzipalin der Salzburger Pfingstfestspiele.