Londons Schuld
Die britischen Kommunen sind alarmiert: die Kürzungen des Kulturetats der Zentralregierung sind drastisch. Wird nun eine Welle von Verkäufen kommunaler Sammlungen stattfinden?
Die britischen Kommunen sind alarmiert: die Kürzungen des Kulturetats der Zentralregierung sind drastisch. Wird nun eine Welle von Verkäufen kommunaler Sammlungen stattfinden?
Wer überhaupt wissen will, was Theater noch kann, der wird in den Inszenierungen der Andrea Breth sein großes Zuschauerglück finden. Alte Stücke wirken bei ihr, als wären sie gerade erst entdeckt und erfunden worden. Und ein „Don Carlos“ als Uraufführung - das gibt es nur bei ihr. Eine Lobrede auf die Schillerpreisträgerin.
Alle Menschen seien gleich, heißt es. Aber niemand glaubt das wirklich. Schon von Herkunft sind wir verschieden. Kann man deshalb von menschlichen Rassen reden?
Die Terroristen haben mit ihren Anschlägen auch den europäischen Werten den Krieg erklärt. Was können unsere Toleranz und Vernunft gegen ihren Nihilismus ausrichten? Ein Gespräch mit der in Paris lebenden Schriftstellerin Gila Lustiger.
Die Attentate in Paris richteten sich gezielt gegen eine lebensbejahende Kultur des Ausgehens. Viele kulturelle Veranstaltungen werden in diesen Tagen abgesagt – und ein Kinofilm, den die Realität eingeholt hat.
Klassisches Drama trifft moderne Verkehrserziehung: Eine Ausstellung im Stuttgarter Linden-Museum zeigt die vielen Wandlungen und Funktionen des Schattentheaters.
Es gibt Wichtigeres als Fußball. Aber Millionen Menschen lieben die An- und Entspannung des Spiels. Wir dürfen uns nicht kleinmachen vor der wachsenden Bedrohung. Sonst würden wir zu Sklaven der Gewalt.
Zum zehnjährigen Jubiläum prämiert der Theaterpreis „Der Faust“ eine Rolle in Goethes gleichnamigen Drama. Die Schauspielerin Bibiana Beglau wird für ihren Münchner Mephisto geehrt.
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Nach den Anschlägen in Paris sind auch in Moskau die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt worden. Schon der mögliche IS-Anschlag auf das russische Flugzeug über Ägypten zeigt die gestiegene Terrorgefahr.
Aus Furcht vor weiteren Anschlägen lassen Regierungen weltweit zusätzliche Sicherheitsregeln greifen. In London, New York, Moskau und Berlin zeigt die Polizei mehr Präsenz. Mehrere Länder verschärfen ihre Grenzkontrollen.
Die Anschläge in Paris mit mindestens 128 Toten sind nach den Worten des französischen Präsidenten von der Extremisten-Miliz Islamischer Staat verübt worden: „Das ist ein Kriegsakt“. Francois Hollande ordnete drei Tage Staatstrauer an.
Nach den verheerenden Anschlägen von Paris erzählen die Überlebenden vom Horror: Wild um sich schießende Terroristen und das angstvolle Warten auf Hilfe. „Diese Schüsse sind so laut, sie gehen dir durch Mark und Bein.“
Die „Spiegel“-Story über den DFB hat einige aus der Spur gebracht. So hielt „Focus“-Gründer Helmut Markwort die Artikel für unwürdig - und wurde dafür abgewatscht. Doch so ein Journalisten-Theater kann man auch ganz alleine aufführen.
Was tragen eigentlich männliche Stars auf dem roten Teppich? Der Schauspieler Clemens Schick lässt sich von Prada einkleiden. Über das wachsende Geschäft der Modemarken mit „Freunden des Hauses“.
Wie kein anderer Politiker verkörperte der geborene Hamburger Helmut Schmidt das Bild des Hanseaten. Ein Mann, der mit kühlem Kopf Krisen meisterte und die Vernunft als Maßstab politischen Handels nahm.
Eigentlich müsste es „Le nozze di Susanna“ heißen, denn Anna Prohaska ist als Susanna pure Musik. In Jürgen Flimms Berliner „Figaro“-Inszenierung sprengen die Sänger die Bank. Und lassen dabei sogar die Bremstaktik des Dirigenten vergessen.
Ohne Mikrofonständer geht es nicht: Jedes Jahr präsentieren sich die Absolventen der Schauspielschulen den deutschen Intendanten – an den Münchner Kammerspielen diesmal öffentlich.
Die wenigen „Supertrainer“ wie Jürgen Klopp, Pep Guardiola oder José Mourinho sorgen für großes Theater im Fußball. Dabei ist ihre Stellenbeschreibung ganz simpel: Sie ist fast wie die von 007.
Marihuana ist legal, Sexshops sehen aus wie Drugstores, im Stadtrat sitzt eine Trotzkistin - und trotzdem ist Seattle die Walhalla des amerikanisch-puritanischen Turbokapitalismus. Wie passt das alles zusammen? Und warum funktioniert es so unverschämt gut?
Menschen lernen durch Nachahmung, und die Kultur ist ein einziger Vorgang der mimetischen Vermittlung. Das war die zentrale These des Philosophen René Girard. Jetzt ist er im Alter von 92 Jahren verstorben.
Weniger von als nach Friedrich Schiller: Christoph Bornmüller macht etwas mit den „Räubern“ am Staatstheater Darmstadt.
Wunderhengst ist anderswo: Paul Schockemöhle ist Mitbesitzer von Totilas. Aber auf Gut Lewitz hat er keine Zeit, mit der Vergangenheit zu hadern. Er muss die besten Pferde der Welt züchten – und damit noch reicher werden.
Wenn der Fußball Heimat und Sinn bieten soll, wird es teuer. Viele kleinere Vereine bauen große Stadien und leben weit über ihre Verhältnisse. Am Ende haftet der Steuerzahler. Eine Spurensuche.
Sie standen vor dem Aussterben, doch nun erleben evangelische Klöster einen Aufschwung. Ohne Gelübde und ohne Pflicht zum Gehorsam wirken diese weithin unbekannten Gemeinschaften anziehend, gerade auf alleinstehende, ältere Frauen.
Heute feiert er seinen Achtzigsten: Hier verrät der Theater- und Opernregisseur Dieter Dorn, was er im Theater nicht erträgt – und was er von Politikern und Stars hält.
Er ist der Schurke im neuen James-Bond-Film Spectre. Im Interview spricht Christoph Waltz über Wodka-Martinis, Klischee-Machos und seine Rolle als Bösewicht.
Sie sind nicht mehr allzu viele, aber sie wollen kämpfen: Der Kreisverband der Frankfurter Piraten tritt zur Kommunalwahl an. Ihr Programm klingt teuer.
Die neue Basler Dramaturgie unter Andreas Beck: Zum Saisonauftakt gibt’s „modernes Erzähltheater“. Doch geht das auf bei Tony Kushners „Engel in Amerika“ und Dorothee Elmigers „Schlafgänger“?
Ein kritischer Investor vermutet Bilanzbetrug beim kanadischen Pharmakonzern Valeant. Die Vorwürfe werden an der Wall Street gehört.
Das Computerspiel „Assassin’s Creed“ dürfte mehr Jugendlichen Geschichte nahegebracht haben als die Historiendokus des Fernsehens. Die jüngste Folge spielt in London, im Jahr 1868. Wir treffen Marx, Darwin und Dickens. Und was passiert?
José Mourinho verliert bei Chelsea zunehmend die Kontrolle – auch über sich selbst. Wieder schlug er über die Stränge und wird bestraft. Nun könnte ausgerechnet ein Deutscher über sein Schicksal entscheiden.
Nach dem Sturz des Janukowitsch-Regimes: Ein Wahlkampf mit Filmen, Kopfschmerzmittel und zumindest etwas fragwürdigen Kandidaten. Ein Besuch vor der Kommunalwahl in Poltawa.
Der Künstler Hans-Jürgen Kuhl hat im großen Stil Blüten fabriziert und ging dafür ins Gefängnis. Heute ist er ein freier Mann, aber der Reiz des Fälschens bleibt.
Unter dem neuen König Salman scheint Saudi-Arabien sich kulturell dem Westen annähern zu wollen. Es wird freudig getwittert, gemailt und Theater gespielt – längst auch von Frauen. Steht eine kulturelle Wende bevor?
Im Hochtaunus fühlen sich Wenig-Begüterte schnell als Menschen zweiter Klasse. Im reichsten Kreis Deutschlands wird ihnen ihre Situation besonders deutlich vor Augen geführt. Das zeigt auch eine Studie des evangelischen Dekanats.