Die geheime Abwehrkraft des Geldes
Ehrgeiz des Bösen: Ayad Akhtar „Junk“ wird am Münchner Residenztheater gespielt – ein düster-zynisches Lehrstück über den amoklaufenden Kapitalismus.
Ehrgeiz des Bösen: Ayad Akhtar „Junk“ wird am Münchner Residenztheater gespielt – ein düster-zynisches Lehrstück über den amoklaufenden Kapitalismus.
Hinter den Kulissen des Schauspielhauses Dresden konkurrieren Kunst und Technik miteinander. Auf eine rotierende Scheibe aufspringen, ist zum Beispiel verboten
in einem Bensheimer Kellertheater glänzen Amateure und führen Krimis, Komödien und Kinderstücke auf. Meist vor ausverkauftem Haus.
Der jüdische Rapper Ben Salomo hat an den Frieden im Hip-Hop geglaubt. Jetzt schmeißt er hin. Im Interview sagt er, warum.
Nie hat Kleist mich überzeugt, aber eine Chance soll er noch haben: mit dem „Käthchen von Heilbronn“. Protokoll einer Entgeisterung.
Britisches Doppel in Wien: Während die Inszenierung von Benjamin Brittens „A Midsummer Night’s Dream“ um Aktualität bemüht ist, schwelgt Gavin Bryars’ „Marilyn Forever“ in sentimentalen Erinnerungen.
Die New Yorker Designerin Tory Burch bewirbt in Berlin ihre Kollektion – und betreibt „women empowerment“.
Bewegter Anblick aus unruhigen Zeiten: Der spätgotische Schnitzer Erasmus Grasser gab seinen Holzfiguren den lasziven Hüftschwung eines Elvis Presley.
Am 26. April 2018 diskutiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung mit interessierten Bürgern im Frankfurter Opernhaus über die Künste in Zeiten der gesellschaftlichen Spaltung.
In dem Film „A Quiet Place“ arbeitet Emily Blunt erstmals mit ihrem Mann zusammen. Wieso sie seitdem fast jeden Abend Whiskey trinkt und wie sie sich in ihrer neuen Rolle als Amerikanerin fühlt.
Asterix-Fans unter sich: Wenn eine Horde von zehn Jungen bei einer Familienstudienreise die Ewige Stadt erkundet, ist das Tempo hoch.
Einmal im Jahr bricht Harry Boos vom Kaiserstuhl nach Ketchikan auf, um den Sommer in Alaska zu verbringen. Er lebt in einer Hütte, sein Nachbar wohnt weit weg.
James Comey ist auf Werbetour für sein Buch. In New York verrät der ehemalige FBI-Chef, warum er Mitgefühl mit Donald Trump empfindet, in Sachen Hillary Clinton aber alles richtig gemacht habe.
Im Ostritz wollen sich am Wochenende Neonazis aus ganz Europa treffen. Doch die Region wehrt sich dagegen – mit prominenter Unterstützung.
An fehlerhaft geplanten Straßen stehen Häuser wie „monolithische Giganten“: Martin Wentz, der Vater des Europaviertels, ist mit dem Stadtteil unzufrieden. Er hat aber auch Verbesserungsvorschläge.
Vor dem Halbfinale im DFB-Pokal gelingt es Trainer Kovac, im Training die Stimmung aufzuhellen. Mascarell gegen Schalke wieder einsatzfähig.
Emmanuel Macron spricht nicht nur vor dem EU-Parlament, im Fernsehen erklärt er sich auch den Franzosen. Die Journalisten versuchen, ihn aus der Reserve zu locken. Doch sie verlieren nach Punkten.
Es muss nicht immer Humperdinck sein: Das Thalia Theater in Hamburg bringt das Märchen von „Hänsel und Gretel“ neu heraus. Auch Till Lindemann von „Rammstein“ ist mit von der Partie.
Für ihre Enthüllungen im Weinstein-Skandal werden drei Journalisten von „New York Times“ und „New Yorker“ mit dem Pulitzer-Preis geehrt. Auch der Rapper Kendrick Lamar darf sich freuen.
Rui Horta macht sich am Staatstheater Darmstadt seinen Tanztheater-Reim auf unsere Gesellschaft.
Das Bundesverfassungsgericht zwingt die Politik, die Grundsteuer neu zu regeln. Aber wie gerecht ist eine Steuer auf Immobilien überhaupt?
Dass Modeschöpfer auch Kostüme für Theateraufführungen entwerfen, liegt eigentlich nahe. Trotzdem trauen sich nur wenige Designer an diese Aufgabe heran – Tutia Schaad wagt es immer wieder.
Razzia am Kopstadtplatz: In Essen setzen Polizei und kommunale Behörden im Kampf gegen kriminelle kurdisch-libanesische Familienclans auf „Nulltoleranz“. Hilft das?
Die Deutsch-Israelischen Literaturtage beschäftigen sich in diesem Jahr mit der Frage nach Gerechtigkeit. Am Eröffnungsabend suchen Mira Magén und Clemens Meyer nach einer Antwort – ein wirkliches Gespräch findet allerdings nicht statt.
Einen Tag bevor er sein Kind und seine Ex-Frau getötet haben soll, hatte der Verdächtige von Hamburg offenbar das Sorgerecht für die Einjährige verloren. Auch über seine Hintergründe wird mehr bekannt.
Zwei Brüder und ihr Weg in die Bundesliga: Maximilian und Johannes Eggestein sprechen im F.A.Z.-Interview über die ersten Erfahrungen bei Werder Bremen, die Jagd nach immer jüngeren Talenten – und was sie im Fußball glücklich macht.
Seit Dezember hat die Polizei in Los Angeles Vorwürfe gegen Schauspieler Kevin Spacey wegen sexueller Übergriffe untersucht. Jetzt hat sie der Staatsanwaltschaft einen Fall vorgelegt.
War dies der endgültige Abgang einer Ikone? Turins Torwart wütet nach dem Elfmeterpfiff in der Nachspielzeit gegen den Schiedsrichter und muss mit Rot vom Platz. Auch später hat Buffon noch einiges zu sagen.
Im Schatten des Künstlers: Zu Lebzeiten galt Walther von Goethe als unwürdiger Enkel des Dichters, doch er sicherte das Familienerbe für die Öffentlichkeit.
Als Diktatur und Avantgarde paktierten: Die Fondazione Prada lässt in Mailand die Kunst des italienischen Faschismus auferstehen.
Wilde wie wir: Tilmann Köhler inszeniert „Medea.Stimmen“ von Christa Wolf am Deutschen Theater Berlin. Dabei verzichtet der Regisseur auf eine Aktualisierung. Er vertraut auf die Stärke der Vorlage.
Diese fiktive Stadt prägte ein Jahrhundert: Im Museum LA8 in Baden-Baden werden Bilder aus Krähwinkel ausgestellt. Zu sehen ist darin ganz Deutschland.
Auf einmal erwachen die toten Azteken und mischen sich unter die Besucher: Antje Schupp inszeniert Antonio Vivaldis Oper „Motezuma“ in Ulm.
Mainz 05 wahrt mit dem 1:1 ihren Vorsprung vor Köln. Doch es wäre viel mehr möglich gewesen. Aber ein Spieler verliert die Nerven.
Super Wetter, Sonne, Menschen in Einkaufslaune: Die Münsteraner Innenstadt war voll, als der Vorfall passierte. Passantinnen berichten gegenüber FAZ.NET, was sie gesehen haben.
Der Prozess gegen den russischen Regisseur Kirill Serebrennikow ist groteskes Theater – mit so unerwarteten wie ausdrucksvollen Helden. Ein Gastbeitrag.