Eine Girlband für Kim Jong-un
Der nordkoreanische Diktator hält zwar an der Machtpolitik seiner Vorväter fest, setzt aber neue ästhetische Akzente: im Pop. Exklusiver Vorab-Auszug aus dem Buch „Der Spieler. Wie Kim Jong-un die Welt in Atem hält“.
Der nordkoreanische Diktator hält zwar an der Machtpolitik seiner Vorväter fest, setzt aber neue ästhetische Akzente: im Pop. Exklusiver Vorab-Auszug aus dem Buch „Der Spieler. Wie Kim Jong-un die Welt in Atem hält“.
Vor einem Jahr hat die schwedische Teenagerin Greta Thunberg ihre Schulstreiks begonnen. Heute ist sie weltberühmt und segelt über den Atlantik. Wir zeigen die Leute hinter ihr.
Sex, Gewalt und irritierend gute Laune: Kornél Mundruczó inszeniert Molnárs Vorstadtlegende „Liliom“ mit Robotergreifarmen, und Theresia Walser veranstaltet in ihrem neuen Stück ein Blutbad in der Fußgängerzone. Zwei Premieren bei den Salzburger Festspielen.
Von Zusatzjobs bis zur Arbeitslosigkeit: In der Uraufführung von Jérôme Bels „Isadora Duncan“ erfährt der Zuschauer Dinge über die Arbeitsbedingungen der Tänzer, nach denen er nie zu fragen gewagt hätte.
Ein Desaster, wenn allein die Musik das Zepter schwingt: Valery Gergiev und Andreas Kriegenburg verderben in Salzburg Verdis „Simon Boccanegra“.
Für „Romy“-Schauspielerin Marie Bäumer ist ein Auto Freiheit und ein ausgemisteter Kleiderschrank eine Erleichterung. Auch warum auf der Welt dringend Momos gebraucht werden, verrät sie im Fragebogen.
Wenn wir die politischen Wunden heilen wollen, müssen wir unser kulturelles Gedächtnis erweitern: Die DDR war nicht nur ein Unrechtsstaat, sondern auch ein Ort, an dem ästhetische Experimente stattfanden.
Angela Merkel hat im Urlaub in Südtirol auf einem Balkon ein Buch über Shakespeare studiert. Oder ging es eigentlich um Trump? Auf jeden Fall ist sie jetzt Spezialistin für Tyrannen.
Berühmt wurde er durch seine Rolle als freiheitsuchender Biker in dem Kultfilm „Easy Rider“. Jetzt ist Peter Fonda in seinem Haus in Los Angeles gestorben.
Angela Schanelec gehört zu den kontroversesten Figuren im deutschen Kino. Jetzt ist ihr neuer Film „Ich war zuhause, aber ...“ zu sehen. Er zeigt: Bilder sind nicht zwangsläufig leichter zu verstehen als Texte – mitdenken lohnt sich bei beiden.
Judith Butler wird an den Universitäten als Gendertheoretikerin verehrt. Dabei hat sie ihre Theorie längst einer politischen Ideologie geopfert, die Unterwerfung lehrt.
Die Frankfurter Volksbühne kann im September nicht eröffnen. Grund ist der Schimmelbefall im Gebäude. Der Kartenvorverkauf für die Vorstellungen ist eingestellt.
In Paris ist Joël Pommerats Theater-Produktion „Ça ira (1) Fin de Louis“ seit Wochen ausverkauft. Ein Zeichen vorrevolutionärer Stimmung in der Stadt?
In Frankreich werden rund eine Milliarde Bücher pro Jahr gelesen: Die Franzosen lesen genug, wähnen sich aber unablässig in der Literaturkrise. Ein Gastbeitrag über eine Anomalie.
In Salzburg bringen Achim Freyer und Ingo Metzmacher George Enescus Oper „Œdipe“ heraus. Das Stück entführt das Publikum mit phantastischen Bildern und gespenstischen Schattenspiele in ein surreales Traumland.
Es ist sinnvoll, nach Ideen zu suchen, um das Müllaufkommen zu senken. Doch dem Umweltministerium fehlt ein konsistenter Plan. Es wäre schön, mehr über Stoffkreisläufe und echte Umweltfolgen zu sprechen – als über aktionistische Ideen.
Der Schädel eines Dickhäuters aus Kassel half dem Forschergeist von Deutschlands größtem Dichter und Denker auf die Sprünge. Und auch in der Kasseler Bevölkerung war der Elefant beliebt.
Nach gerade einem Jahr steht Italiens Koalition vor dem Aus. Salvinis Lega gibt sich nach dem Misstrauensantrag gegen Regierungschef Conte siegessicher. Die Kräfteverhältnisse haben sich gedreht – und dem Land steht ein heißer Herbst bevor.
Haben Sie Zeit und Lust, Samstag oder Sonntag etwas im Rhein-Main-Gebiet zu unternehmen? Eine Übersicht über die wichtigsten Termine.
Verteufelt human: „Iphigenie in Aulis“ von Euripides ist ein zu unrecht vergessenes Meisterstück, das in Camp David spielen könnte.
Die Hohenzollern fordern Gegenstände aus dem einstigen königlichen Vermögen vom deutschen Staat zurück. Ein Blick auf die rechtlichen und historischen Wurzeln der bisher geltenden Einigung.
In Israel ist Max Brod heute viel populärer als dessen Freund Franz Kafka. Über Brods Nachlass ist lange gestritten worden. Jetzt ist klar: Er gehört nach Jerusalem.
Zum Einkaufen in das Erdgeschoss, das wäre doch mal was. Soll künftig im Rhein-Main-Gebiet möglich sein. Und Offenbach will sich verschönern. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, lesen Sie in der FAZ.NET-Hauptwache.
Wer sind eigentlich die Eliten, die gegenwärtig so viel Zorn auf sich ziehen? Ein Interview mit der Soziologin Cornelia Koppetsch über neue Regeln der Machtverteilung und Widersprüche des Kosmopolitismus.
Ein Mann und das Bild einer Frau: Ritesh Batra erzählt in seinem Film „Photograph“ eine romantische Geschichte, die alle Zutaten eines tollen Bollywood-Musicals hat. Obwohl nicht mal gesungen und getanzt wird.
Immer dienstags erobern die Skater die Straßen der Stadt. Zur Abendfahrt treffen sich Profis und Wiedereinsteiger. Teil zwei der Serie „Frankfurt als Fitnessstudio“.
Hier liest man sich gerne fest: Karlheinz Brauns Erinnerungsbuch macht die deutsche Bühnen- und Kulturgeschichte von 1945 bis heute lebendig.
Der übrigen Welt weit vorausgeeilt: Vor hundert Jahren eröffnete die „Neue Abteilung“ der Berliner Nationalgalerie. Sie war das erste Museum in Deutschland nur für Gegenwartskunst.
Wäre Donald Trump eine Frau, hätte er sich so ein vulgäres Auftreten in der Öffentlichkeit niemals leisten können – oder? Die Forscherin María Guadalupe macht den Test.
Haben Sie Zeit und Lust, Samstag oder Sonntag etwas im Rhein-Main-Gebiet zu unternehmen? Eine Übersicht über die wichtigsten Termine.
Der „Trommer Sommer“ im Odenwald mischt Volkstheater, Kinderkultur, Songs und ein Naturerlebnis. Die 24. Auflage findet unter der Leitung von Jürgen Flügge statt.
Keiner nimmt sein Schicksal ernst, alle suchen nur nach Zeitvertreib: Evgeny Titov inszeniert bei den Salzburger Festspielen „Sommergäste“ von Maxim Gorki.
Staatliche Schauspielschulen sind beliebt – auf 24 Plätze kommen schon mal 1000 Bewerber. Ein Tag an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin.
Eigentlich wollte der FC Bayern die entscheidenden Verhandlungen in Ruhe führen. Dann aber gab es übereinstimmende Meldungen über eine Einigung mit Leroy Sané. München dementierte sofort – wohl aus gutem Grund.
Verhaltenskontrolle, Mäßigung von Arroganz und Unterbindung von Spontaneität: Forscher brauchen jetzt offenbar Unternehmensberater und Körpertrainer. Über ein Laienschauspiel im Zeitalter der Exzellenz.
Charmant: Lou Doillon bringt das Publikum im Frankfurter Palmengarten zum Tanzen. Beim exklusiven Konzert wirkt alles natürlich, unbekümmert und authentisch.