Ein großes Theaterwunder
Schöne Bescherung: Christof Loy und Sebastian Weigle bringen an der Oper Frankfurt „Die Nacht vor Weihnachten“ von Nikolaj Rimski-Korsakow ganz groß heraus.
Schöne Bescherung: Christof Loy und Sebastian Weigle bringen an der Oper Frankfurt „Die Nacht vor Weihnachten“ von Nikolaj Rimski-Korsakow ganz groß heraus.
Der Künstler Fritz Schwegler experimentierte auch mit Sprache. Unsere Fotografin Barbara Klemm, die ihn oft aufnahm, teilte sein Stilgefühl. Eine Laudatio auf den Dichtbildner und die Lichtbildnerin.
Nach zehn Jahren an der Staatsoper Unter den Linden Berlin wechselt deren Intendant das Haus. Er hat schwere Krisen gemeistert und will von 2025 an in Zürich Andreas Homoki nachfolgen.
Was für ein Drama in der Formel 1! Nach einem verrückten Rennen in Saudi-Arabien sind Lewis Hamilton und Max Verstappen gleichauf im WM-Klassement. Die internationale Presse hyperventiliert.
Das Kunstlied teilt das Schicksal der klassischen Musik und zieht ein älteres Publikum an. Die internationale Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart will das ändern.
In Moskau hat ein Kulturzentrum eröffnet, das ein Milliardär finanziert und Putin gelobt hat. Hilft es, Russlands Künstlern mehr Freiraum zu schaffen?
Wer rettet die Premiere? Wer telefoniert mit den Abonnenten? Wer trägt die Last, wenn die Landesregierung Ideen hat, die das Theater umsetzen muss? Die Helden des Alltags an Schauspiel und Oper.
Auch miese Geschäfte bringen gutes Geld: „Das Gesicht des Bösen“ von Nis-Momme Stockmann als deutschsprachige Erstaufführung am Schauspiel Frankfurt.
Die Bilder von Rudi Hurzlmaier im Caricatura Museum bieten Zuflucht in skurrile Traumwelten. Auf diese Weise Nahrung für die Seele zu bieten, das kann nur die Kultur. Was bleibt, ist die Sorge vor dem nächsten Lockdown.
In Hessen sind die Corona-Regeln verschärft worden. Vor allem Ungeimpfte müssen mit Einschränkungen rechnen. Die neuen Vorgaben gelten von Sonntag an.
Cristiano Ronaldo und Ralf Rangnick – kann das wirklich gutgehen? Die Vorfreude von Star und neuem Trainer bei Manchester United ist groß. Und dennoch bleiben Zweifel vor dem Start des Deutschen.
Bühne frei für böse Märchen: Radikal aktualisierte Stücke von Alexander Ostrowski und Anton Tschechow, aber auch die Träume russischer Dschihadistenbräute elektrisieren das Moskauer Publikum.
Pompeji war eine Stadt des Luxus. Beim Untergang half ihr das nichts, der Archäologie aber viel für das Verständnis der Antike, wie eine Ausstellung im Landesmuseum Liechtenstein aufzeigt.
Konflikte müssen ausgetragen werden. Wer von der „Spaltung der Gesellschaft“ plappert, versucht nur die eigene Feigheit zu entschuldigen.
Ein italienisches Schmuckhaus lädt zur Präsentation einer neuen Merkel-Biographie. Schicke Mailänderinnen erscheinen in Scharen, aber nicht des Buches wegen.
Aušrinė Stundytė glänzt in Hamburg, wie schon im Sommer in Salzburg, als "Elektra" von Richard Strauss. Doch die Inszenierung von Dmitri Tcherniakov verstört durch explizite sexuelle Gewalt.
Nis-Momme Stockmann hat ein Stück über den Kapitalismus geschrieben. In Aarhus wurde es uraufgeführt, nun ist es in deutscher Sprache am Schauspiel Frankfurt zu sehen. Im Interview spricht er über die Besonderheiten der Inszenierung.
Vor 50 Jahren kidnappten ein Anwalt und ein Tresorknacker den Aldi-Mitgründer Theo Albrecht. Von der Hälfte des Lösegelds fehlt bis heute jede Spur. Es ist einer der spektakulärsten Kriminalfälle der deutschen Nachkriegsgeschichte.
Hilmar Hoffmanns Traum und Vorbild für einen ganzen Kulturzweig: Das Kommunale Kino Frankfurt ist vor 50 Jahren eröffnet worden. Der Gründungsboom nach dem „Frankfurter Urteil“ hatte 150 Kommunale Kinos zur Folge.
Hilferufe aus der Kultur: Der Frankfurter Opernintendant sieht sein Haus in Gefahr und schreibt einen Brandbrief an den hessischen Ministerpräsidenten, sein Schauspiel-Kollege schließt für fünf Tage.
Dass Angela Merkel sich mit dem Kirchenlied „Großer Gott, wir loben dich“ verabschiedet, ist kein Zufall. Schließlich ist es eng mit der europäischen Integration verknüpft.
Am Frankfurter Flughafen werden Reiserückkehrer streng kontrolliert. Kulturinstitutionen kritisieren die strengeren Corona-Regeln, das Schauspiel Frankfurt legt eine Spielpause ein.
Die neuen Corona-Regeln stoßen auf Kritik: Der Einzelhandel in Hessen warnt vor Umsatzverlusten wegen 2 G. Der Landtag verschärft derweil die Regeln für Abgeordnete.
Das Quartier Latin wird zum Fest. Joséphine Baker zieht in den Ruhmestempel der Nation ein. Präsident Macron hat dabei noch mehr im Sinn für die Frau, die für die Freiheit kämpfte.
Im Kampf gegen Corona wollen Bund und Länder die Impfkampagne ausweiten und setzen dabei nicht mehr nur auf Ärzte. Zudem soll bald überall die 2-G-Regel gelten. Der Beschlussentwurf für die Runde am Donnerstag liegt der F.A.Z. vor.
Der Advent als Podcast: Im Dezember erzählt das Theaterhaus Ensemble täglich eine Geschichte. Sonntags gibt es Musik und Geschichten bei einem warmen Lagerfeuer.
Der Schaden ist immens. Der deutsche Sport braucht jetzt dringender denn je eine starke, integre Stimme. Der DOSB muss eine große Einheit sein, von Kopf bis Fuß. Sonst zerbricht er.
Umsatzeinbußen, Vorverkaufsrückgänge, Platzbeschränkungen: Schon jetzt kämpfen die deutschen Kultureinrichtungen mit den Folgen der Pandemie. Ein neuerlicher Lockdown würde viele vollends zerstören.
Susanne Zaun und Marion Schneider machen als relative späte Einsteiger Theater im Kollektiv. Mit ihrem Ensemble Zaungäste sind sie im Mousonturm zu Gast und thematisieren Hass im Netz.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) vergibt zum zehnten Mal den Preis für herausragende Kritik. Ausgezeichnet wird Ulrich Gutmair für seinen Beitrag „Kebabträume in der Mauerstadt“, erschienen am 21. April 2021 im Merkur.
Gewichtiges Thema in schweren Zeiten: Zwei Stücke über den Suizid und die Verzweiflung zum Tode auf den Theaterbühnen in Köln und Hannover.
Auch wegen der neuen Omikron-Variante fordern Politiker und Wissenschaftler schärfere Corona-Regeln. In Wien wird wieder über das Atomabkommen mit Iran verhandelt. Und in New York startet der Prozess gegen Ghislaine Maxwell. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der Schauspieler Charly Hübner findet die Beatles furchtbar, liebt dagegen Motörhead, die „lauteste Band der Welt“ – und hat über diese Leidenschaft ein Buch geschrieben. Ein Gespräch.
Die Münchner Antikensammlung zeigt eine Ausstellung zur Seeschlacht bei Salamis. Sie nimmt dabei auch die Perspektive der besiegten Perser ein.
Mit der hohen Zahl an Infizierten steigt auch die Zahl der Superspreader – und die Viruslast in Innenräumen. Nach Einschätzung von Ingenieur Martin Kriegel helfen hier Lüften und Luftfilter nicht mehr weiter, um Infektionen zu verhindern.
Gedenken an den 9. November +++ Impfskepsis in Europa +++ Geldentwertung