Reisen Sie noch mit Büchern?
Baedecker mit Ausklappkarte oder ChatGPT und Google Maps: Zur Lage des Reiseführers und einer verhalten optimistischen Branche
Marc Degens blickt in einem Schlüsselroman auf die Plagiatsaffäre rund um Airens Roman „Strobo“ zurück. Faszinierend wird es da, wo die Dichtung anfängt.
Baedecker mit Ausklappkarte oder ChatGPT und Google Maps: Zur Lage des Reiseführers und einer verhalten optimistischen Branche
Nach einem Besuch der Frankfurter Buchmesse 1959 beklagte Theodor W. Adorno den „Verfall der Bücher“. 66 Jahre später greifen wir seine Überlegungen auf: Was macht das Buch zum Buch – abgesehen vom Inhalt?
Joachim Unselds Buchmessen-Partys sind legendär. Zum 30. Geburtstag der Frankfurter Verlagsanstalt gibt er auch eine. Und bleibt literarisch auf Kurs.
Von Ägypten nach Australien: Ayman Howera führt seinen Verlag Kotopia über zwei Kontinente und vereint Utopie mit Unternehmergeist. Mit Büchern für arabischsprachige Leser erobert er neue Märkte.
Aussortiert aus dem Sortiment der Gefühle: Christoph Marthalers „Mein Schwanensee“ feiert die Langsamkeit. Ein Abend voller Melancholie und verlorener Motive im Hamburger Malersaal.
Autorenverbände bejubeln die Zahlung als historischen Erfolg. Doch Kritiker warnen: Anthropic zahlt nur für Datendiebstahl, nicht für KI-Training. Die Techbranche atmet auf, denn das Training mit legal beschafftem Material bleibt erlaubt. Dennoch steigt der Druck auf Open AI & Co.
Radprofi Jonas Rutsch berichtet für die F.A.Z. über die Tour de France. Nach dem Ende des Rennens blickt er zurück auf „bescheidene“ Resultate, einen besonders ärgerlichen Platten und die Gefahren von Paris.
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Von der Popkonzertstimmung auf der Buchmesse bis zur Netflix-Verfilmung – der Kölner Verlag profitiert von der Nähe zu seinen Lesern. Auch die Aktionäre sollen daran teilhaben.
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels präsentiert auf seiner Wirtschaftspressekonferenz den Rückblick auf das Jahr 2024. Vor allem ein Trend überrascht positiv.
Welches Buch soll diesmal mit ins Urlaubsgepäck? Und – wenn es erst einmal aufgeschlagen ist – was trinken wir beim Lesen? Acht Antworten aus dem Feuilleton der F.A.Z. – und ein neues Literaturrätsel.
Die G-7-Teilnehmer einigen sich auf eine Erklärung zum Iran-Krieg. Welche Restaurants steigen auf in den Sterne-Olymp? Und: Das Taschenbuch wird 75. Der F.A.Z. Frühdenker.
Bitte mehr knisternde Sinnlichkeit: Der Philosoph Konrad Paul Liessmann erläutert die Vorzüge des Plattenspielers. Was allerdings nicht als Plädoyer gegen Streamingdienste missverstanden werden sollte.
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Pixel schubsen mit KI.
Trumps Zölle +++ Geschichte der Leipziger Buchmesse +++ 150 Jahre Maurice Ravel +++ Herb Alpert
Bücher soll man nicht nach ihrem Cover bewerten, heißt es. Dabei machen alle das. Besuch in einer Druckerei in Thüringen, auf der Suche nach der neuen und alten Liebe zu Farbschnitten, Papier und vollen Regalen.
In der Corona-Pandemie mussten Buchhandlungen an Unis erhebliche Umsatzeinbrüche hinnehmen. Fünf Jahre später zeigt eine Umfrage: Die Situation hat sich nicht verbessert. Was stimmt da nicht auf dem Campus?
Wenn der Schleier zerreißt und eine andere Wirklichkeit sichtbar wird: Ein Gespräch mit Bettina Abarbanell über den Erzählband „Es werden schöne Tage kommen“ von Zach Williams
Eine Jugendliche gerät in die rechte Szene, eine junge Frau stellt sich ihrer Vergangenheit: Ein Gespräch mit Annegret Liepold über ihren Roman „Unter Grund“ – und ein Literaturrätsel.
Mit Ende dreißig erfährt Katja Lewina, dass sie an einer schweren Herzkrankheit leidet. Nur wenige Monate zuvor ist ihr siebenjähriger Sohn gestorben. Im Podcast spricht die Autorin darüber, wie sich ihr Leben seitdem verändert hat.
Jede Woche fragen wir Menschen aus dem Kulturbetrieb, was sie lesen und welches Buch in ihrem Schrank sie ganz bestimmt nicht lesen werden. Diesmal antwortet die Pianistin Beatrice Rana.
Die Buchhandelskette wird Ankermieter im neuen Büro- und Geschäftshaus an der Hauptwache, das neu entwickelt wird. Auf 2500 Quadratmetern soll ein Flagship-Store entstehen. Die Eröffnung ist in eineinhalb Jahren geplant.
In Russland ist im Laufe von Jahrzehnten die sogenannte „Neue Chronologie“ erarbeitet worden: ein mit der historischen Überlieferung brechender Geschichtsablauf. Er passt perfekt zur Propaganda des Putin-Regimes.
Das Publizieren von Büchern scheint in der schönen neuen Datenwelt immer einfacher zu werden. Doch für die Autoren ist es mit einem hoch standardisierten und nicht selten irrationalen Produktionsprozess verbunden.
Die Verlagsbranche steht vor einer Disruption: Microsoft und Tiktok haben eigene Imprints gegründet, und gleichzeitig fluten Selfpublishing-Plattformen den Markt mit KI-generierten Titeln. Für Autoren und das Urheberrecht verheißt das nichts Gutes.
Der Stift macht den Unterschied: Der neue Kindle Scribe für Leute, die mit Büchern arbeiten oder gern mit der Hand schreiben.
Das Mini hat es schwer, sich gegen größere iPad-Modelle zu behaupten. Dabei liegt in der leichten Handlichkeit gerade seine Stärke. Das iPad Mini im Test.
Amazons E-Book-Reader Scribe eignet sich für handschriftliche Notizen. Mit der zweiten Generation kommt eine neue Funktion. Sie richtet sich an jene, die elektronische Bücher mit Anmerkungen versehen wollen.
Oswald Egger, Gedicht +++ Feuilleton +++ Murot Tatort +++ Spitfire +++ Lesekomfort +++ Ereignisse und Gestalten +++ Autoindustrie
Stammeszugehörigkeit ist etwas ganz anderes als Abstammung: Immer wieder haben sich weiße Männer und Frauen indigenen Gruppen in Amerika angeschlossen. Was hat sie motiviert?
Die F.A.Z ist ein Vertrauensanker, aber im Zeitalter des Internets fehlt es vielen Menschen an Nachdenklichkeit. Die meisten Nutzer sind nicht bereit, für Informationen zu zahlen.
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Claudia Roth lud ein: Jahrelang beriet eine Kommission über die Frage, unter welchen Bedingungen E-Books in Bibliotheken verliehen werden dürfen. Das Ergebnis ist ein Armutszeugnis.
Immer mehr Bücher werden auch als E-Book veröffentlicht. Aber es ist bislang noch nicht geregelt, wann eine Bibliothek eine E-Book-Lizenz kaufen und das elektronische Werk an ihre Nutzer verleihen kann.
Jürgen Trittin will, dass alles anders bleibt, Skandinavien will Audio-Formate, Goethe eigentlich nicht entkommen und Italien alle Aufmerksamkeit für sich. Splitter vom ersten Tag auf der Frankfurter Buchmesse.
Die Flucht aus Goethes Zimmer, Italien präsentiert sich, Zahlen zum europäischen Buchmarkt und Jürgen Trittin auf der Buchmesse.