Verlag streicht Noam Chomsky aus seinem Programm
Der Unrast-Verlag nimmt die Bücher des linken Intellektuellen Noam Chomsky aus seinem Programm. Grund sind Chomskys Verbindungen zu Jeffrey Epstein.
Mit Durchsuchungen in Deutschland, Polen und Spanien geht die Justiz gegen das mutmaßliche Netzwerk des rechtsextremen Verlags „Der Schelm“ vor. Er soll antisemitische und volksverhetzende Schriften verbreitet haben.
Der Unrast-Verlag nimmt die Bücher des linken Intellektuellen Noam Chomsky aus seinem Programm. Grund sind Chomskys Verbindungen zu Jeffrey Epstein.
Der Verlag Harper Collins UK sortiert den Kinderbuchautor und Komiker David Walliams nach Me-Too-Vorwürfen aus. Was die Gründe sind, verrät der Verlag nicht. Walliams dementiert.
Der „Spiegel“-Verlag baut seine Geschäftsführung um. Thomas Hass wird Vorsitzender der Geschäftsführung, der bisherige Ko-Geschäftsführer Stefan Ottlitz geht.
Von Ägypten nach Australien: Ayman Howera führt seinen Verlag Kotopia über zwei Kontinente und vereint Utopie mit Unternehmergeist. Mit Büchern für arabischsprachige Leser erobert er neue Märkte.
Auch im Verlagsgeschäft gibt es jene Problematik, die wir von Einzelhandel und Handwerk kennen: Nachfolge. Die Folge sind Übernahmen und damit immer weniger Aussteller auf der Buchmesse.
Reclam-Bändchen stehen in den meisten Bücherregalen. Doch wie schlug sich der Verlag in den Jahren 1933 bis 1945? Karolin Bove ist auf eine Geschichte enger ideologischer Kooperation gestoßen.
Der Westend Verlag nutzt Schüler für antiamerikanische Narrative. Ein Schulprojekt zeigt, wie kritisches Denken in Manipulation umschlagen kann.
Von der prekären Situation der literarischen Übersetzer ist seit Langem die Rede. Mit dem Eindringen der KI in ihren Markt hat sich die Lage verschärft. Wir haben zehn Übersetzerinnen und Übersetzer gefragt, welche Gefahren sie sehen und was sich ändern muss.
Der Carlsen-Verlag geht gegen Conni-Memes vor – und nennt nun erstmals ein konkretes Beispiel. Ein Anwalt erklärt, was tatsächlich verboten ist und wo der Verlag in seinen Augen irrt.
Das seit dem Jahr 1903 publizistisch tätige Familienunternehmen richtet sich komplett neu aus. Die Entscheidung dazu bringt einen Führungswechsel mit sich.
Der Fachverlag Springer Nature rühmt sich seines KI-Einsatzes. Und druckt Bücher, denen man nicht trauen kann. Anlass für Reformen sieht das angesehene Medienunternehmen nicht.
Ein weiterer Verlag verlässt Frankfurt: Campus zieht nach Weinheim. Der Umzug eröffnet nach Auffassung der Eigner neue Chancen für die Zusammenarbeit innerhalb der Verlagsgruppe Beltz.
Dass ein Autor seinem Verlag ein fertiges Werk präsentiert und der das Buch nur noch „machen“ muss, wird immer mehr zur romantischen Vorstellung. In Zeiten von Big Fiction folgt die Buchproduktion einer anderen Logik.
Vom weltweit größten Treffen der Buchbranche sollte für Deutschland ein Aufbruchsignal ausgehen: Doch nach Suhrkamp-Verkauf und Hilferufen der unabhängigen Verlage macht sich Untergangsstimmung breit.
Irgendwann muss ein Verleger sich zurückziehen: Für diesen Zeitpunkt installiert Joachim Unseld in der Frankfurter Verlagsanstalt eine ihm zuarbeitende Doppelspitze.
Die „Berliner Zeitung“ beschwert sich über einen angeblich „seltsamen Artikel“ im Spiegel. Dabei ist der Text gar nicht seltsam. Schräg ist, was die Chefs der „Berliner Zeitung“ daraus machen.
Was können all die leidenschaftlichen Büchermacher der Macht der Konzerne entgegensetzen, die den Verlagen oft schaden? Eine Antwort auf Tom Kraushaar.
Der Ullstein Verlag verbannt den potentiellen Trump-Vize J. D. Vance aus seinem Programm und folgt damit im Grunde dem, was er seinem Autor vorwirft: einer Politik der Ausgrenzung. Das ist ein fataler Fehler.
Das Verlagsgebäude des „Westfalen-Blatts“ in Bielefeld ist vollständig ausgebrannt.
De-facto-Zensur eines kremlnahen Expertenzentrums: Russischer Verlag AST zieht Vladimir Sorokins jüngsten Roman „Das Erbe“ zurück. Zuvor hatten Nationalisten, Klerikale und eine Schriftstellerin das Verlagshaus denunziert.
Ende einer Ära: Vittorio Klostermann verkauft nach fast 100 Jahren im Familienbesitz seinen Verlag. Davon abgesehen soll alles so bleiben, wie es ist.
Für Kontinuität ist hoffentlich gesorgt: Ein Besuch bei Vittorio Klostermann, der sich von seinem Verlag trennt.
Nach fast hundert Jahren Familiengeschichte bekommt der Frankfurter Vittorio Klostermann Verlag einen neuen Eigentümer: Ein Besuch beim scheidenden Verleger.
Der österreichische Verlag Oberauer übernimmt den Mediendienst „turi2“. Damit wächst das kleine Fachmedienimperium weiter, vor „turi2“ kam „Meedia“ zum Verlag.
Hat ein Artikel in der „Mail on Sunday“ den Ruf von Prinz Harry geschädigt? Nein, urteilte ein Richter am Londoner High Court – und wies den Sohn von König Charles III. an, für die Anwaltskosten des Verlags aufzukommen.
Er soll über genau ein Thema berichten: Taylor Swift. In einer viel beachteten Anzeige hatte ein US-Verlag vor einigen Wochen einen Reporter gesucht, der sich ausschließlich der Sängerin widmet – nun ist der Job vergeben.
Zwei Mitarbeiterinnen warteten unbeirrt auf Interessenten: Der Verlag De Gruyter präsentierte auf der Buchmesse kaum Bücher, dafür aber markige Werbebotschaften.
Vor wenigen Tagen gab der „Katapult“-Gründer Benjamin Fredrich bekannt, dass sein Verlag pleite sei. Er startete eine „Rettungsaktion“, bei der angeblich eine halbe Million Euro hereingekommen sein soll.
In den sozialen Medien verbreitet sich die Selbstauskunft einer Frau, die sich in einem Beitrag des Buchs „Oh Boy“ wiederzuerkennen glaubt. Der Verlag reagiert.
Der Verlag Kiepenheuer & Witsch beendet die Zusammenarbeit mit dem Autor Till Lindemann. Der Rammstein-Sänger habe eines seiner bei KiWi veröffentlichten Bücher gezielt in einem Pornovideo eingesetzt.
Der Verlag Kiepenheuer & Witsch beendet die Zusammenarbeit mit dem Autor Till Lindemann. Der Rammstein-Sänger habe eines seiner bei KiWi veröffentlichten Bücher gezielt in einem Porno-Video eingesetzt.
„Wir schaffen eine eigene Frauenwelt mit ähnlichen Anschauungen“: Die belarussische Literatur-Nobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch stellt auf der Leipziger Buchmesse einen Verlag vor.
Vor dem High Court in London findet an diesem Montag die Anhörung einer Klage gegen den Verlag Associated Newspapers Limited statt. Mehrere Promis wie Elton John und Liz Hurley erheben dabei unter anderem Vorwürfe gegen die „Daily Mail“.
Zuerst Gruner + Jahr, jetzt RTV: Bertelsmann schließt Verlage, die mit gedruckter Presse zu tun haben. RTV produziert TV-Beilagen in Millionenauflage, macht aber angeblich Minus. Ein Schlag ins Kontor.
Nun wissen wir, was die „Fusion“ von Gruner + Jahr und RTL bedeutet: Von dem einst stolzen Verlag in Hamburg bleibt nicht viel übrig. Eine historische Zäsur.
Einsparungen bei den hiesigen Flaggschiffmarken Bild und Welt, Ausbau in Amerika: Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner spricht über große Pläne, kleine Korrekturen und Drogentests bei der Einstellung.