Google unterstützt digitale Bezahlinhalte
In seiner Suchmaschine zeigt der Konzern Millionen Zeitungsartikel an. Jetzt verändert Google sein Modell zugunsten der Verlage. Tricks zum Umgehen von Bezahlschranken könnten damit bald beendet sein.
In seiner Suchmaschine zeigt der Konzern Millionen Zeitungsartikel an. Jetzt verändert Google sein Modell zugunsten der Verlage. Tricks zum Umgehen von Bezahlschranken könnten damit bald beendet sein.
Um 60.000 Franken musste der Schweizer Dörlemann Verlag per Crowdfunding bitten. Das klappte viel besser als erwartet – aber wie konnte es zu dieser Not überhaupt kommen?
Random House strukturiert und gruppiert seine klassischen Marken neu: Was dabei genau mit Siedler, der DVA und dem Klassikerverlag Manesse geschehen wird, ist noch unklar.
Der Kopp-Verlag wurde mit Ufo-Büchern groß. Dann kam die Flüchtlingskrise. Seither sammeln sich um den Verlag Ufologen, Rechtsextreme und Verschwörungstheoretiker. Ein Besuch, der die Augen öffnet.
Die Redaktionen der „Berliner Zeitung“ und des „Berliner Kurier“ gibt es nicht mehr. Stattdessen macht eine „Newsroom GmbH“ die Zeitungen. Viele verlieren ihren Job. Was ist das für ein Plan?
Die EU-Kommission will ein Leistungsschutzrecht für alle Internetunternehmen schaffen. Das soll Verlage nicht nur gegen Google schützen.
Das Urteil des Bundesgerichtshofs zur VG Wort ist für kleine Verlage eine Katastrophe. Wir fragen uns derweil: Hat die EU-Kommission tatsächlich kapiert, was der Monopolist Google auf unseren Smartphones treibt?
Wem steht das Geld zu, das Bibliotheken oder Copyshops für den Gebrauch von Texten zahlen müssen? Bislang ging die Hälfte dieser Einnahmen an die Verlage. Jetzt sollen die Autoren alles bekommen.
Suhrkamp stand für den Wandel der Gesellschaft und der Debattenkultur – jetzt muss der Verlag zeigen, dass das auch für ihn selbst gilt. Der erste Schritt ist bereits getan.
Ein Verlag stellt dort ein Anzeigenblatt ein, der andere Verlag macht dies woanders: Ein Geschäft zum Vorteil aller?
Wer Texte nur als E-Books und nicht auch gedruckt publiziert, muss damit rechnen, dass dem Format stärkeres Interesse gilt als dem Inhalt. Dennoch wagen auch große Verlage sich an „E-Only“-Programme.
Erst hielt Amazon die Verlagswelt mit seinen Preisvorstellungen bei E-Books in Atem, jetzt sind die Hörbücher dran. Die Buchbranche spricht von Erpressung, die Amazon-Tochter Audible von Innovation.
In Deutschland gilt für gedruckte Zeitungen der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent. Digitale Ausgaben aber werden mit 19 Prozent besteuert. Die EU hält die Regel für veraltet.
Der amerikanische Internet-Konzern und führende europäische Zeitungshäuser, darunter die F.A.Z., gehen einen Pakt für den Journalismus ein. Es soll um Technologie und Innovation gehen. Google legt dafür einen Fonds von 150 Millionen Euro auf.
Eine Drohung steht im Raum: Die Frankfurter Buchmesse könnte ohne die Schweiz stattfinden. Die eidgenössischen Verlage verzweifeln am teuren Franken und hoffen auf den Staat.
Amazon ist böse, der kleine Buchhändler um die Ecke hingegen der edle Ritter? Nein, findet ein kleiner Verlag aus Berlin. Er hat ganz andere Erfahrungen gemacht.
Die Anhänger kruder Theorien und populistischer Thesen haben es aus der Nische auf die Marktplätze und in die Nachrichten geschafft. Ermöglicht haben das auch Unternehmer, die im Internet mit der Angst Geschäfte machen.
In der Verlagsbranche kommt es zu einem großen Zusammenschluss: Der Fachverlag Springer Science+Business Media gründet ein Gemeinschaftsunternehmen mit einem Großteil der Bildungssparte von Holtzbrinck.
Sieben Informanten lieferten dem Bundesnachrichtendienst jahrelang Interna aus dem Springer Verlag zu. Das berichtet die „Bild“-Zeitung und Berufung auf Akten des deutschen Auslandsgeheimdienstes.
Springer-Mann Christoph Keese hat sich das Silicon Valley genau angeschaut. Er weiß, wie Amerikas Online-Konzerne ticken. Hierzulande kämpft er für das „Leistungsschutzrecht“, mit dem Verlage gegen Google antreten. Wie groß sind ihre Chancen?
Von diesem Donnerstag an sollten Inhalte etlicher deutscher Verlage eigentlich nur noch mit Überschriften auf Google erscheinen. Nun räumen sie dem Internetkonzern doch das Recht ein, kurze Textanläufe und Vorschaubilder gratis darzustellen.
Der frühere Bundeskanzler erwägt juristische Schritte, trotzdem hat der Heyne-Verlag damit begonnen, das Buch „Vermächtnis. Die Kohl-Protokolle“ auszuliefern. Es basiert auf umstrittenen Tonbändern von Gesprächen mit Helmut Kohl.
Mit E-Books zum Spottpreis und einer Flatrate erobert Amazon neue Leser. Die Verlage und viele Autoren sind empört und passen sich an. Dabei steht eine Frage im Mittelpunkt.
Per Gesetz will Russland ausländische Medienbesitzer zurückdrängen. Die Regierung Putin redet von mehr „Souveränität“ auf dem Informationsmarkt. Auch deutsche Verlage könnten betroffen sein.
Sein deutscher und sein französischer Verlag haben diesen Holocaust-Roman abgelehnt, in England ist er heute erschienen: Ein Gespräch mit Martin Amis über die Gründe.
Wolfgang Büchner kann sein Projekt „Spiegel 3.0“ fortsetzen. Alle Gesellschafter des Verlags stellten sich hinter den umstrittenen Plan des Chefredakteurs. Nun muss er die Redaktion überzeugen.
Google missbraucht seine Marktmacht - das finden deutsche Verlage und haben sich beim Kartellamt beschwert. Das Kartellamt sieht das aber ganz anders. Und schickt den Verlagen eine Warnung.
Niemand im Verlagsgewerbe äußert sich gern zu Amazon, doch einer erklärt, wie der Konzern die Verlagslandschaft auf den Kopf stellt und was man dagegen tun kann. Ein Gespräch mit Markus Hatzer vom Haymon-Verlag.
In erster Instanz war dem Leipziger Verlag Volannd & Quist die Verwendung des satirischen Titels „Die schönsten Wanderwege der Wanderhure“ mit Verweis auf bestehende Titelrechte untersagt worden. Nun wurde das Urteil in zweiter Instanz revidiert.
Haben traditionsreiche Verlagshäuser überhaupt noch Chancen gegen den Netzgiganten? Ein Gespräch mit Daniel Kampa, Verleger von Hoffmann und Campe, über die Zukunft seiner Branche.
Amazon gerät immer stärker unter Druck. Der Konzern Harper Collins vermarktet seine Bücher ab sofort im Netz per Direktverkauf.
Der E-Book-Markt verändert sich: Immer mehr kleine Verlage veröffentlichen sorgsam ausgewählte Literatur, kuratierte Plattformen wollen sie abseits von Amazon sichtbar machen. Das E-Book schüttelt sein Schmuddel-Image ab.
Jetzt ist klar: Amazon will weltweit die Verlage knebeln und am Ende überflüssig machen. Deren Widerstand ist zögerlich. Die Verlage schweigen. Dabei haben sie alles zu verlieren.
Vor Zivilgerichten klagen deutsche Presseverlage bereits gegen Google. Jetzt legen sie Beschwerde beim Bundeskartellamt ein. Der Vorwurf: Google missbrauche mit der Suchmaschine seine Marktmacht.
Dann kaufen Sie Ihre Bücher eben woanders: Wie der Online-Versender Amazon seinen Kunden erklärt, warum Titel des Verlags Hachette nur mit Verzögerung geliefert werden.
Dem Leipziger Verlag Voland & Quist wurde gerichtlich verboten, eine Parodie auf die Historien-Krimis „Die Wanderhure“ zu vertreiben. Dagegen haben die Verleger Revision angekündigt. Aber sie brauchen Geld für den Prozess.