Er kannte die Melodie
Schauspieler Ernst Stankovski gestorben
Schauspieler Ernst Stankovski gestorben
Im Zuge der Missbrauchsvorwürfe in der katholischen Kirche kommt es vermehrt zu Austrittswellen. Dafür ist nicht nur der verlorene Glaube verantwortlich. Im bayerischen Holzkirchen hingegen bleiben die Menschen aktiv – doch auch sie hadern.
Wenn es im ZDF hieß „Erkennen Sie die Melodie?“ wurde es dank der Moderation von Ernst Stankovski musikalisch unterhaltsam. Dabei gefiel ihm sein Part gar nicht übermäßig. Nun ist der Schauspieler im Alter von 93 Jahren gestorben.
Michael Carman war Tänzer, hatte schon Engagements. Dann kam Corona. Jetzt studiert er in Frankfurt Medizin – und ist glücklich damit.
Eine kleine Fraktion im Frankfurter Rathaus möchte die Grünen vorführen: Sie hat einen Antrag zur "Ächtung" von problematischen Wörtern gestellt, den die Grünen ursprünglich selbst einbringen wollten.
Obwohl die Infektionszahlen in den Niederlanden durch die Decke gehen, öffnen wieder Gaststätten und Kultureinrichtungen. Dänemark will alle Einschränkungen beenden – und Österreich hebt den Lockdown für Ungeimpfte auf. Ein Überblick.
Der Bundestag debattiert über verschiedene Vorschläge zur Umsetzung einer Impfpflicht, Deutschland und Frankreich sprechen mit Russland und der Ukraine – und die amerikanische Notenbank äußert sich zu Zinserhöhungen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Was hat die Altkanzlerin dem Feminismus gebracht? Wie wichtig ist ein paritätisch besetztes Kabinett? Und was bedeuten mehr Frauen in der Politik? Ein Interview mit der Soziologin Doris Mathilde Lucke.
Wenn die große Sensation zur furchtbaren Frustration wird und der Regisseur sich gegen einen Text stellt, der lange vergessen war: Die Comédie-Française zeigt Molières Ur-„Tartuffe“.
Überall wird diskutiert, wie man so viele Menschen wie möglich gegen Corona impfen kann. Doch nur wenige Länder haben sich bisher für eine echte allgemeine Impfpflicht entschieden. Was lässt sich von den Beispielen rund um den Globus lernen?
Bayern lockert seine Corona-Regelungen im Sport- und Kulturbereich. Bis zu 10.000 Zuschauer sind fortan bei Fußballspielen und Konzerten erlaubt. Die Hotspot-Regelung bleibt weiterhin ausgesetzt.
Seit Jahren ist das Walhalla-Theater in Wiesbaden ungenutzt. Die Sanierung der Theaterruine soll möglichst in zwei Jahren beginnen.
Familie und Geld können ein gefährliches Gemisch sein. Nicht selten kommt es zu bösem Streit zwischen Eltern und Kindern. Wie kann dieser Tanz um das liebe Geld verhindert werden?
Seit 2019 ist Benedikt Stampa Intendant des Festspielhauses Baden-Baden. Corona hat ihm den Start verhagelt – deshalb sucht er Wege, das Haus krisenfest zu machen. Ein Gespräch.
Gianfranco Calligarichs wunderbarer Roman „Der letzte Sommer in der Stadt“ von 1973 erscheint erstmals in deutscher Übersetzung – und liest sich wie neu.
Manfred Thierry Mugler revolutionierte die Mode in den Achtzigern mit seinen extremen Entwürfen. Am Sonntag ist der Designer im Alter von 73 Jahren gestorben.
Niedrige Sträucher leben länger: Kirill Serebrennikow, der überraschend nach Deutschland reisen konnte, hat am Thalia Theater den „Schwarzen Mönch“ nach Anton Tschechow herausgebracht.
Königin, Mutter und Großmutter – Maria von Teck hatte im Buckingham-Palast die Hosen an. Sie war eine Stütze für ihren Mann, eine schützende Mutter und übernahm schließlich auch die königliche Erziehung ihrer Enkelin Elisabeth.
Die Pest machte Oberammergau einst zum Ort der Passionsspiele. Heute sind sie ein Millionengeschäft. Aber ob sie diesen Mai wieder stattfinden können, ist ungewiss. Ein Treffen mit Christian Stückl, dem Regisseur.
Im Jahr der hundertsten Wiederkehr seines Todestages zeigt das Musée Carnavalet die Pariser Welt von und um Marcel Proust. Der Besucher betritt Räume der Überfülle und erlebt viele Überraschungen.
Ein Selbstbildnis Rembrandts kehrt für 175 Millionen Euro aus einer französischen Privatsammlung in die Niederlande zurück. Der spektakuläre Kauf durch den Staat ist allerdings nicht ganz makellos finanziert.
Wo sind die Stimmen und Bilder schwarzer Deutscher? Der Frankfurter Filmemacher Oliver Hardt will den Diskurs voranbringen.
Ein Leben aus Nacht und Neuanfang: Lola Lafon erzählt in ihrem Roman „Komplizinnen“ von sexuellem Missbrauch in der Tanzausbildung.
Auf den Tenor Jonathan Tetelman als Cavaradossi sollte man Acht geben. Auch Marc Albrecht dirigiert Giacomo Puccinis „Tosca“ erfreulich unpathetisch. Aber was der Regisseur Martin Kušej am Theater an der Wien macht, bleibt ein Rätsel.
Peter Beuth kritisiert Nancy Faesers Forderung, mehr reguläre Migration zu ermöglichen. Aktionsgruppen haben mehrere Abseilaktionen an Autobahnen angekündigt. Die Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Kapazitätsbeschränkungen machen vielen Bühnen zu schaffen, Quarantäne kommt dazu. Nun heißt es: Vorfahrt für die treuesten Besucher in bestimmten Fällen.
Der Schauspieler starb am Mittwoch im Alter von 93 Jahren in Kalifornien. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Krüger einer der wenigen deutschen Schauspieler, denen eine internationale Karriere gelang.
Woher hat Boris Johnsons „Operation Red Meat“ ihren Namen? Ein Blick in die englische Dramengeschichte bringt Licht in die Sache.
Willem Dafoe ist gerade in Guillermo del Toros „Nightmare Alley“ im Kino zu sehen. Im Interview erzählt er, welchen Karrieretipp ihm Gene Hackman gab und warum er schon mit sechs Jahren Theaterstücke schrieb.
Das Regionalfenster soll über Lebensmittel auch aus Hessen aufklären, hat aber seine Grenzen. In Theatern heißt es „Abonnenten zuerst“. Und in Frankfurt steht ein mutmaßlicher Folterer vor Gericht. Die Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Wenn Fragen von Kunst zu Fragen von Macht und Willkür werden: Das Stuttgarter Ballett muss vor Gericht klären, was sein Dirigent darf und was nicht. Und vor allem, wer darüber entscheidet.
Der Freund unserer Autorin kann ohne ihre Anwesenheit schlecht einschlafen. Was sie zu Beginn romantisch fand, empfindet sie nun als emotionale Erpressung. Aber was tun, wenn der Schlafrhythmus des anderen nicht zum eigenen passt? Die Beziehungskolumne „Ich. Du. Er. Sie. Es.“
Der Reiz eines Turniers ist größer als die Sorge vor der Ansteckung: Auch die Sicht der Sportler auf das Virus hat sich verändert. Dass bei der Handball-EM weitergespielt wird, gehört zum „neuen Normal“.
Konsequenter Klamauk: David Gieselmann hat für das Staatstheater Mainz aus dem Wirecard-Skandal eine bunte Farce gemacht. Das Dax-Drama „Villa Alfons“ ist eine gelungene Komödie.
Einst diente er Gerhard Schröder. Nun will Bernd Neuendorf neuer DFB-Präsident werden. Er tritt gegen Profifunktionär Peter Peters an und gilt als Favorit. Wer ist dieser Mann? Und wofür steht er?