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Nach vorn blicken: Intendant und Geschäftsführer Bernd Loebe spricht über die Coronakrise, künstlerische Erfolge und eine mögliche neue Staatsoper Frankfurt.
Nach vorn blicken: Intendant und Geschäftsführer Bernd Loebe spricht über die Coronakrise, künstlerische Erfolge und eine mögliche neue Staatsoper Frankfurt.
Im Glauben an den Kommunismus fest: Eine Berliner Schau würdigt den stalinistischen Stararchitekten Boris Iofan, der im Alter in Ungnade fiel und Modernist wurde.
Die hessischen Theater sollen wieder mehr Zuschauer begrüßen dürfen. Doch benötigen sie eine Landesverordnung, um mehr Tickets verkaufen zu können. Frankfurts Intendant mahnt.
Einst waren die Sachsenhäuser als Rabauken verschrien. Eigenwillig sind sie immer noch. Und außerdem stolz auf ihr „Dribbdebach“. Sie haben Grund dazu.
Er war Knausgards Lehrer und ist Norwegens größter literarischer Avantgardist: Eine Begegnung mit Jon Fosse in Oslo anlässlich der deutschen Übersetzung von „Ich ist ein anderer“.
Vom Spitzendreher zum Spitzenschauspieler: Zum Tod des Charakterdarstellers, Stimmenwunders und DT-Intendanten Dieter Mann
Antisemitismus durch Aufklären verhindern. Dieses Ziel lies nach 1945 Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit entstehen. Offenbach ehrt sie.
Als im Lehramtsstudium Flashbacks in ihr aufsteigen, wird sie an der Uni vor einer Psychotherapie gewarnt. Hier erzählt die Studentin Christina Piljavec, wie sie sich trotzdem ihrem Trauma stellte.
Thomas Bachs Kronzeugen reichen vom Papst bis Hamlet: Wie der deutsche IOC-Präsident sich vor den Olympischen Spielen in China um die Antwort auf die Menschenrechts-Frage drückt.
Mehr als vierzig Jahre lang an einem Haus, mehr als sechzig Rollen auf der Bühne: Der Schauspieler und Intendant Dieter Mann ist im Alter von achtzig Jahren gestorben.
Die Jury des Berliner Theatertreffens präsentiert ihre diesjährige Auswahl - wie lustlos und gelangweilt will sie das Theaterpublikum eigentlich noch machen?
Aufarbeitung eines Unrechts: Das Museum Angewandte Kunst Frankfurt befasst sich diese Saison mit Maximilian von Goldschmidt-Rothschild.
Nach dem Urteil: Hanau fordert vom Land Klarheit über Corona-Kontrollen.
„Antikrist“ von Rued Langgaard ist das Stück eines Außenseiters. An der Deutschen Oper Berlin scheint aber nun dank großer musikalischer Leistungen und der Regie von Ersan Mondtag seine große Stunde geschlagen zu haben.
Immer mehr Ziele locken gestresste Großstädter mit dem Versprechen von Luxus und Abgeschiedenheit ganz ohne Entbehrungen. Für manche muss man nicht mal mehr die Stadt verlassen.
Drei Eigentümer und verschachtelte Verträge haben bisher die Planung für die Zukunft des Bad Homburger Kurhauses schwierig gemacht. Jetzt wird es etwas einfacher.
Hanau verzichtet nach einem Verwaltungsgerichtsbeschluss auf 2-G-Kontrollen in den örtlichen Geschäften. Nun erwartet Rathauschef Kaminsky eine Klarstellung vom Land.
Eine grandiose Doppel-Lesung in München entlarvt Peter Handkes „Winterliche Reise“ als das, was es ist: ein zynisch-kitschiges Werk. Als Kontrast dient Ivo Andrics „Brücke über die Drina“.
Die Südtirolerin Julia Unterberger ist seit langem in der italienischen Politik. Sie gab kund, dass Präsident Mattarella weitermacht. Doch weil sie mit einer Südtiroler Journalistin deutsch sprach, gingen italienische Reporter auf sie los.
Wenn adelige Frauen im heiratsfähigen Alter weiter zur guten Gesellschaft gehören wollen, müssen sie sich standesgemäß binden. Oder alleine bleiben. Da sind die Regeln längst vergangener Zeit streng.
John McEnroe preist Rafael Nadal als den demütigsten, stilvollsten Champion. Und in Spanien fragt man sich, warum es unter den Intellektuellen niemanden gibt von seinem Schlag.
Eine Erzählung aus dem Sklavenaufstand von Haiti, die vor Gewalt nur so strotzt, ein Abend der Kleistschen Sprachgewalt, aber der Anschluss an Black Lives Matter wirkt oberflächlich.
Mit "Kane.Innen" bringen Frankfurter freie Theatermacher alle Stücke der Autorin in einem Festival zusammen.
Die High-End-Branche dämmert vor sich hin. Aber es gibt zwei Orte, an denen sie wieder munter und erlebbar wird. Dort geht es um mehr als nur den perfekten Klang.
Ein junger Dramatiker und Schauspieler will das US-Theater aus der elitären, der weißen Ecke herausholen. Wie Jeremy O. Harris gerade die amerikanische Bühnenwelt verändert. Oder es zumindest mit allen Kräften versucht.
Der Frankfurter Choreograph Fabrice Mazliah stellt seine „Manufactured Series“ am Mousonturm vor. Zugleich arbeitet er an einem neuen Begegnungsort. Körper benötigten Kontakt, wie er sagt.
Nur gut bedeckt kann man aus der Deckung kommen: Masken verbergen das Gesicht und können ungeahnte Facetten der Persönlichkeit hervorzaubern. Die Porträts von Stefan Moses zeigen es.
In „Station Eleven“ zieht eine Theatergruppe durch eine Welt, die von einer Pandemie heimgesucht wurde. Kommt uns das irgendwie bekannt vor? Tut es. Und es macht Hoffnung. Die Serie ist wie eine Umarmung, zumal für Künstler.
Hie Bücklinge, da Schmetterlinge: Laura Linnenbaum und Matthias Köhler inszenieren Schillers „Maria Stuart“ in Düsseldorf und Bonn und interpretieren die Höflinge ganz unterschiedlich.
Der Schauspieler Michael Degen ist dem NS-Terror in Berliner Verstecken entkommen. Jahrzehntelang konnte er darüber nicht sprechen: Was ihn am Leben hielt – und ihn heute mehr denn je sorgenvoll in die Zukunft blicken lässt.
Michael Degen hat mit den großen Regisseuren seiner Zeit gearbeitet und gehört zu den Lieblingsschauspielern der Deutschen. Der Holocaust-Überlebende, der erst spät davon erzählen konnte, lässt die Vergangenheit bis heute nicht los.
Vasco Boenisch über die Folgen der Omikron-Variante an den Theatern.
In der Komödie „Das Spiel von Liebe und Zufall“ von Pierre Carlet de Marivaux lehnt sich ein junger Adliger gegen alle Standesschranken auf: Im Frankfurter Fritz-Rémond-Theater ist der Abend um wahre Gefühle und falsche Identitäten ein großes Vergnügen.
Auf der Suche nach dem verlorenen Schmerz: In ihrem Debüt erzählt Lea Draeger von einer Dreizehnjährigen in der Psychiatrie und von den Traumata, die in ihrer Familie weitergegeben werden. Ein Gespräch mit der Autorin.
Die Show geht nicht weiter: Der amerikanische Theaterbetrieb sieht seine Existenzgrundlage gefährdet. Inzwischen bitten Schauspieler um Spenden, damit sie durch die Krise kommen.
Ulrich Rasche ist berühmt für seine monumentalen Bühnenbilder und das rhythmische Sprechen im Schauspiel. Jetzt hat er in Genf erstmals eine Oper inszeniert: „Elektra“ von Richard Strauss.