Werkmeister der Wirklichkeit
Eigensinn und Formbewusstsein bewies er in allen deutschen Staaten: Dem Schriftsteller Wolfgang Hegewald zum siebzigsten Geburtstag.
Eigensinn und Formbewusstsein bewies er in allen deutschen Staaten: Dem Schriftsteller Wolfgang Hegewald zum siebzigsten Geburtstag.
Die Serie „The Andy Warhol Diaries“ erweckt den Pop-Künstler mit Hilfe einer Sprachsoftware zum Leben
Vasco Boenisch hat seine Kolumne diesmal Pavlo Arie überlassen. Er ist Chefdramaturg des Kiewer Left Bank Theatre und konnte nach Deutschland fliehen.
Der frühere Generalintendant Peter Spuhler stürzte das badische Theater in eine tiefe Krise, jetzt soll mit einer Kollektivführung alles besser werden.
Er wird hier gefeiert und mischt doch selber kräftig mit: Das Reflektor-Festival in der Elbphilharmonie ehrt den Jazz-Künstler John Zorn mit vierzehn Konzerten.
Jetse Batelaan und das Theater Artemis wollen ihr Bestes geben, um dem Publikum im Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt Schamgefühle zu ersparen. Es geht um Körperlichkeit und Sexualität.
Die russische Journalistin Schanna Agalakowa hat dem Staatsrundfunk nach zwanzig Jahren den Rücken gekehrt. Sie rechnet mit Putins Propaganda ab und - warnt den Westen.
Richard Brunel ist neuer Intendant der Oper Lyon. Er hat Großes vor. Zunächst aber setzt er die Arbeit seines Vorgängers Serge Dorny fort: mit Verdis „Rigoletto“ und Schrekers „Irrelohe“.
Um zwei kitschige Porzellanschlangen, die der Künstler Jeff Koons nicht authentifizieren will, tobt seit Jahrzehnten ein Rechtsstreit. Bald geht er in die nächste Runde.
In Perpignan regiert seit zwei Jahren das Rassemblement National. Marine Le Pens früherer Partner Louis Aliot versprach Kontinuität. Zu Besuch in einer Stadt, in der sich die Strategien der radikalen Rechten beobachten lassen.
Die Ukraine braucht Hilfe – und viele helfen. Unternehmen rufen zu Spenden auf, Bürger räumen ihre Kleiderschränke aus, oder sie fahren gleich selbst bis an die Grenzen. Aber was bringt am meisten?
Während russische Panzer auf die ukrainische Hauptstadt vorrücken, trotzen ein paar Künstler auf ihre Weise dem Krieg – mit Musik, Schauspiel und einem Hochzeitsfest.
Ein Offener Brief internationaler Künstler verurteilt den Krieg gegen die Ukraine wie den Pauschalboykott gegen russische und belarussische Künstler. Unterzeichnet haben unter anderen Sir Simon Rattle, Sasha Waltz und Serge Dorny, initiiert hat ihn der russische Dirigent Vladimir Jurowski. Wir dokumentieren den Brief erstmals auf Deutsch.
Der Wiesbadener Intendant Uwe Eric Laufenberg inszeniert Verdis „Don Carlo“ im schwarzen Raum, aber an einer Stelle doch mit oberlehrerhaftem Anspruch eines politischen Theaters.
Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den Frankfurter Bürgermeister Peter Feldmann erhoben. Die Inzidenzen steigen wieder. In Mainz wird die Straßenbahn ausgebaut. Und außerdem enttäuscht das Wiesbadener Staatstheater. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Anna Wagner und Marcus Droß übernehmen als Doppelspitze den Frankfurter Mousonturm. Ein Gespräch über die Perspektiven des Künstlerhauses und warum Vielfalt weiterhin im Mittelpunkt seines Programms steht.
Geben Sie Gedankenfreiheit! Mona Kraushaar inszeniert „Don Carlos“ am Ernst Deutsch Theater Hamburg, Philip Tiedemann „Der König stirbt“ mit Dieter Hallervorden am Schlosspark Theater in Berlin.
Der Botschafter der Ukraine in Deutschland, Andrij Melnyk, deckt mit seinem unverstellten Auftreten die Lebenslügen der Deutschen auf. Im politischen Betrieb wird er deshalb argwöhnisch betrachtet.
Während Russland militärisch kaum vorankommt, wächst die humanitäre Katastrophe in der Ukraine. Kiew fürchtet, dass die russischen Truppen Einwohner von Mariupol nach Russland deportieren. Ein Überblick.
Mobbing und abenteuerliche militärstrategische Ausführungen: Seine Mitglieder wünschen sich einen Präsidenten, der es nicht darauf anlegt, den ganzen PEN in Flammen aufgehen zu lassen. Ein Gastbeitrag.
Erst sollten die Corona-Maßnahmen an diesem Sonntag auslaufen, nun dürften sie vielerorts weiterhin gelten. Wie groß ist die Gefahr – und wie kann man sich nun am besten schützen? Die Virologin Sandra Ciesek gibt Antworten.
Russische Truppen sollen ukrainischen Angaben zufolge Einwohner von Mariupol massenhaft gewaltsam deportiert haben. Zudem soll eine Kunstschule bombadiert worden sein, in der 400 Menschen Schutz gesucht hätten.
Der bekannte ukrainische Schriftsteller Jurij Andruchowytsch bereitet sich vor auf den Kampf. Das findet er schlimm – aber alles andere wäre noch schlimmer. Er sagt: „Hier haben die Menschen keine Angst.“
Schriftsteller wollen einen Parlamentsdichter ausgerufen sehen. Das gab es tatsächlich schon einmal. Im Bismarckreich vor 150 Jahren bekleidete der Dramatiker Albert Lindner ein solches Amt.
Trotz des Protests der Bundesländer tritt das neue Infektionsschutzgesetz der Bundesregierung am Sonntag in Kraft. Bis zum 2. April können die Landesregierungen die geltenden Bestimmungen allerdings noch beibehalten. Ein Überblick.
Die Ideen der teilnehmenden Gruppen sollen unverfälscht herauskommen. Bei Bedarf können sie Coaches um Rat fragen.
Ein Notruf: Wo sind die lesergerechten Ausgaben der Literatur vor dem zwanzigsten Jahrhundert? Sie fehlen. Ein Gastbeitrag.
Je stärker die Wirtschaft blüht, desto wichtiger werden romantische Gefühle. Das hat mit der Fürsorge für die Kinder zu tun.
Von einer Kommilitonin wurde Jens Heinrichs zum rituellen Drogenkonsum verleitet. Heute macht er eine legale Psychotherapie, bei der er die Substanz MDMA einnimmt. Zwischen beiden Erfahrungen liegen Welten.
Das Theater Regensburg bringt die dystopische Opernfarce „Wir“ des Russen Anton Lubchenko heraus. Das Werk klingt wie ein Kommentar zu Putins System und seinem Krieg in der Ukraine.
Joe Biden will mit Xi Jinping über die Rolle Chinas im Ukrainekrieg sprechen. Bundestag und Bundesrat sollen die neuen lockeren Corona-Regeln durchwinken, doch die Ministerpräsidenten laufen dagegen Sturm. Und: Schicksalstag für den FC Chelsea. Der F.A.Z. Newsletter.
Telegram-Gruppen von Corona-Leugnern verbreiten jetzt auch russische Propaganda. Die „Friedenjournalistin“ Alina Lipp sticht besonders hervor.
Die Frankfurter Freie Szene kritisiert geplante Kürzungen im Haushalt. Alleridngs ist noch nicht klar, wo gespart werden soll.
Gleich vier En-Suite-Programme sind noch bis zum Ende der Spielzeit zu erleben.