Wie Taiwan sich eine Zukunft baut
Zu Besuch im neuen Taipei Performing Arts Centre: Rem Koolhaas und David Gianotten haben einen Bau errichtet, der politisch und ästhetisch neue Wege beschreitet.
Zu Besuch im neuen Taipei Performing Arts Centre: Rem Koolhaas und David Gianotten haben einen Bau errichtet, der politisch und ästhetisch neue Wege beschreitet.
In ihren letzten Jahren verschanzte sich Marlene Dietrich in ihrer Wohnung in Paris. Nur mit ein paar Freunden telefonierte sie – und mit unserem Autor. Ihre Nachrichten auf seinem Anrufbeantworter hat er aufgehoben.
Er tanzt und tanzt und tanzt: Dem Dänen Egon Madsen, der am heutigen Mittwoch seinen Achtzigsten feiert, galten viele stürmische Ovationen.
So gewinnt das Theater wieder sein Publikum zurück: Tickets fürs Mülheimer Festival „Weiße Nächte“ kosten so viel, wie sich die Leute leisten können, und gespielt wird unter freiem Himmel.
Gelungen als Skulptur und städtebauliche Figur: Der 1977 errichtete Brunnen an der Frankfurter Freßgass' ist ein Beispiel dafür, was Kunst im öffentlichen Raum vermag.
Vor 50 Jahren ist das Bürgerhaus Sprendlingen eröffnet worden. Es ist heute eine feste Größe im Kulturleben der Region.
Dem texanischen Gouverneur Greg Abbott wird wegen seines Vorgehens politisches Theater vorgeworfen. Dieser macht Präsident Joe Biden für die hohe Zahl der Migranten verantwortlich.
Drei Romane in drei Jahren: Amanda-Lasker-Berlin sieht genau hin, hält aber trotzdem nicht viel von der Entdeckung der Langsamkeit. Jetzt stellt sie ihr neues Buch in Frankfurt vor.
Heiner Müller hätte es vielleicht gewusst. Der Besucherschwund könnte ein Symptom dafür sein, dass die Routinen des Betriebs noch nicht Schritt halten mit der Dringlichkeit der jüngsten Umbrüche.
Beziehungen funktionieren einfach nicht: Bei der Ruhrtriennale in Bochum inszeniert Barbara Frey „Das weite Land“ von Arthur Schnitzler. Sie und das großartige Ensemble zeigen, warum uns dieser Dichter noch heute packt.
Vor 100 Jahren wurde in Schweden ein Theater wieder eröffnet, dessen Stil bis heute prägend wirkt: auf Schloss Drottningholm, in der Nähe von Stockholm.
Das geblümte Sofa ist nicht mehr da, aber die Goethe-Ausgabe steht im Arbeitszimmer. Und dann ist da noch ein Pool: Besuch im Thomas Mann House bei Los Angeles.
Kurz vor seinem 80. Geburtstag erscheinen seine Erinnerungen, und in Berlin eröffnet eine Schau über den großen Regisseur: Werner Herzog im Gespräch über den Abenteuerroman, der sein Leben ist.
Der Moderator Harald Schmidt sorgte kürzlich für Schlagzeilen als er von seiner erstaunlich niedrigen Rente berichtete. Dabei scheint es jedoch einen Fehler gegeben zu haben.
Sie ist nicht einmal 30 Jahre alt und hat schon die Hälfte ihres Lebens als Schauspielerin gearbeitet: Jella Haase spricht im Interview über Bösewichte, das Komödiantische in der DDR und den Berliner Sommer.
Triviale Therapiesitzung: Ein Schauspielabend „frei nach Euripides/Goethe“ gerät zum vollkommenen Fiasko und zeigt das dekonstruktionsbesessene Gegenwartstheater abermals von seiner schlechtesten Seite.
Die schönsten Tipps für Ausflüge und Unternehmungen in ganz Hessen. Eine Übersicht für die nächsten Tage.
Er brachte Platon und Aristoteles wieder ins Gespräch und erforschte das Schicksal der antiken Dramen auf dem heutigen Theater. Zum Tod des Klassischen Philologen Hellmut Flashar.
Die Mitglieder des Kollektivs Ausgesprochen frei lesen Simone des Beauvoir, hören Florence & The Maschine und führen das Stück „Inside Sybille“ auf.
Die EU-Mitgliedsstaaten sollen ihren Gasverbrauch senken – auch um das deutsche Energieproblem zu lösen. Nicht überall ist die Begeisterung groß.
Der Mann wollte eigentlich zu einem Hotel an der Müritz. Stattdessen fuhr er zur Vorstellungszeit auf die nahe gelegene Freilichtbühne. Das Publikum nahm den Abbruch des Stücks mit Humor.
Hinreißendes Schauspielertheater: Thorsten Lensing gilt als kompromissloser Einzelgänger. Sein dramatisches Debüt „Verrückt nach Trost“ wurde bei den Salzburger Festspielen mit Spannung erwartet. Bei der Dernière gibt sein phantastisches Ensemble noch einmal alles.
Ein Plakat zur NS-Verstrickung des Wagner-Clans schlägt im Staatstheater Wiesbaden hohe Wellen. Gleichzeitig werden dort interne Konflikte auf hoher Ebene ausgetragen, die möglicherweise mit diesem Skandal zusammenhängen.
„Riders on the Storm“ von den Doors ist einer der meditativsten Popsongs aller Zeiten. Er kann in Trance oder in Ekstase versetzen – und ist dabei in jeder Sekunde eine musikalisch virtuose Feier des Regens.
Der Magistrat der Stadt Frankfurt schließt den Bau eines Museums für die Präsentation von Überresten der römischen Stadt Nida nicht aus. Er warnt allerdings vor Euphorie. Denn der Magistrat reagiert zurückhaltend.
Die Hürlimann-Apokalypse: Mit „Der Rote Diamant“ hat der Schweizer Schriftsteller ein Meisterwerk geschaffen. Es beruht auf eigenen Erfahrungen, führt seine Erzählung aber weit über alles hinaus, was man erwarten darf.
Der Juli lässt die Frankfurter mal wieder schwitzen und bringt schon zur Hälfte des Sommers die zweite ausgewachsene Hitzewelle über die Stadt.
Mit Vorliebe erzählte er im Kino von Männern, die ihr Metier beherrschen und sich in höchster Gefahr bewähren: Zum Tod des großen deutschen Filmregisseurs Wolfgang Petersen.
Grenzen spielen für sie keine Rolle, weder künstlerisch noch geographisch: Die Schriftstellerin Emine Sevgi Özdamar erhält den Büchnerpreis 2022. Ein Gespräch über den Sound und die Weite ihrer Welt – und ihr Leben in und mit Büchner.
Zum 70. Geburtstag bringt hr2-Kultur sechs Stunden Heiner Goebbels.
Gegen das Schweigen der Großeltern: Kim de l’Horizons Debütroman „Blutbuch“ erzählt von einem Vermächtnis und der Suche nach dem eigenen Körper.
Kurz vor der Partie des FC Barcelona erhält Robert Lewandowski seine Spielerlaubnis. Der Einstand aber missrät. Erstmals seit 2014 trifft der frühere Star des FC Bayern nicht im ersten Saisonspiel.
Mehr als vier Jahrhunderte blühte die Hauptstadt der römischen Provinz Rätien. Ihre Spuren sind voller Daten über die Vergangenheit, doch der Gegenwart sind sie zuweilen im Weg. Ein Besuch bei den Stadtarchäologen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg baute Frankfurt ein Bürgerhaus nach dem anderen. Doch ihre Betreibergesellschaft war meistens unterfinanziert.