In ihrem Himmel leuchtet ein besonderer Stern
Die erste Preisträgerin, deren Muttersprache nicht Deutsch ist: Wie die Schriftstellerin Emine Sevgi Özdamar in Darmstadt den Georg-Büchner-Preises entgegennimmt.
Die erste Preisträgerin, deren Muttersprache nicht Deutsch ist: Wie die Schriftstellerin Emine Sevgi Özdamar in Darmstadt den Georg-Büchner-Preises entgegennimmt.
In Plüschgewittern: Im Musical Dome in Köln ist nun der Broadway-Hit „Moulin Rouge“ nach dem gleichnamigen Film von Baz Luhrmann zu sehen. Er entführt mit vielen Pop-Hits in das Paris der Belle Époque.
Mit dem Talk „90+6“ bringt die Frankfurter Volksbühne zwei unterschiedliche Welten zusammen: Fußball und Theater. Ein Experiment, das funktioniert.
Bühnenbildner setzen Räume in Szene. Zwei Profis erzählen von ihren Wirkungsstätten und verraten, wie viel Theatralik die eigenen vier Wände vertragen.
In seiner neuen Theaterkolumne für das FAS-Feuilleton beschäftigt sich Vasco Boenisch mit Programmheften: Braucht man sie noch? Bietet das Netz nicht viel mehr Platz?
Oberflächliche Aktualisierungen und optische Extravaganzen dominieren heute die Opernbühnen. Der Dirigent Iván Fischer glaubt, dass sie schnell veralten, weil sie der Langzeitwirkung von Musik widersprechen. In Vicenza macht er Oper anders.
Von März 2023 an wird die „Komödie am Kurfürstendamm“ im Theater am Potsdamer Platz zu Hause sein. Wie lange sie hier bleiben darf, ist noch nicht bekannt. Die Hoffnung auf eine Rückkehr an den Ku’damm stirbt also zuletzt.
Zwischen Blumen und Gemüse: Flussab in der Region Hauts-de-France bis zu einer der schönsten Buchten – der Welt?
Basierend auf den Struwwelpeter-Texten von Heinrich Hoffmann bringt das Staatstheater Darmstadt „Shockheaded Peter“ als schaurig-komisches Stück auf die Bühne.
Keiner prägt Hollywoods Drehbücher so wie Robert McKee. Fast 40 Jahre lang hat er sein berühmtes Seminar zum Storytelling gegeben. Ein Gespräch über verzweifelte Autoren, gelungene Adaptionen und ein neues Buch.
Eine große Krimi-Party um Agatha Christies Theaterstück „Die Mausefalle“: „See How They Run“ bereichert das Genre mit Sam Rockwell und Saoirse Ronan um ein liebenswertes Ermittlerpaar.
Handeln oder Nichthandeln, das ist hier eine Frage der ideologischen Ideen: Sartres „Die schmutzigen Hände“ in Frankfurt überrascht mit aktuellen Dilemmata.
Der Hitchcock-Film von 1954 machte die Geschichte um Sheila weltbekannt, im Frankfurter Fritz Rémond Theater ist der Thriller nun beinahe als Komödie zu sehen.
Zwischenhalt Sehnsucht: David Bowie verbrachte nur drei Stunden in Warschau und zeigte dabei, wie sehr Kultur zwischen Ost und West vermitteln kann.
Wer wissen will, was Theater kann und wie hoch hinauf es reicht, findet in ihren Inszenierungen sein Glück: Andrea Breth, die überragende Liebhaberin der dramatischen Dichter, wird siebzig Jahre alt.
Die Schweiz ist ein reiches Land. Der Schriftsteller Lukas Bärfuss aber ist in Armut aufgewachsen: Sein Vater saß im Gefängnis, seine Mutter betrog ihn um Geld, und er wurde obdachlos. Nun klagt er seine Heimat an.
Diane Kruger, Schauspielerin von internationalem Format, fremdelte früher mit ihrem Namen. Nachdem sie wusste, woher er stammt, gewann sie Selbstbewusstsein. Darüber hat sie nun ein Buch geschrieben.
Woran hakt es bei Menschen, bei denen auf den ersten Blick alles perfekt ist? Mike White setzt in der neuen Staffel seiner preisgekrönten Serie „The White Lotus“ seine Reise zu den Abgründen des Luxus fort.
Sollte man jetzt beginnen, das „ZDF Magazin Royale“ zu gucken? Museen haben Probleme mit Klimaaktivisten. Und außerdem wurden die Läufer beim Frankfurt Marathon von 300.000 Zuschauern angefeuert. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die spanische Kronprinzessin verleiht in ihrem Fürstentum die spanischen Nobelpreise – und macht damit auch ihren Vater König Felipe mächtig stolz.
Lydia Grün ist sie neue Präsidentin der Hochschule für Musik und Theater München und in der Geschichte der Institution die erste Frau in diesem Posten.
Im antiken Griechenland ist das Theater zur Welt gekommen. Aber was macht es dort heute? Von einem Pädophilie-Skandal erschüttert, durch die Parteipolitik in lähmende Abhängigkeit gebracht, hat es seine einstige Kraft verloren.
Verhängte Eingangstüren, vergilbte Reklametafeln: In vielen Innenstädten herrscht gähnende Leere – und das nicht erst seit Corona. Ein Unternehmen aus Wien will das ändern.
Benito Mussolini ist vor hundert Jahren durch eine Inszenierung an die Macht gekommen. Bis die Entscheidung gefallen war, hat er das Geschehen aus sicherer Entfernung verfolgt.
Drei Jahre nach dem ZDF startet auch die ARD ein digitales Kulturportal. Was läuft bei „ARD Kultur“? Was kostet es? Und woher kommt das Geld? Wir fragen die MDR-Intendantin Karola Wille.
Viele Fragen, keine Antworten: „A Wilde Story“, Marco Goeckes Tanztheater über Oscar Wilde an der Staatsoper Hannover, scheitert schwerfällig an der Lebensgeschichte des brillanten Dandys.
Endlich wieder Puja: In Indien feiert die Bevölkerung nach pandemiebedingter Pause ihre populärsten religiösen Volksfeste, erst für Durga, dann für Kali.
Er war als Glaskünstler und Grafiker tätig und ist fast in Vergessenheit geraten: Das Dommuseum Frankfurt widmet Hans Leistikow nun eine fulminante Ausstellung.
Spät begann sie als Schriftstellerin, doch Linde Rotta ist noch zu entdecken: „Disteln und Ginster“ sammelt Erzählungen der österreichischen Autorin.
In Komödien und Operetten ist es witzig, wenn ein Sprecher „halblaut“ oder „für sich“ die Zuhörer ins Vertrauen zieht. Im realen Eheleben kommt das weniger gut.
Von Hape Kerkeling bis zum Kriegsdrama: Devid Striesow kann viele Rollen spielen. Im Fragebogen verrät er, welcher Film ihn zum Weinen bringt und warum er alles mit der Hand schreibt.
Mordaufruf im Live-Fernsehen, Dichtung im Zeichen des Z, Dramen ohne Autornamen: Wie das von Putin erklärte Kriegsrecht sich auf das russische Kulturleben auswirkt.
Als Hotelconcierge im Berliner Waldorf Astoria macht Christoph Hundehege das Unmögliche möglich. Im Interview erzählt er, wie er seinen Gästen immer einen Schritt voraus ist.
Mehrere Tage dauert das hinduistische Lichterfest Diwali, in Indien ein lautes Spektakel mit Feuerwerk. In Frankfurt feiert die große Community deutlich leiser, aber mit viel Licht und Freude.
In Räumen, in denen früher Männer für Sex bezahlten, leben und arbeiten jetzt Künstlerinnen und Künstler aus der Ukraine. Ein Rundgang mit der Malerin Sofiia Holubeva durch das ehemalige Bordell.
Die größte Kraftschauspielerin an den deutschsprachigen Bühnen: Stefanie Reinsperger gibt am Berliner Ensemble mit all ihrer Wucht den Rampentyrann schlechthin, Thomas Bernhards „Theatermacher“ Bruscon.