Der Triumph der Babylonmaschine
Gereon Rath trägt SA-Uniform, ein Rächer jagt die Ringvereine, und die Republikfeinde bitten zum Tanz: „Babylon Berlin“ geht in die vierte Runde. Die Weimarer Republik geht unter, die Nazis marschieren auf.
Gereon Rath trägt SA-Uniform, ein Rächer jagt die Ringvereine, und die Republikfeinde bitten zum Tanz: „Babylon Berlin“ geht in die vierte Runde. Die Weimarer Republik geht unter, die Nazis marschieren auf.
Anne-Sophie Mutter ist ein Weltstar der klassischen Musik. Als Fokus-Künstlerin ist sie in dieser Saison mit dem Veranstalter Pro Arte in der Alten Oper zu erleben. Nie allein – und immer mit jungen Musikern. Die zu fördern ist ihr seit Langem ein Anliegen.
Ein Planet amüsiert sich, und der Tod schaut zu: Der Straßenfotograf Holger Biermann sucht das Chaos Berlins, um es in seinen Bildern zu sortieren.
„Entre deux. Ein Tanzprojekt von Nadia Beugré“ hat am Staatstheater Darmstadt Premiere. Sie zeigt darin Begegnungen, die nicht romantisch sind, und bricht mit Erwartungshaltungen.
Zurück zur Natur: Bob Dylan gibt in Berlin ein großartiges Spätwerk-Konzert. Am Ende – war es vielleicht nur ein Traum? – schunkelt das Publikum.
Die Kreativfabrik ist seit 20 Jahren Bestandteil der Wiesbadener Kulturlandschaft. Dank finanzieller Förderung kann der Verein ein breites Programm bieten.
Im Sitzen, aber voller Leben und Leidenschaft: Der 95 Jahre alte Herbert Blomstedt dirigiert die Berliner Philharmoniker bei Beethovens siebter Symphonie. Sie entwickelt unter seinen Händen eine zauberhafte Leuchtkraft.
Der Frankfurter Moderator und Showproduzent Tyrown Vincent zeigt seine Kunstsammlung gern öffentlich, auch in seiner Wohnung. Jetzt ist sie in Mannheim zu sehen.
Grit Seymour hat die Modebranche in der DDR aus allen Blickwinkeln kennengelernt. Jetzt erinnert der Film „In einem Land, das es nicht mehr gibt“ an Szenen aus dieser Zeit, in der bei Weitem nicht alles grau und klobig war.
Auf dem Gelände einer ehemaligen Seilerei entsteht ein Ort des Austauschs für Kunst und Kultur. Die Betreiber haben große Pläne in Sachsenhausen.
Ewiger Geheimtipp: Papiers d' Armenies spielen in Deutschland selten, nun ist die Band mit ihrer armenischen Musik extra in die Frankfurter Brotfabrik gekommen.
Das Festival „Politik im freien Theater“ hat mit einer großen Einladung begonnen. Nun kann sich ganz Frankfurt durch 200 Veranstaltungen bewegen.
Selten war eine Gegenwart so reich an Bildern der Zukunft. Aber während man immer mehr zu sehen kriegt, meinen viele Menschen, immer weniger fürs Künftige ausrichten zu können. Höchste Zeit, diese Optik zu überprüfen.
Jede Kilowattstunde zählt. Im Geiste Daniel Düsentriebs suchen kreative Ingenieure nach neuen Lösungen. Fünf Beispiele für das Tüfteln, aber auch das Scheitern an unserer Energiezukunft.
Ein paar Freunde, eine Bar, später landet man im Club. Unser Protagonist liebt den Schwung dieser Nächte. Jetzt aber, mit 40, fühlt er sich plötzlich zu alt.
Alle Argumente gegen den Weiterbetrieb der Kernkraftwerke haben sich in Luft aufgelöst. Die Atomkraft ist zum Symbol deutscher Selbstgefälligkeit geworden.
Frankfurts Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg wurde in Iran geboren. Im Interview spricht sie über die landesweiten Proteste, die Rolle der Frauen und die Bedeutung internationaler Solidarität.
Die Zeiten sind vorbei, in denen die Worte des Papstes in der italienischen Politik Gewicht hatten. Viele Katholiken folgen heute eher rechtsnationalen Politikern.
Nachdem die Karfunkel-Preisverleihung 2020 und 2021 wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, wurden in diesem Jahr mehrere Auszeichnungen vergeben.
Der belgische Justizminister Vincent Van Quickenborne sollte entführt werden, sagen Ermittler. Nun muss er sich an einem geheimen Ort verstecken.
Fast nur brandneue Werke bei der Abschlusskonzert zu spielen, ist für die Stipendiaten der Ensemble Modern Akademie normal. Die Spannung war dennoch groß.
Ein besonderer Tag in Rüsselsheim erinnert daran, dass Riesling zuerst am Main angebaut wurde. Jetzt soll er die Innenstadt beleben.
Sie entkamen dem Holocaust und suchten einander ein Leben lang: Die Dokumentation „Adam & Ida“ rekonstruiert die märchenhafte Wiederbegegnung zweier jüdischer Geschwister nach 53 Jahren.
Auf seinem Solo-Debüt zeigt sich der britische Musiker Oliver Sim von The xx, wie man ihn noch nicht erlebt hat: verspielt, sarkastisch, persönlich.
Elisabeth Rehm tanzte von 1948 bis zum Mauerbau an der Berliner Staatsoper. Jeder hat klein angefangen, sagt die frühere Solotänzerin und erzählt über ihre Zeit in der DDR.
Der Besuch von Yoga-Klassen scheint längst zum Standardrepertoire eines jeden Großstädters zu gehören. Aber die Matte muss nicht immer im Studio ausgerollt werden. Wir stellen fünf ungewöhnliche Yoga-Orte vor.
Edward Berger adaptiert Remarques Bestseller „Im Westen nichts Neues“, Michael Herbig macht aus dem Relotius-Skandal eine Komödie, und Rosa von Praunheim tanzt den Rex Gildo. Geht das Kinopublikum mit?
Haben Klimaproteste eigentlich noch eine Chance in Zeiten multipler Krisen? Jetzt erst recht, sagen Aktivisten. Unterwegs im zivilen Ungehorsam mit Extinction Rebellion.
Der Pianist Nils Frahm beginnt seine Welttournee. Im Wechselspiel mit sich selbst, seinen Maschinen und sogar dem Publikum erzeugt er in Berlin Begeisterungsstürme. Und dann – geht er an seine Glasharmonika.
Europas größter Öl- und Gaskonzern macht Rekordgewinne. Dennoch steht das Unternehmen unter scharfem Druck. Ebenso der designierte Vorstandschef Wael Sawan.
Dicht gedrängtes Programm, flankiert von gleich mehreren weiteren Festivals: „Politik im freien Theater“ mischt Frankfurt auf - auch außerhalb des Theaters.
Alles Neue findet seine Entsprechung im Alten. Doch was bedeutet das für die Mode? Kann sie Eigenes erschaffen? Oder wiederholen wir uns ewig?
Das Dokudrama „Rex Gildo – Der letzte Tanz“ kommt am 29. September in die Kinos.
In dem Stück „Cri de Coeur“ von Alan Lucien Oyen gibt es in der Pariser Oper viel Altbekanntes zu sehen. Dabei geht es um das Porträt einer neuen Generation, die nicht erwachsen werden will.
Winnetou, Tarzan oder Jesus: Alexander Klaws wurde als erster deutscher „Superstar“ bekannt. Mittlerweile ist er ein viel gefragter Musicaldarsteller. In Darmstadt ist er nun in „Saturday Night Fever“ zu sehen.
Die Popmusikwelt liebt Harry Styles. In „Don’t Worry Darling“ wird er jetzt Filmschauspieler – und von Florence Pugh glatt an die Wand gespielt.