Verfall einer Idee von Familie
Manisch sexuell: Thomas Melles lange erwarteter neuer Roman „Das leichte Leben“ handelt vom Scheitern des neobürgerlichen Traums. Das ist enttäuschend konventionell.
Manisch sexuell: Thomas Melles lange erwarteter neuer Roman „Das leichte Leben“ handelt vom Scheitern des neobürgerlichen Traums. Das ist enttäuschend konventionell.
Danny Trejo ist einer der markantesten Schurken und der meistgetötete Mann in Hollywood. Im Interview spricht er über seinen frühen Drogenkonsum, Jahre im Gefängnis und einen unverhofften Anruf von Robert De Niro.
Präsident Selenskyj wird ausnahmsweise per Videoschalte zur UN-Vollversammlung sprechen. Die Ukrainer erobern unterdessen im Osten Land zurück und wollen die Stabilisierung in den befreiten Gebieten mit Tempo vorantreiben. Der Überblick.
Der Philosoph Ludwig Wittgenstein und sein Bruder, Pianist Paul, standen im Fokus des „Salon Wittgenstein“ in der Alten Oper. Es wurde musiziert und gelesen.
Seit 1740 war die Oper „Alessandro nell'Indie“ von Leonardo Vinci nicht zu hören. Jetzt läuft sie beim Festival Bayreuth Baroque in einer sensationellen Besetzung – wahrscheinlich die Entdeckung des Jahres.
. . . bist nicht Du, der entscheidet, wann der Tanz beendet ist, sondern der Bär.“ Dem russischen Sprichwort zum Trotz waren gute Beziehungen zu dem „lupenreinen Demokraten“ (Gerhard Schröder) Wladimir Putin auch nach der russischen Invasion der Krim im Jahr 2014 noch lange en vogue. Nicht nur in Deutschland, auch in Österreich hatten der Moskauer Autokrat und seine Entourage leichtes Spiel. Dabei hatte sich Wien während des Kalten Krieges gegenüber den Avancen der Kommunisten bis in die siebziger Jahre unversöhnlich gezeigt. Doch dann nahmen die wirtschaftlichen Interessen überhand.
Der Tod der britischen Königin hat in Afrika eine rege Debatte über das Erbe der Kolonialzeit und den heutigen Umgang mit der ehemaligen Kolonialmacht ausgelöst.
Ein Star macht noch keine Sensation – aber die Scharen von Staren im deutsch-dänischen Grenzgebiet sorgen bald wieder für Ausnahmezustand.
Der russische Präsident Putin wird sich bald entscheiden müssen, was gefährlicher für seine Herrschaft ist: weitere militärische Misserfolge oder eine Mobilmachung.
Die „Aktionswochen Älterwerden“ stellen vielfältige Angebote in Frankfurt vor. Damit sollen möglichst vielen Senioren Wege aus der Corona-Einsamkeit gezeigt werden.
Marl hat sicherlich nicht die schönste Innenstadt Deutschlands. Aber mit 160 Laientänzern hat Sasha Waltz die Architektur der siebziger Jahre in einen Parcours für Musik, Rhythmus und Bewegung verwandelt – ein echtes Bürgerkunstabenteuer.
Man spürt einen Wandel - viele jüngere Artisten suchen neue Zugänge. Das sieht man auch in der neuen Saison des Frankfurter Tigerpalasts. Viele neue Künstler beleben die Show und überzeugen das Publikum.
Nach rassistischen Äußerungen erheben Stars wie Pele und Neymar ihre Stimme. Zuvor hatte ein Spielerberater gegen Real-Stürmer Vinícius gepoltert, er solle sich nicht „wie ein Affe“ benehmen.
Von allem ein bisschen: So versuchen die Macher des Mainzer Theaterfestes zum Saisonauftakt das Publikum anzulocken: und sparen nicht mit Kostproben.
Der belgische Regisseur Luk Perceval inszeniert Lion Feuchtwangers „Exil“ am Berliner Ensemble. Ein Gespräch über Theater als Gegenentwurf zur Realität.
Paare, die sich trennen und wieder zusammenfinden, haben einen schlechten Ruf. Dabei sind ihre Erfolgschancen oft gar nicht schlecht. Auf die Gründe für die erste Trennung kommt es an.
Das Werk von Choreographen nach deren Tod am Leben zu halten, ist unvorstellbar schwierig. Der Dokumentarfilm „Dancing Pina“ belebt das Weltgedächtnis der Tanzkunst.
Sport als Choreographie ist die Grundlage von „Glanz“, mit dem die Frankfurter Compagnie Hennermanns Horde nun an der Volksbühne Frankfurt Premiere feiert.
Bei dem brasilianischen Model und Ehemann Tom Brady hängt nach Medienberichten der Haussegen schief. Eine libanesische Tanzgruppe reißt die Jury von „America's Got Talent“ zu Superlativen hin.
Er choreographiert für Madonna, macht Oper mit Marina Abramovich und jetzt schickt er das Hessische Staatsballett auf eine riesige Rampe: Der Belgier Damien Jalet mit seinem Stück „Skid“ in Darmstadt.
Auf dem Campingplatz La Plage des Templiers in Südfrankreich machen die Urlauber alles nackt: wandern, Boule spielen, baden. Warum eigentlich? Über den Reiz des Naturismus.
Die Adria-Insel Rab, als kroatisches Arkadien gerühmt, erkundet ihre Vergangenheit und stößt dabei auf archäologische Kostbarkeiten und ein dunkles Kapitel.
In Frankreich ist das Ballett über sich selbst offenbar aufgeklärter als hierzulande, zeigt der Film „Das Leben ein Tanz“ von Cédric Klapisch. Nur seine Hauptfigur hält er unter den Möglichkeiten ihrer Darstellerin.
Pina Bausch revolutionierte den modernen Tanz. Zwei Tanzprojekte zeigen, wie eine junge Generation Tänzer:innen aus aller Welt ihre Choreographien neu entdeckt.
Heilung durch Handauflegen, Zungenreden oder Exorzismen: Im katholischen Lateinamerika gewinnen Eiferer neuer evangelikaler Kirchen Macht in Gesellschaft und Politik – auch in der Familie unseres Autors.
„Cyberpunk: Edgerunners“ transformiert eine Videospielwelt ins Animeformat. Die Serie nimmt ihr Publikum mit in Albträume aus Neon und Chrom.
Das Indonesia Festival bringt drei Tage lang Kunst, Musik und Delikatessen aus Südostasien nach Frankfurt.
Mit dem „National Gugak Center“ aus Korea, dem Gewandhausorchester und dem Rias-Kammerchor bringt das Musikfest Berlin unterschiedliche Formen des Rituellen und Spirituellen in der Musik zusammen.
Poprausch im Nebel: Christian Friedel inszeniert „Macbeth“ am Staatsschauspiel in Dresden und spielt die Hauptrolle. Dabei geht die Tragödie in Hightech, Pop-Overkill und Edelkitsch unter.
Tanz als existenzielles Erlebnis: Trajal Harrell inszeniert sein neues Stück „Das Haus von Bernarda Alba“ nach Federico García Lorca am Schauspiel Zürich.
Darf man im Krieg tanzen? Vera Logdanidi aus Kiew hofft, dass die Clubkultur in ihrer Heimat den Krieg überleben wird. Kiew galt, bevor Russland die Ukraine angegriffen hat, lange als neue Party-Hauptstadt Europas.
Die Schanghaier hatten sich stets auf die Zukunft gefreut. Nach dem Lockdown bleibt ihnen nur die Frage: Wann werden sie wieder eingesperrt?
Der Theaterregisseur Johan Simons liest Swetlana Alexijewitsch, plant ein Theaterprojekt mit Sandra Hüller und inszeniert in Bochum „Alkestis“.
Der Bund will dem Goethe-Institut und anderen Institutionen der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik deutlich weniger Geld geben. Weiß man so genau, was man da streicht?
Die allermeisten in Großbritannien kannten nie ein anderes Staatsoberhaupt. Nun ist auch die zweite „Elisabethanische Ära“ zu Ende. In Großbritannien herrscht eine Mischung aus Dankbarkeit und Zukunftsskepsis.
Das Fratopia-Festival eröffnet im September die neue Saison in Frankfurts Konzerthaus. Der Große Saal wird dazu zeitweilig zum „Open Space“ für neue raumklangliche Erlebnisse.