EU federt Energiepreise am Balkan ab
Die EU-Mitgliedstaaten versprechen auf einem Gipfel in Tirana, den Beitrittsprozess der westlichen Balkanstaaten zu beschleunigen. Deren Energiepreise sollen mit einer Milliarde Euro abgefedert werden.
Die EU-Mitgliedstaaten versprechen auf einem Gipfel in Tirana, den Beitrittsprozess der westlichen Balkanstaaten zu beschleunigen. Deren Energiepreise sollen mit einer Milliarde Euro abgefedert werden.
Der Westbalkan-Gipfel in der albanischen Hauptstadt Tirana ist der erste, der in einem Land der Region stattfindet. Die Tonlage gegenüber den sechs Partnerstaaten hat sich geändert – und das hat auch mit Russland zu tun.
Wie Simon Rattle und das London Symphony Orchestra sich in den Jahren der Zusammenarbeit entwickelt haben, ist in der Alten Oper gut nachzuvollziehen.
Als Schauspielerin hat man Greta Gerwig länger nicht mehr gesehen. Jetzt steht sie unter der Regie ihres Lebensgefährten wieder vor der Kamera. Ein Gespräch über Filmmuttis aus den Achtzigern, Arbeitsteilung und eine leichte Taubheit.
Viel los in der Frankfurter Festhalle: Die Fans sind feierfreudig. Und Marteria fällt beim Crowdsurfing fast in ein Loch.
Soll man Tschaikowsky in Zeiten des russischen Krieges gegen die Ukraine noch spielen? Ja, man muss es sogar. Die Opern „Die Jungfrau von Orléans“ in Düsseldorf und „Die Zauberin“ in Frankfurt liefern starke Plädoyers.
Gegen dieses brasilianische Team hat Südkorea nicht den Hauch einer Chance: Mit einem 4:1 schießen sich Neymar und Co. ins Viertelfinale und machen deutlich, dass sie zurecht der große Favorit auf den WM-Titel sind.
War es das, was in Qatar gefehlt hat? 2014 hat sich die deutsche Elf im brasilianischen Santo André auf den WM-Sieg eingestimmt: In einem Dorf, das große touristischen Pläne hat.
Starauftritt des bösen Geistes: Kirill Serebrennikow inszeniert am Hamburger Thalia Theater das Antikriegsstück „Der Wij“ nach Nikolai Gogol. Das Stück, das er mit einem ukrainischen Koautor verfasst hat, beruht auf Dokumentartexten.
Nach monatelanger Besatzung ist Cherson wieder frei. Die Künstlerin Yulia Danilewska harrte mit Mann und Sohn in ihrem Bad aus. Sie hat einen Totentanz der Besatzung gemalt – auf Badezimmerfliesen.
Von Norwegen bis Italien, von Engeln, Schafen und Lametta ist alles dabei unter den CD-Neuerscheinungen mit Musik zum Advent und zur Weihnacht. Da werden auch die fündig, die gar nicht singen wollen.
Hamilton Ayiera hat auf der größten Müllkippe von Nairobi Abfall gesammelt, bis er es rausschaffte. Doch er kehrte seinem Slum nicht den Rücken. Heute unterstützt er dort Tausende Jugendliche – und die German Doctors.
Nach 18 Jahren Durststrecke gibt es endlich wieder Tanz am Schauspiel Frankfurt. In seiner Werkschau „Anthologie. Portrait of an Artist“ bringt Choreograph Jacopo Godani nicht nur talentierte Tänzer auf die Bühne, sondern bietet auch Musikern einen Platz im Rampenlicht.
In ihrer neuen Choreographie „hip piece“ konzentrieren sich Verena Billinger und Sebastian Schulz ganz auf die Hüfte.
Künftig sollen sich die Länder bei ihren Investitionen in Kitas vor allem auf eines konzentrieren: auf die Qualität der Betreuung. Der Bundestag hat dazu ein neues Gesetz auf den Weg gebracht. Aus der Opposition hagelt es Kritik.
Los Angeles ist das Zentrum der iranischen Diaspora. Hier gibt es persische Pizza, Safranreis – und seit zwei Monaten nur noch ein Thema: die Proteste in der Heimat.
Das Duo The OhOhOhs führt mit Orchester in der Frankfurter Katharinenkirche erstmals seine „Corona-Sinfonie“ auf. Der erste Satz entstand in der ersten Phase der Pandemie.
Nach dem enttäuschenden deutschen Aus bei der WM in Qatar reagieren Fans mit Häme und Fassungslosigkeit. Außer dem Bundestrainer stehen auch die Debatten abseits des Platzes in der Kritik.
Zum Ende seiner Tätigkeit in Frankfurt kann Jacopo Godani eine Art Werkschau in einem Abend zeigen: Am Schauspiel Frankfurt ist erstmals wieder Tanz zu sehen. Die Dresden Frankfurt Dance Company zeigt „Anthologie“.
Qatar will nach der WM die strategischen Beziehungen neu ordnen. Womöglich kann Diplomatie die Verstimmung, die Deutschland zuletzt hervorgerufen hat, nicht mehr ausgleichen. So dringend ist Qatar nicht auf Berlin angewiesen.
Schadet jetzt schon fiktiver Zucker Kinderzähnen? Wie Stuttgarts neuer „Nussknacker“ von Edward Clug die aktuellen Probleme der Ballettwelt leider allzu gut illustriert.
Er gehörte zu den Free-Jazzern der ersten Stunde, trat mit Pina Bausch auf und spielte auf Wuppertaler Hausdächern: Jetzt wird der Jazz-Posaunist Günter Christmann 80.
Ballett
Alle Welt kommt im Reisebus herbei: Plácido Domingo trotzt im Festspielhaus Baden-Baden nicht nur der natürlichen biologischen Alterung.
Ein grollendes Stadion wie bei einem Sommergewitter, ein merkwürdiger Ultra-Block und Eiseskälte in der Hitze: Diese Weltmeisterschaft ist anders. Sechs besondere Geschichten aus Qatar.
Den Start in die Woche finden viele gruselig. Wir haben ein paar Vorschläge gesammelt, wie er leichter gelingen kann.
Böses Gerede einer letzten Generation: Johan Simons adaptiert Dostojewskijs „Dämonen“ am Burgtheater als gewaltiges Konversationsstück mit einem hervorragenden Ensemble, aber vielen offenen Fragen.
Früher war der Choreograph John Neumeier ein Revolutionär des Balletts. Jetzt macht ihm in Dänemark eine neue Revolution in der Kunst schwer zu schaffen.
In Mainz gibt es Tanz im Museum zu sehen, in Wiesbaden Staus. Lässt man Erbstücke schätzen, kann man erstaunliche Überraschungen erleben. Und außerdem darf im Vogelsbergkreis wieder Wasser aus Bächen und Seen entnommen werden. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
In ihrem Jugendroman „Die Sonne, so strahlend und schwarz“ erzählt Chantal-Fleur Sandjon von häuslicher Gewalt, der Liebe zweier junger Frauen, von Rassismus und Selbstbehauptung.
Die Raritäten beim irischen Opernfestival Wexford lohnen sich: Fromental Halévy vertont Shakespeare, Antonín Dvořák feiert die Kreuzritter, und Félicien David taucht in indische Märchen ab.
Die Regierung will gegen den Alkoholmissbrauch vorgehen. Die in wirtschaftlicher Not befindlichen Gastwirte wehren sich gegen den Vorwurf der Leichtfertigkeit und klagen geheime Kneipen an. Aus der Frankfurter Zeitung vom 26. November 1922.
Seit der Aufklärung träumen Wissenschaftler davon, die Zersplitterung ihrer Disziplinen zu überwinden. Aber die Vision einer internationalen Wissenschaftsvereinigung bleibt eine Utopie. Ein Gastbeitrag.
Erinnerung im Exil: Zwei afghanische Musikensembles spielen in der Alten Oper Frankfurt Musik aus der Heimat.
Als erster Spieler trifft Cristiano Ronaldo bei fünf Weltmeisterschaften – mit einem umstrittenem Strafstoß. Doch trotz Ronaldos Tor müssen die Portugiesen gegen Ghana bis zum Schlusspfiff bangen.
Party auf dem Müllplatz: Andrew Lloyd Webbers Welterfolg „Cats“ wird in der Alten Oper Frankfurt aufgeführt.