Folkloristische Farbigkeit
Die Junge Deutsche Philharmonie hat für ihr 1822-Neujahrskonzert wieder ein exquisites Programm zusammengestellt, diesmal mit Werken von Bartók bis Ligeti.
Die Junge Deutsche Philharmonie hat für ihr 1822-Neujahrskonzert wieder ein exquisites Programm zusammengestellt, diesmal mit Werken von Bartók bis Ligeti.
Zaza Burchuladzes Roman „Zoorama“ ist ein wildes Stück experimenteller Prosa, die allerdings geerdet, vielleicht begründet wird durch traumatische Erinnerungen ihres aus Georgien geflohenen Autors.
Das Museo Civico Bologna zeigt 123 atemraubende Fresken aus Pompeji, die man so nie wieder sehen wird. Damit ist Norditalien derzeit erst recht eine Reise wert.
Kevin de Bruyne, Romelu Lukaku und Eden Hazard standen für die Zukunft des belgischen Fußballs. In Qatar bleibt der Goldenen Generation noch eine letzte Chance auf den großen Erfolg.
Die traditionelle qatarische Kopfbedeckung Ghutra wird zum modischen Musthave der WM. Die Qatarer wollen damit auch den Vorurteilen vieler Ausländer etwas entgegensetzen.
Neuanfang am Grand Théâtre de Genève: Der neue Ballettdirektor Sidi Larbi Cherkaoui setzt starke Akzente und zeigt zusammen mit Damien Jalet das Stück „Skid“ sowie die Uraufführung seiner eigenen Choreographie „Ukiyo-e“.
Die Mullahs wussten Bescheid: Die iranischen Revolutionsgarden waren auf die Jugendproteste in ihrem Land vorbereitet. Das Regime verhaftet Schüler und Studenten und steckt sie in Umerziehungsanstalten.
Wenn Rise Against in der Festhalle auftritt, wird im Publikum gesungen und sich im Crowdsurfing versucht. Nebenbei rufen die Punkrocker zum Klimaschutz auf.
Joachim Llambi, Deutschlands oberster Tanzlehrer, über die Lust am Schwof und die Herausforderung, eine Show wie „Let’s Dance“ auf die Bühne zu bringen.
Der Öde ein Ende: Die erstaunliche Villa Beer in Wien erzählt architektonisch von der Geschichte des 20. Jahrhunderts.
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die Europäer richtig eingeschätzt: Ihr Widerstandswillen in der „One Love“-Affäre erwies sich als mickrig. Doch dem Fußballchef geht es um etwas anderes.
73 Millionen Euro für Kunst aus 1700 Jahren: Im neu eröffneten Diözesanmuseum von Freising berühren sich Himmel und Erde im Innern der Besucher.
Lena Dürr ist ihrem ersten Slalom-Sieg gleich zweimal ganz nah. Doch dann wiederholt sich in Levi die Geschichte, die sie schon von Olympia kennt. Mikaela Shiffrin zeigt, wie es geht.
Zahlreiche Menschen strömen in Qatar zum FIFA-Fanfest, die Organisatoren sind überfordert. Das Gedränge vor Ort offenbart eine gefährliche Sicherheitslücke, die das Potential für eine Katastrophe hat.
Etwas mehr als zehn Millionen Zuschauer holt Thomas Gottschalk am Samstag mit „Wetten,dass..?“ im ZDF. Michelle Hunziker stellt ihn dabei fast in den Schatten. Robbie Williams muss früh weg und eine Baggerfahrerin sticht alle aus.
Von „Monstern“, Schicksalsschlägen und Tänzern: Sie sind nicht die Besten, aber die Besonderen. Sieben Fußballprofis, die bei der WM ins Scheinwerferlicht drängen.
Ihre Kunst spottet jeder Beschreibung in herkömmlichen Kategorien. Meredith Monk experimentiert in allen erdenklichen Formen mit ihrem Körper und ihrer Stimme. Jetzt wird sie 80 Jahre alt.
Frankfurt macht sich größer, als es ist und übersieht dabei seine Stärken: Die Nachricht, dass der S. Fischer Verlag seine Berlin-Dependance ausbaut, verursacht in den kulturellen Kreisen der Stadt Phantomschmerzen.
Was haben die Fahrdienstleitung der Deutschen Bahn und das Show-Management von Modenschauen gemeinsam? Der Frankfurter Produzent Tyrown Vincent weiß es.
Nachts ist in Wiesbaden nicht viel los. Und jetzt muss auch der erst kürzlich eröffnete Club „Badhaus 1520“ wegen eines Behördenfehlers vorerst schließen.
Wer in Los Angeles seine Dachterrasse gefunden hat, will sie nie wieder verlassen. Denn unten auf den Straßen tobt der mörderische Verkehr.
Die Schauspielerin und Influencerin Julia Fox regt sich über Anti-Aging-Cremes auf, ist selbst aber erst 32. Muss das sein?
Der Tanz kann die Welt nicht retten – die „euro-scene“ versucht es trotzdem
Zweihundertfünfzig Jahre Vorurteil: Die Oper „L’isola d’Alcina“ von Giuseppe Gazzaniga sortiert Europas Männer nach der Herkunft. Einigermaßen glaubwürdig.
Das Tanzfestival Rhein-Main zeigt zum Abschluss in Frankfurt und Darmstadt drei sehr unterschiedliche Produktionen.
In Wiesbaden ist das Exground in die 35. Spielzeit gegangen. Diesmal legt das Wiesbadener Filmfestival den Fokus auf Portugal, eine Kurzfilmreihe zeigt Werke aus Iran.
Das Regime in Teheran ist entschlossen, die Proteste niederzuschlagen. Tausende Demonstranten könnten hingerichtet werden. Doch sie haben immer noch die Poesie.
Finde den Fehler: Dresdens Hauschoreograph David Dawson scheitert mit seiner Fassung von Sergej Prokofjews „Romeo und Julia” an der Semperoper. Ein Abend, der Fragen aufwirft.
Aus dem australischen Lyrikkanon: Ein vielstimmiges Gedicht, das sich den Auflösungstendenzen der kleinen wie der großen Welt entgegenstemmt.
Der erste Tag der Falling Walls, am Montag dieser Woche, war den „Pitches“ gewidmet – wenige Minuten dauernden Kurzvorträgen in den Kategorien Forschungstalente, Start-ups und Engagement. Wie haben Eindrücke gesammelt.
An Tesla scheiden sich seit langem die Geister – ebenso wie an Elon Musk. Der Twitter-Käufer ist weltweit eine der meistdiskutierten Persönlichkeiten. Das hat auch Auswirkungen auf die Aktie von Tesla.
Hat es nicht vielleicht seinen Grund, dass „Alien“ im Deutschen klanglich nicht weit weg ist von „allein“? Nils Mohls großartiger Roman „Henny & Ponger“ erzählt von der Liebe und der Einsamkeit.
Mit dem Verkauf seiner Zugplakettchen versucht der Mainzer Carneval-Verein, zusätzliche Einnahmen zur Finanzierung der immer teureren Rosenmontagszüge zu erzielen. Dass diese noch immer aus China kommen, finden selbst die Narren nicht gut.
Rasanz in Frankfurt: Der Cirque du Soleil wagt sich mit seiner Show „Crystal“ auf ein rutschiges Terrain und beweist, dass Eiskunstlauf und atemberaubende Artistik eins sein können.
Dubais aufgeschüttete Inselwelt kennt nur Superlative. Ob Schneeraum oder künstlicher Regen: Alles ist möglich. Muss das sein?
Tattoos und Erotik, Körper und Horror, Kunst und Leiden – der kanadische Regisseur David Cronenberg hat einen neuen Film gedreht: „Crimes of the Future“. Im Interview verrät er, was Kino mit Verführung zu tun habt.