Wenn die Dunkelheit des Kriegs zurücktritt
Für die ukrainische Bevölkerung beginnt jetzt die schwierigste Phase des Krieges: Strom-, Wasser- und Heizungsausfälle. Und doch gibt es Wärme und Licht – es sind die Menschen, die der Dunkelheit trotzen.
Für die ukrainische Bevölkerung beginnt jetzt die schwierigste Phase des Krieges: Strom-, Wasser- und Heizungsausfälle. Und doch gibt es Wärme und Licht – es sind die Menschen, die der Dunkelheit trotzen.
Ein diplomatisches Meisterstück, ein erdgeschichtlicher Moment: Der Weltnaturvertrag ist fix und der UN-Gipfel gibt der Weltrettung (auf dem Papier) die paradiesische Note.
Lionel Messi krönt seine Karriere mit dem Weltmeister-Titel, Argentinien ist im Ausnahmezustand. Und in Frankreich ist die Trauer groß. Internationale Medien finden entsprechend deutliche Worte.
Der brasilianische Kunsthistoriker Adriano Pedrosa wird 2024 die 60. Venedigbiennale leiten.
Lange schien sicher, dass Südafrikas Präsident Ramaphosa auch bei der Wahl zum Vorsitzenden der Regierungspartei ANC wieder triumphieren würde. Doch die Ereignisse überschlagen sich.
Erhobene Zeigefinger, Armbinden mit Herz und Palästinafahnen: Als Marokko gegen Frankreich spielt, gibt es Redebedarf in der Frankfurter Shishabar „1001 Nacht“.
Annie Ernaux, die Autorin der Selbstbehauptung, erhält den Nobelpreis für Literatur 2022. In den Tagen der Verleihung in Stockholm hält die Kritik daran an. Mittendrin eine Preisträgerin als distanzierter Stargast ihrer eigenen Feier.
Singende Nonnen, die Katze Grizabella und das Liebespaar Tony und Maria können Theater retten. Produzenten wie die deutsche Mehr-BB Entertainment planen das Geschäft für Jahre im Voraus.
Tod, Verbrechen, Trauer: In manchen Berufen sind die Menschen ständig damit konfrontiert. Was ihnen hilft, damit umzugehen. Sechs Menschen erzählen.
Als Kind hat der englische Darsteller Hal Fowler die Originalinszenierung von „Cats“ gesehen und war begeistert. 41 Jahre später gehört er nun selbst dem Ensemble an, das derzeit mit dem Erfolgsmusical durch Deutschland tourt.
Von der Deckenburg zur Gentrifizierung: In ihrem Kindersachbuch „Was ist Zuhause?“ geht Kristina Scharmacher-Schreiber einem wichtigen Gefühl auf den Grund.
Die französische Erfolgskomödie „Willkommen bei den Sch’tis“ hat Kad Merad bekannt gemacht. Jetzt ist er mit „Ein Triumph“ im Kino zu sehen, einem Film, der durch kleine Mittel ziemlich große Gefühle auslöst.
In Frankfurt fieberten Hunderte marokkanische Fans dem Einzug ihrer Mannschaft ins WM-Finale entgegen. Sie wurden enttäuscht – als Verlierer fühlen sie sich aber nicht.
Der Erfolg der Mysteryserie „Wednesday“ scheint grenzenlos zu sein. Nun ist den Machern gelungen, was bisher nur zwei Serien bei Netflix schafften.
In einem Gerichtsverfahren gegen den Musiker sagte die Rapperin am Dienstag aus. Er soll ihr 2020 im Streit auf die Füße geschossen und daraufhin eine Million US-Dollar geboten haben, sich nicht an die Polizei zu wenden.
Lange Schlangen und kostümierte Erwachsene: Disney verspricht seinen Fans ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl. Unser Autor hat sich angesehen, wie das bei einer Messe in Kalifornien aussieht.
Tutet gut: Beim Videospiel „Trombone Champ“ bläst man sich durch Notenstürme, als gäbe es kein Morgen mehr. Das ist höchst vergnüglich.
Als Motiv seiner ersten Weihnachtskarte als König hat Charles III. ein Bild von sich und Königsgemahlin Camilla bei den Highland Games in Schottland gewählt.
Wenn Liebe gemeinschaftliches Teilen ist, dann ist der Paartanz einen genaueren Blick wert. Amelia Uzategui Bonilla macht ihn in Frankfurt zum mitreißenden Fest.
In Frankfurt feiern Tausende Marokkaner den Einzug ihres Teams in das Halbfinale der Fußball-WM. Die Polizei sperrt die Kurt-Schumacher-Straße für ausgelassene Anhänger.
Steigt der Druck, spielt die französische Weltmeistermannschaft weiter Fußball. Diese beeindruckende Gelassenheit ist die elementare Stärke eines Teams, das in entscheidenden Momenten das richtige tut.
Doppelmoral, wohin man blickt: Was man allen anderen Menschen vorschreiben will, gilt für einen selbst nicht. Nicht nur Politiker machen sich unbeliebt.
In Frankfurt feiern Tausende Marokko-Fans den Einzug ihres Teams in das Halbfinale. Böller und Bengalos werden gezündet. Viele sind sich sicher: „Marokko wird Weltmeister“.
Der kanadische Schauspieler spricht über den ersten großen Weihnachtsfilm des Jahres, die Feste seiner Kindheit und darüber wieso er nach all den Superhelden-Filmen jetzt ausgerechnet in einem Musical mitspielt.
Moritz Rinke berichtet exklusiv über ein Treffen in der Wüste zwischen Cristiano Ronaldo, Oliver Bierhoff, zwei Kamelen und einer Fata Morgana. Ein Dramolett.
In die großen Gefühle nach dem WM-Viertelfinale gegen die Niederlande mischt sich auch Frust über den Unparteiischen. Der stellt einen neuen WM-„Rekord“ auf. Doch Lionel Messi ärgert noch etwas anderes.
Brasilien muss weiter auf den sechsten WM-Titel warten. Der Schock nach dem dramatischen Aus gegen Kroatien ist groß. Der Trainer geht. Ob Neymar wiederkommt, ist unsicher. Er ist am Boden zerstört.
Viel Verdi in der Oper, Haneke im Schauspiel und Ligeti im Konzert: Das Programm für die Salzburger Festspiele im Sommer
Im deutschen Diskurs um die Zukunft des Fußballs gibt gerade Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund den Ton an, nicht Oliver Kahn vom FC Bayern. Das wirft Fragen auf.
Das Gute an einer WM ist, dass ihr in den besten Momenten eine Art Aufbäumen des Fußballs gegen seine Berechenbarkeit gelingt. Dass sie einen Fußball liefert, in dem sich nicht alle gleich vernünftig und besonnen benehmen.
Siziliens Weinwirtschaft erlebt einen Aufschwung, besonders am Ätna. Kann der Rebensaft der Insel dabei helfen, den ewigen Rückstand auf den Norden Italiens aufzuholen?
Das alte Duell zwischen Buchstaben und Bildern: Noah Baumbach hat Don DeLillos 1985 entstandenen Roman „Weißes Rauschen“ verfilmt – mit zweifelhaftem Erfolg. Erst ganz am Ende findet der Film zu seinem Rhythmus.
Kommen Frankreich und Deutschland miteinander klar? Die französische Kulturministerin Rima Abdul Malak über Spannungen im deutsch-französischen Verhältnis und die stockende Restitution afrikanischer Kulturgüter. Ein Interview.
Aus Seidenpapier gewickelte Holzgebilde: Tilda Swinton und Olivier Saillard zeigen ihr extravagantes Modetheaterstück „Embodying Pasolini“ in Paris und machen damit Furore.
Zurück nach zwei Jahren Pandemiepause: In Frankfurt versammeln sich zur Night of the Proms alte Fahrensleute der Show, Stars der Achtziger und viel Publikum.
Ich bin viel mit Hans Magnus Enzensberger zusammen gereist, doch in die größte Ferne führte uns ein Sommertag im August 1999.