Oase.Wort.Gabel
Die Mongolei stellt ihr Postsystem auf einen Drei-Wörter-Code um. Das ist im Land der Hirten und Jurten ziemlich sinnvoll – und eröffnete für Deutschland ungeahnte lyrische Möglichkeiten.
Die Mongolei stellt ihr Postsystem auf einen Drei-Wörter-Code um. Das ist im Land der Hirten und Jurten ziemlich sinnvoll – und eröffnete für Deutschland ungeahnte lyrische Möglichkeiten.
Die neue Koalition im Römer will dem Weltkulturenmuseum endlich eine Perspektive geben – aber an einen Neubau glaubt kaum jemand.
Zwischen Wehmut und Aufbruchstimmung: Max Hollein, Direktor von Schirn, Städel und Liebieghaus, verlässt nach 15 Jahren Frankfurt. Das vorläufig letzte Gespräch.
Je mehr Bücher, desto besser: Zum achten Mal veranstaltet die Stadt Frankfurt im Juni das Festival „Literaturm“.
Post von Peter an Ina: Frankfurt, das sei „Goethe, Adorno und Max Hollein“. So tönt es aus dem Rathaus der Stadt. Wer fehlt bei Holleins Abschied? Oberbürgermeister Feldmann.
Max Hollein tritt im Juni seine Stelle als Direktor der Fine Arts Museums in San Francisco an. Am Sonntag verabschiedet ihn die Stadt Frankfurt. Eine Ära endet.
Brotlose Kunst? Wer seinen Eltern eröffnet, Kunst studieren zu wollen, erntet auch heute noch oft ein flehentliches: „Bitte alles, bloß das nicht!“ Aber wie gerechtfertigt sind die Sorgen überhaupt noch?
Stadtrundfahrten sind bei Touristen beliebt. Auch Frankfurt lässt sich im Doppeldeckerbus erkunden. Das macht Spaß. Klüger wird man nicht unbedingt.
Den nächsten Frankfurter Kulturdezernenten stellt die SPD, und auf dem Programm steht „Kultur für alle“. Die anspruchsvolle Literaturkritikerin Ina Hartwig soll es richten. Was kommt da auf die Stadt zu?
Eigentlich sollte seine Amtszeit erst im August 2017, doch der Frankfurter Kulturdezernent Felix Semmelroth geht am 1. Juli vorzeitig in den Ruhestand. Von der CDU zeigt er sich tief enttäuscht.
Wer nicht persönlich vor die Kunstwerke tritt, kann Meisterstücke aus den großen Sammlungen dieser Welt online betrachten und dabei eine Menge lernen. Das Städel und das MoMA machen vor, wie es geht.
In der Nacht der Museen verknoten sich manch einem Besucher die Finger. Am Liebieghaus kommen entlarvende Details zum Vorschein, und im Städel herrscht dicke Luft.
Das Deutschland-Geschäft des Nestlé-Konzerns wird von Frankfurt-Niederrad aus gesteuert. Landes-Chefin Béatrice Guillaume-Grabisch über Pizza aus dem Drucker und die Schließung des Nescafé-Werks in Mainz.
Für viele Studenten sind Praktika ein Muss. Oft betreiben die Hochschulen eigene Stellenbörsen. Manchmal aber führen andere Suchmethoden schneller zum Erfolg.
Von der Entdeckung Petra Roths zum Liebling der Gesellschaft und der Sponsoren: In 15 Jahren hat Max Hollein die Museumslandschaft geprägt. Ein Rückblick auf seine Zeit in Frankfurt.
Der Leiter von Städel, Liebieghaus und Schirn übernimmt am 1. Juni das größte Museum Nordkaliforniens. Die Kulturstadt Frankfurt steht nun vor der schwierigen Suche nach einem Nachfolger.
Max Hollein verlässt Frankfurt in Richtung San Francisco. Gut für San Francisco – Frankfurt hingegen steht nun vor der schweren Aufgabe, den umtriebigen Museumsmann ersetzen zu müssen.
Nach mehr als 15 Jahren hört Max Hollein im Sommer als Direktor des Frankfurter Städel-Museums auf. Den Österreicher zieht es nach Amerika.
Das Museum Wiesbaden schöpft in der aktuellen Ausstellung aus dem Vollen seiner Bestände und widmet sich der ganzen Spannbreite des 19. Jahrhunderts.
Ein Abschied nach 36 Jahren bei dieser Zeitung, aber kein Abschied vom Journalismus: Peter Lückemeier verrät beim Empfang zu seinen Ehren im Städel, dass er noch viel vorhat.
Noch ist London die Finanzhauptstadt Europas. Doch sollte der Brexit kommen, könnte sich das ändern. Auch am Main lässt es sich gut leben.
Die Gegenwart der Vergangenheit in einer großartigen Schau: Das Frankfurter Städel zeigt „Maniera. Pontormo, Bronzino und das Florenz der Medici“.
Das „Holbein’s“ im Städel ist eine gastronomische Institution in der Stadt. 1999 hat es eröffnet, seitdem läuft der Laden. Mittags geht es sachlich zu, am Abend wird es elegant. In dieses Haus kommt man gerne - auch ohne Museumsbesuch.
Mäzene statt Spekulanten: In Stuttgart werden im Rahmen eines Symposions drei Thesen zur Zukunft der Kunstmuseen aufgestellt. Spielt die Digitalisierung dabei eine entscheidende Rolle?
Der Friedhof ist das Kulturdenkmal des Jahres 2015. Ausgerechnet in Frankfurt, das sich in den vergangenen Jahrzehnten so stark verändert hat wie kaum eine andere deutsche Stadt, sind besonders viele unterschiedliche Typen von Grabfeldern erhalten geblieben.
Erika Steinbach hält die Flüchtlingspolitik für falsch und sieht ihre CDU auf dem Holzweg. Sie kritisiert die Bundeskanzlerin und lobt den ehemaligen SPD-Generalsekretär Peter Glotz, der ihr in Sachen Vertriebene nahestand.
Mehr Besucher, mehr Anbauten, mehr Ausstellungen: Ständiges Wachstum schädigt die Museen und am Ende auch die Kunst. Brauchen wir eine neue Bescheidenheit?
Gut, dass wir verglichen haben: Das Frankfurter Städel löst in seiner Ausstellung „Dialog der Meisterwerke“ ein immerwährendes Problem von Museen und erfrischt dabei Auge wie Verstand durch hohen Besuch.
Sie kann flapsig, trotzig und graziös sein. Fortschrittlich, unabhängig, meinungsfreudig. Ach, und bodenständig und humorvoll. Die Geschichte einer wunderbaren Frau.
Es sind veritable Erinnerungsräume, in denen Vergangenheit und Zukunft gespeichert sind. Die Galerie Klaus Gerrit Friese in Berlin zeigt die komplexen Bilder der deutschen Malerin Karin Kneffel.
Es sind warnende Bilder im leckeren Mantel satter Farben: Mit ihren Cyborgs aus den frühen siebziger Jahren kritisiert die Künstlerin das Machtgehabe der Männer genauso wie die Technikeuphorie ihrer Zeit.
In Frankfurt finden die zentralen Feierlichkeiten 25 Jahre nach der Deutschen Wiedervereinigung statt. Parallel dazu gibt es ein umfassendes Kulturprogramm.
Der Gründungsdirektor des Frankfurter Museums für Moderne Kunst Jean-Christophe Ammann ist tot. Er war ein humorvoller und beredter Missionar, der sich ganz der Idee verschrieben hatte, jeden Betrachter von der Gegenwartskunst zu überzeugen.
Der Tag der Deutschen Einheit wird vom 2. bis zum 4. Oktober in der Innenstadt gefeiert. Bei den erwarteten Menschenmengen kann es eng werden.
„I will not make any more boring art“ - dieser Spruch von John Baldessari lässt sich wunderbar übertragen auf die gut fünfzig Galerien, die gemeinsam ihre Ausstellungen eröffnen. Dabei dominiert in diesem Jahr die Malerei.
Der Moderator Gert Scobel talkt auf Youtube für das Städel-Museum. Doch außer den Gemälden, die seine Sofagäste sind, liegt bei diesem erdachten Geschwätz nichts mehr im Rahmen.