Zeichnen mit Nadel und Faden
Mit sich selbst als künstlerischem Material konnte sie stets am weitesten gehen: Der gewandten Vernäherin der Wunden und Lücken, Annegret Soltau, zum achtzigsten Geburtstag.
Mit sich selbst als künstlerischem Material konnte sie stets am weitesten gehen: Der gewandten Vernäherin der Wunden und Lücken, Annegret Soltau, zum achtzigsten Geburtstag.
Frankfurt war eine Bauchentscheidung, und die Ideen gehen ihm nicht aus: Seit 2016 leitet Philipp Demandt als Direktor das Frankfurter Städel Museum und das Liebieghaus. Obwohl er nie in einem Museum arbeiten wollte.
Im Taunus ist für kurze Zeit der Strom ausgefallen. Der hessische Datenschutzbeauftragte beklagt den wachsenden Digitalzwang. Und der Schnee ist liegengeblieben, auch in Frankfurt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Herbert Beck ist tot. Als Leiter von Städel, Liebieghaus und Kulturfonds hat er das künstlerische Leben und die Kulturpolitik Frankfurts und Hessens geprägt.
Er prägte das Städel und das Liebieghaus: Zum Tod des großen Frankfurter Museumsmanns Herbert Beck, der die Aufklärung nie nur auf das 18. Jahrhundert bezog.
So nahe kommt man dem Künstler so bald nicht wieder: Die Ausstellung „Emil Nolde – A Private Collection“ zeigt im Museum Bensheim erstklassige Werke.
Wir sahen 2025 nicht nur Katastrophen und Tragisches, sondern auch Komisches und Abseitiges. Hier stellen unsere Bildredakteure ihre „Bilder des Jahres“ vor.
Faszination Katze im Hamburger Rothenbaum, Beckmanns Zeichnungen im Frankfurter Städel und der Expressionist Karl Schmidt-Rottluff in Berlin: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Drachen in Darmstadt, Rembrandt in Kassel, „Blaue Reiterinnen“ in Wiesbaden: Das Programm der Ausstellungshäuser und Museen in Hessen für das Jahr 2026 bietet einige Höhepunkte.
Wenn die Geschenke verteilt sind oder beim Warten auf das Christkind ist Zeit für Kino, Kunst und Workshops in Frankfurt und Rhein-Main.
Was brauchen wir wirklich? Florian Nagler erinnert mit seinen Forschungshäusern in Bad Aibling erfolgreich an die Tugenden des „Einfachen Bauens“.
In Max Beckmanns Zeichnungen erweckt die Gewalt der Welt eine Gegengewalt auf dem Blatt. Eine große Ausstellung im Städel zeigt seinen künstlerischen Werdegang von Berlin über Frankfurt und das Amsterdamer Exil bis zum Tod in New York.
Souvenirs aus Herrengrund im Grünen Gewölbe, eine Zeichnungsschau der Renaissance und des Barock in Würzburg und „Catwalk“ in Weil am Rhein: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Im Clinch mit sich selbst: Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie erschließt das Werk der Malers Lovis Corinth auf Grundlage seiner Skizzenbücher.
Hier gerät etwas in Bewegung: Die Kunstmesse Art Cologne sorgt mit ihrer hohen Qualität für gute Laune, in Köln ist außerdem viel Neues zu entdecken, und bald geht es vom Rhein wieder nach Mallorca.
Künstlerinnen des 19. Jahrhunderts in Düsseldorf, die „Verborgene Moderne“ in Wien oder die Darstellung einer Verschwörung im 15. Jahrhundert in Berlin: Der kuratierte Ausstellungskalender versammelt die Ausstellungen des Monats.
Anfang November wird das Grand Egyptian Museum in Gizeh eröffnet. Ein Frankfurter Unternehmen sorgt dafür, dass die Schätze aus dem Grab des Tutanchamun gut und sicher präsentiert werden.
Mit seinem Instagram-Kanal „Damals in Frankfurt“ hat sich Mirco Becker einen Namen gemacht. Jetzt zeigt er in einem Bildband die Stadt zwischen 1846 und 1945.
Mit dieser Kunst hat die Stifterin gelebt: Die Frankfurter Crespo Foundation zeigt Einblicke in die Sammlung von Ulrike Crespo bei freiem Eintritt.
Der Kunstraub im Louvre wirft auch in deutschen Museen die Frage auf, wie sich die Häuser besser schützen können. Der Modus Operandi der Täter hat sich verändert – und auch die Organisierte Kriminalität spielt eine Rolle.
Uwe Dierksen, Posaunist beim Ensemble Modern, spricht öffentlich mit seiner Ärztin über seine Krebserkrankung. Ein Lehrstück in Lebensmut.
Ein Frankfurter Verleger hat Grund zu feiern, die Landesregierung könnte in einen Abwärtssog geraten und das Stadtarchiv Wiesbaden soll „digitale Objekte“ dauerhaft speichern. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Geprägt von der Kulturstadt Frankfurt: Der in Frankfurt geborene Peter Forster kennt die Sponti-Szene wie das gutbürgerliche Leben. Das nutzt ihm bis heute als Kustos am Museum Wiesbaden.
Surrealismus in Berlin, Georges de La Tour als Porträtist des Hell-Dunkel in Paris und der österreichische Maler Carl Schuch in Frankfurt: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Wie Manet, nur besser: Mit der Opulenz hingehuschten Spargels und immer wieder neu arrangierter Zinnkrüge beweist das Städel Museum in Frankfurt die Einzigartigkeit des Stillleben-Malers Carl Schuch.
Frankfurt will härter gegen Menschen vorgehen, die keine Miete zahlen wollen. Um Geld geht es auch bei „Wissenschaft im Dialog“ - Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Weil an Museen oft jahrelang geforscht wird, sind Künstler völlig neu zu sehen – im Städel, im Museum Wiesbaden und in den Opelvillen hat man tief gegraben.
Fast zwei Millionen Menschen in Deutschland leben mit Demenz. Das große Vergessen ist der Angstmacher der späten Jahre. Doch es gibt neue Behandlungsmethoden.
Die Bildhauerin Asta Gröting schnitzt Filmbilder wie feinsten Buchsbaum. Das Städel zeigt nun ihre Videoskulpturen der vergangenen zehn Jahre.
Georg Cornicelius war ein talentierter Maler, engagierter Kunstlehrer und bedeutender Porträtist im 19. Jahrhundert. Zu seinem zweihundertsten Geburtstag soll er mit der Ausstellung „Menschen, Märchen, Mythen“ im Schloss Philippsruhe vor dem drohenden Vergessen bewahrt werden.
Das Frankfurter Museumsuferfest ist eröffnet, die nächsten drei Tage erfordern Kondition und mentale Frische: Die Feierzone auf beiden Seiten des Mains ist fünf Kilometer lang. Und das Programm in und vor den Museen bunt. So behalten Sie den Überblick.
Freiburgs Augustinermuseum zeigt Impressionisten, die Kunstsammlungen in Chemnitz widmen sich Edvard Munchs „Angst“, und in Kaiserslautern feiert das Museum Pfalzgalerie sein 150. Jubiläum mit einer Neuhängung: der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Vor 100 Jahren wurde der einstige Frankfurter Kulturdezernent Hilmar Hoffmann geboren. Für ihn war Kultur ein Gegengift der Ideologien. In Frankfurt hat er Geschichte geschrieben.
Als ich in der DDR aufwuchs, war Werner Tübke einer ihrer prominentesten Künstler. Wir empfanden damals das Verstörende seiner Kunst. Warum wird er heute so oft als „Staatskünstler“ diskreditiert?
Immer mehr Museen lassen Podcasts produzieren. So auch das Museum Reinhard Ernst, das mit „Frankenthaler“ das Leben der Künstlerin Helen Frankenthaler erzählt. Funktioniert das?
Frankfurt verliert mit Anita Beckers eine prägende Galeristin und Vorreiterin auf dem Feld der Video- und Medienkunst.